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Expedia-Chef: Reisenachfrage wird Preise noch länger hochhalten

Hurrikan «Otis» hat eine Schneise der Verwüstung entlang der mexikanischen Küste hinterlassen. Vielen fehlt es am Nötigsten, andere nutzen die Situation, um sich die Taschen voll zu machen. Jetzt werden Geschäfte von bewaffneten Sicherheitskräften bewacht.

Reisen wird nach Einschätzung des Branchenriesen Expedia angesichts der hohen Nachfrage vorerst teuer bleiben. So denke er nicht, dass etwa Preise für Hotelaufenthalte in nächster Zeit sinken werden, sagte Expedia-Chef Peter Kern am Dienstag im US-Sender CNBC.

Bei Flugreisen seien zwar Schwankungen je nach Nachfrage und Angebot möglich – aber insgesamt werde die noch ausstehende Rückkehr von Touristen aus China die Reisepreise nach oben treiben. «Das wird die nächste große Welle sein. Und sie werden überall hinfahren, so wie früher.»

Insgesamt rechnet der Expedia-Chef damit, dass Reisen für die Corona-Generation auf Dauer einen hohen Stellenwert haben werde. Kern verglich es damit, wie Menschen, die Wirtschaftskrisen durchlebten, danach jeden Cent sparten. So hätten die Leute jetzt erlebt, wie es sich anfühlt, nicht mehr reisen zu können – «und das wird für unsere Generation etwas sein, woran wir uns alle erinnern können werden.»

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