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FDP: Freistaat darf seine Bergbauden nicht vergammeln lassen

Schwierige Mission: Außenministerin Baerbock will in der Hafenstadt Tianjin und der Hauptstadt Peking das deutsch-chinesische Verhältnis neu austarieren. Die politischen Gespräche sind ein Balanceakt.

Beim Erhalt landeseigener Bergbauden in der Sächsischen Schweiz hat die FDP hat mehr Engagement von der Regierung verlangt. «Eigentum verpflichtet» überschrieb die FDP am Donnerstag ihre Forderung zu diesem Thema. «Der Freistaat Sachsen muss sich seiner Verantwortung für seine Immobilien bewusst sein. Zu diesen gehören eben nicht nur Perlen wie Zwinger und Schloss in Dresden, sondern auch problematische Gebäude wie die Bergbauden in der Sächsischen Schweiz», erklärte Parteichefin Anita Maaß. Für die Berggaststätten brauche man dringend Lösungen – andernfalls stehe der Freistaat da wie private Besitzer, die sich nicht um ihre «Schrottimmobilien» kümmerten.

Maaß nannte namentlich die Amselfallbaude und die Baude auf dem Großen Winterberg. Die Amselfallbaude befindet sich in einer Art Trichter im Kerngebiet des Nationalparks Sächsische Schweiz und ist durch Steinschläge gefährdet. «Es kann nicht sein, dass mehrere Fachbehörden seit mehreren Jahren hin und her überlegen, wie Felsen zu sichern sind, damit die Amselfallbaude wieder verpachtet und geöffnet werden kann», betonte Maaß. Bei der Baude auf dem Großen Winterberg sollte die Situation unkomplizierter zu lösen sein. Auf dem Gipfel drohten schließlich keine Felsstürze.

Nach einer Kabinettssitzung auf der Bastei – dem berühmtesten Felsen im Elbsandsteingebirge – hatte die Regierung vor einem knappen Jahr ihren Willen bekräftigt, die marode Winterberg-Baude und das Alte Zeughaus im Kirnitzschtal als neuer Eigentümer sanieren und dann Betreiber suchen zu wollen. Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) ging damals davon, dass dort später keine Luxushotels entstehen. Zunächst müsse man den Bestand sichern, die Gebäude sanieren und dann einen Betreiber für eine wirtschaftliche Nutzung finden, sagte er.

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