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Fisch-Informationszentrum legt Zahlen zum Fischkonsum vor

An Staats- und Bundesstraßen auf einer Länge von mehr als 500 Kilometern wollte Sachsen bis 2025 neue Radwege bauen. Doch davon ist das Land weit entfernt. Auch die Radschnellwege bei Dresden, Leipzig, Chemnitz und Zwickau lassen auf sich warten.

Das Fisch-Informationszentrum legt am Mittwoch (11 Uhr) in Hamburg Zahlen zum Fischkonsum der Bundesbürger im vergangenen Jahr vor. Die Vorsitzende Petra Weigl wolle unter anderem einen Überblick über die Marktdaten der Branche, zum Pro-Kopf-Verbrauch sowie zum Einkaufsverhalten der Konsumenten geben, teilte das Informationszentrum mit. Ferner wolle sie auf den Fischabsatz im ersten Halbjahr 2023 und die aktuelle Versorgungssituation blicken.

Im zweiten Corona-Jahr 2021 hatten die Bundesbürger für Fisch so viel Geld ausgegeben wie noch nie. Insgesamt waren dem Dienst zufolge im Lebensmitteleinzelhandel für 495 053 Tonnen Fisch und Meeresfrüchte rund 5,4 Milliarden Euro bezahlt worden. Im ersten Corona-Jahr 2020 waren knapp 10 000 Tonnen Fisch mehr verkauft worden, allerdings mit 5,3 Milliarden Euro zu einem niedrigeren Preis.

Lieblingsfisch war 2021 erneut der Lachs, gefolgt vom Alaska-Seelachs, der den Thunfisch beziehungsweise die Boniten auf den dritten Platz verdrängt habe. Auf die Plätze vier und fünf kamen der Hering und die Garnelen.

Am liebsten aßen die Bundesbürger den Fisch den Angaben zufolge aus der Dose sowie als Tiefkühlware. Danach folgten Krebs- und Weichtiere sowie der Frischfisch. Der meiste Fisch wurde mit 7,1 Kilogramm pro Kopf in Schleswig-Holstein gekauft. Abgeschlagen auf dem letzten Platz landete Baden-Württemberg mit 5,4 Kilo pro Kopf.

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