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Gastgewerbe hat 2022 stark aufgeholt

Das Gastgewerbe in Deutschland hat sich im vergangenen Jahr deutlich vom Corona-Schock erholt. Preisbereinigt stieg der Umsatz laut einer vorläufigen Schätzung des Statistischen Bundesamtes um 47 Prozent gegenüber dem noch von Lockdowns geprägten Vorjahr 2021. Der Wert aus dem Vorkrisenjahr 2019 wurde aber um 11 Prozent verfehlt, wie die Statistikbehörde am Donnerstag berichtete.

Seitdem hat es kräftige Preiserhöhungen gegeben. Diese eingeschlossen hatten die Gaststätten und Hotels im Schnitt des vergangenen Jahres sogar 1 Prozent mehr Umsatz als 2019. Gegenüber 2021 steigerten sie die nominalen Erlöse um 57 Prozent.

Der Blick auf die bereits vollständig ausgewerteten ersten elf Monate des Jahres 2022 zeigt, dass Hotels und andere Beherbergungsbetriebe ihre Umsätze mit einem realen Anstieg um 64,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum stärker steigern konnten als die Gastronomie. Hier kamen die Wirte nur auf ein reales Plus von 40,6 Prozent. Einschließlich der Preissteigerung machten sie 50 Prozent mehr Umsatz als ein Jahr zuvor.

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