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Flughafen erwartet zum Ferienauftakt 200 000 Passagiere pro Tag

Fahren, falten, weiterfahren: Ein Faltrad ist - zusammen mit Bus und Bahn - im Stadtverkehr eine zeitsparende Sache. Und mit wachsender Routine ist auch der Extra-Stress beim Umsteigen bald bewältigt.

Am Frankfurter Flughafen könnte es zum Auftakt der hessischen Sommerferien vom kommenden Freitag an (21. Juli) für die Passagiere eng werden. Der Betreiber Fraport erwartet an dem ersten Ferienwochenende an jedem einzelnen Tag mehr als 200 000 Fluggäste. Das sind bereits wieder fast so viele wie an den Verkehrsspitzen vor der Corona-Flaute, wobei der Rekord vom 30. Juni 2019 mit mehr als 241 000 Gästen vorrausichtlich nicht gebrochen wird. Auch im Juni hatte es am größten deutschen Flughafen bereits wieder drei Tage mit mehr als 200 000 Passagieren gegeben. Neben Hessen beginnen zeitgleich auch in Rheinland-Pfalz und dem Saarland die großen Schulferien.

Fraport appellierte am Freitag an die Kunden, sich gut auf die Flugreise vorzubereiten und digitale Angebote zu Parkplätzen, Check-in, Gepäckaufgabe und Zeitfenstern an den Sicherheitskontrollen zu nutzen. Reisende mit Aufgabegepäck sollten zweieinhalb Stunden vor Abflug am Flughafen sein, aber nicht früher, sagte Fraport-Manager Alexander Laukenmann laut einer Mitteilung. Für Reisende nur mit Handgepäck reichten zwei Stunden.

Der Flughafen hat nach eigenen Angaben eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, damit ein Abfertigungschaos mit vielen Verspätungen und Flugausfällen wie im vergangenen Jahr ausbleibt. Dazu gehören neben der digitalen Technik mehr Personal, eine engere Abstimmung mit den Fluggesellschaften und ihren Dienstleistern sowie eine exaktere Planung jeder einzelnen Flugzeugabfertigung. «Während der hessischen Osterferien haben sich diese Schritte bereits ausgezahlt und für einen stabilen Betrieb gesorgt», erklärte Laukenmann.

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