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Erste Reisewelle: Chaos auf Straßen und bei Flügen ausgeblieben

Auf den Straßen und an den Flughäfen in NRW ist das befürchtete Reisechaos zu Beginn der Osterferien ausgeblieben. Am Flughafen Düsseldorf betrug die durchschnittliche Wartezeit an den Terminals laut der Website des Flughafens zeitweise maximal 20 Minuten, am Airport Köln-Bonn waren es rund drei Minuten. Auch die Abfertigung und die Sicherheitskontrollen verliefen jeweils unproblematisch.

Am Freitag hatten Sprecher erklärt, die Flughäfen seien nach dem Andrang und den langen Warteschlangen im vorigen Sommer diesmal besser aufgestellt. Passagiere konnten sich Zeitfenster für den Sicherheitscheck buchen. Das Angebot an digitalen Hilfen für Reisende wurde ausgeweitet. In Köln-Bonn gab es zudem zusätzliche Stationen zur automatischen Gepäckaufgabe. 

Die beiden Flughäfen erwarten in den Ferien zusammengenommen rund 1,4 Millionen Passagiere. Die Ziele der Osterurlauber sind von Düsseldorf aus etwa die Türkei, Mallorca, Ägypten und London. Am Nachbarflughafen in Köln ist es ähnlich: Beliebteste Reiseländer sind hier Spanien, die Türkei und Italien.

Auf den Autobahnen und Straßen war es am Samstag zwar wie vom ADAC prognostiziert spürbar voller, es gab aber nur geringfügige Behinderungen und nur wenige Staus. Laut WDR-Informationen staute sich der Verkehr am Mittag auf insgesamt 36 Kilometern Länge. Vielfach waren die Verzögerungen Baustellen geschuldet. Aus Sicht der Landeszentrale für polizeiliche Dienste verlief die Reisewelle am Samstag normal und übersichtlich. 

Die Bahn hat trotz des Reiseverkehrs einige größere Bauarbeiten bewusst in die Osterferien gelegt. Das sei sinnvoll, «weil dann weniger Berufspendler und keine Schüler unterwegs sind», sagte ein Sprecher. Wegen Bauarbeiten ist die wichtige Verbindung zwischen Essen und Duisburg aktuell bis zum Ende der Osterferien komplett gesperrt.

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