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Erneute Bergtragödie in Pakistan

Schreckszenario für Campingtouristen in Südfrankreich: Wegen eines Großbrands müssen sie eilends ihre Plätze räumen, Bäume und Gestrüpp gehen in Flammen auf. Ein Bürgermeister spricht von schweren Schäden.

Rund einen Monat nach dem dramatischen Tod eines Bergträgers am K2 ist es in Pakistan erneut zu einer Tragödie an einem Berg gekommen. Ein russischer Bergsteiger verunglückte tödlich bei der Besteigung des Gasherbrum IV in der Provinz Gilgit-Baltistan im Norden des Landes, wie Behörden und der zuständige Touranbieter am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur berichteten. Dieser habe zusammen mit einem Landsmann versucht, den Gipfel des fast achttausend Meter hohen Bergs ohne Sauerstoff, Bergträger und Fixseil zu erreichen.

Der Mann war nach Angaben des pakistanischen Alpinclubs am Mittwoch während eines Schneesturms durch einen Sturz ums Leben gekommen. Sein Begleiter schaffte es mit Erfrierungen dritten Grades zurück ins Basislager, hieß es weiter.

Nach Angaben der pakistanischen Zeitung «Dawn» waren die beiden Männer für ihre Leistungen im Bergsport zuvor mit dem renommierten Piolet d’Or ausgezeichnet worden. Der Leichnam befindet sich laut Behörden bisher noch auf dem Berg. Ein Spezialteam bereite sich für die Bergung am kommenden Wochenende vor.

Immer wieder kommt es im pakistanischen Gebirge und den angrenzenden Ländern im Himalaya zu tödlichen Unfällen. Vor rund einem Monat löste der Tod des pakistanischen Bergträgers Mohammed Hassan am Achttausender K2 in Pakistan einen Aufschrei in der Branche aus. Nachdem Videos bekannt wurden, die ihn am Unglücksort noch am Leben zeigten, hagelte es vor allem gegen Bergsteiger Vorwürfe wegen unterlassener Hilfeleistung.

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