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Fieni

Rumänien, Fieni
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"Fieni" ist eine Stadt im Kreis Dâmboviţa (Rumänien).

Lage
Fieni liegt im Vorland der Südkarpaten, in den südlichen Ausläufern des Leaota- und des Bucegi-Gebirges am Oberlauf des Flusses Ialomiţa. Die Kreishauptstadt Târgovişte befindet sich etwa 25 km südlich.

Geschichte
Die ältesten archäologischen Funde auf dem Territorium der heutigen Stadt stammen aus der Bronzezeit. Fieni selbst wurde 1532 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ort war lange ländlich geprägt. Von 1865 an war er Teil der Gemeinde Moţăieni. 1912 ging die durch Fieni führende Eisenbahnlinie in Betrieb. 1914 wurde eine Zementfabrik eröffnet. 1923 wurde Fieni eine selbständige Gemeinde, 1968 folgte die Erhebung zur Stadt. 2002 übernahm die deutsche Firma HeidelbergCement die Aktienmehrheit der Zementfabrik Romcif Fieni. Diese ist heute (2009) weiter einer der wichtigsten Arbeitgeber der Stadt. Weitere wichtige Erwerbszweige sind die Landwirtschaft (besonders Obstbau und Viehzucht) sowie der Tourismus.

Bevölkerung
1930 lebten auf dem Gebiet der heutigen Stadt etwa 2.150 Personen. Bei der Volkszählung 2002 wohnten in Fieni 7.701 Personen, darunter 7.681 Rumänen und 12 Roma. Etwa 6.300 lebten in der eigentlichen Stadt, die übrigen in den beiden eingemeindeten Ortschaften.

Verkehr
Fieni liegt an der Bahnstrecke von Târgovişte nach Pietroşiţa. In beide Richtungen fahren täglich ca. acht Nahverkehrs- und Eilzüge. Ein Teil der Züge verkehrt durchgehend über Târgovişte nach Titu oder Bukarest. Durch die Stadt führt die Nationalstraße 71 von Tărtăşeşti nach Sinaia.

Sehenswürdigkeiten
* Kirche (1804)
* Steinkreuz (1660)


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 14.05.2021 07:17 von den Wikipedia-Autoren.
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