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Erste Reisewelle: Lage auf Autobahnen und an Flughäfen entspannt

Urlauber konnten am Wochenende ohne große Verzögerung in die Osterferien starten. Auf den Autobahnen war es ziemlich ruhig. Die Airports hatten sich für den Ansturm gerüstet. Ein Kompliment gab es für die Fluggäste.

Auf den Straßen und an den Flughäfen in NRW ist das befürchtete Reisechaos zu Beginn der Osterferien ausgeblieben. Am Flughafen Düsseldorf betrug die durchschnittliche Wartezeit an den Terminals laut der Website des Flughafens zeitweise maximal 20 Minuten, am Airport Köln-Bonn waren es rund 3 Minuten. Auch die Abfertigung und die Sicherheitskontrollen verliefen jeweils unproblematisch.

Am Samstag und Sonntag habe es normalen Ferienbetrieb am Flughafen Köln-Bonn gegeben. «Es gibt keine außergewöhnlichen Wartezeiten oder Unregelmäßigkeiten», sagte ein Sprecher. Am ersten Ferienwochenende gab es hier rund 86 000 Fluggäste.

Auch der Flughafen in Düsseldorf sprach von einem geordneten Verlauf. «Im Terminal herrscht seit Freitag eine von Urlaubsfreude geprägte Atmosphäre», erklärte ein Sprecher. Das Angebot, ein Zeitfenster für die Sicherheitskontrolle zu reservieren, werde sehr gut angenommen. Bis Samstag seien mehr als 3500 Slots gebucht worden. Der Airport machte den Passagieren auch ein Kompliment: Die meisten seien gut vorbereitet und informiert. An die 170 000 Fluggäste wurden am Wochenende am größten NRW-Flughafen erwartet.

Vor dem Ferienwochenende hatten Sprecher erklärt, die Flughäfen seien nach dem Andrang und den langen Warteschlangen im vorigen Sommer besser aufgestellt. Das Angebot an digitalen Hilfen für Reisende wurde ausgeweitet. In Köln-Bonn gab es zudem zusätzliche Stationen zur automatischen Gepäckaufgabe.

In den Osterferien rechnen die beiden größten NRW-Airports mit insgesamt rund 1,4 Millionen Passagieren. Als Hauptziele der Urlauber nannte Düsseldorf die Türkei, Mallorca, Ägypten und London. Am Nachbarflughafen in Köln ist es ähnlich: Beliebteste Reiseländer sind Spanien, die Türkei und Italien.

Auf den Autobahnen und Straßen war es am Wochenende zwar wie vom ADAC prognostiziert spürbar voller, es gab aber nur geringfügige Behinderungen und wenige Staus. Vielfach waren die Verzögerungen Baustellen geschuldet. Aus Sicht der Landesleitstelle verlief die Reisewelle übersichtlich. «Wir haben eine vergleichsweise entspannte Verkehrslage für das erste Ferienwochenende», sagte ein Sprecher.

Die Bahn legte einige größere Bauarbeiten bewusst in die Osterferien. Das sei sinnvoll, «weil dann weniger Berufspendler und keine Schüler unterwegs sind», sagte ein Sprecher. Wegen Bauarbeiten ist die wichtige Verbindung zwischen Essen und Duisburg bis zum Ende der Osterferien komplett gesperrt.

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