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Facetten des Klimawandels

Deutschland
23.11.2015
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Glühende Städte und bedrohte Wälder - Klimaszenarien für Deutschland
Der Klimawandel ist längst da, auch hierzulande. Nach Modellrechnungen müssen sich die Deutschen darauf einstellen, dass Wetterextreme wie Hitzewellen oder Starkregen noch häufiger und heftiger werden. Bis zur Mitte des Jahrhunderts dürfte der Temperaturanstieg je nach Region und Saison 1,5 bis 3,7 Grad betragen. Im folgenden Facetten des Wandels.
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Berlin (dpa) - HITZESTAU: In einigen deutschen Großstädten ist es schon heute punktuell bis zu zehn Grad wärmer als im Umland, befördert auch von gespeicherter Hitze in dichter Bebauung. In den heimischen Metropolen - außer Hamburg - drohen mittelfristig mehr Gesundheitsbeeinträchtigungen bis hin zu deutlich mehr Hitzetoten. Ältere sind besonders gefährdet.
Deutschlandweit sind im Sommer mehr und heftigere Niederschläge als derzeit zu erwarten und im Winter weniger. Der Rheinpegel dürfte auch wegen der Gletscherschmelze in den Alpen steigen.


VIEL WASSER IM WESTEN: Nordrhein-Westfalen ist schon jetzt «Spitzenreiter» beim Niederschlag; infolge des Klimawandels dürfte es noch nasser werden. Deutschlandweit sind im Sommer mehr und heftigere Niederschläge als derzeit zu erwarten und im Winter weniger. Der Rheinpegel dürfte auch wegen der Gletscherschmelze in den Alpen steigen.

SCHNEEMANGEL IM SÜDEN: In den Alpen steigen die Temperaturen fast doppelt so stark wie im deutschen Durchschnitt. Wintertourismus wird hierzulande mittelfristig nur noch in einer Hand voll Hochlagen möglich sein - langfristig nur noch an der Zugspitze.

STRESS FÜR WÄLDER: Besonders das Thüringer Becken und die Thüringer Wälder mit ihren vielen Fichten sind anfällig für Dürren, Hitzebelastungen, Krankheiten sowie Schädlingsbefall und Stürme.
Zu wenig Schnee liegt bei Regen am 20.11.2015 vor dem Weltcup-Auftakt der Skispringer im Auslauf der Großschanze in der Vogtland-Arena in Klingenthal (Sachsen). Aufgrund des anhaltenden Regens wurden Training und Qualifikation am selben Tag abgesagt.

KOSTEN: Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) würde Sachsen-Anhalt, gemessen an seiner Wirtschaftsleistung, am meisten für Klimaschäden zahlen müssen. Den volkswirtschaftlichen Gesamtschaden bis 2050 beziffert das DIW auf 800 Milliarden Euro bundesweit.

WIRKUNG AUF PFLANZEN: In der Hallertau, einem der größten Hopfenanbaugebiete der Welt, registrieren die Landwirte schon jetzt mehr Ernteausfälle durch Hagel und Starkregen. Andere Pflanzen begünstigt der Klimawandel. So breiten sich hoch allergene Arten wie die Beifuß-Ambrosie aus.

 

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