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«Erinnerungen fürs Leben» – 100. Bundesfinale «Jugend trainiert»

Der bundesweite Sportwettbewerb «Jugend trainiert» feiert in diesem Jahr das 100. Bundesfinale in Berlin. Bei dem Wettbewerb messen sich rund 4 500 Jugendliche noch bis zum 17. September in zehn olympischen Sportarten, darunter Triathlon, Fußball oder Schwimmen. Auch drei paralympische Sportarten sind vertreten.

«Wieder zusammenzukommen, konkret selber Sport gemeinsam im Wettkampf zu erleben und nach Berlin zu fahren, das ist für viele sozusagen auch ein Schlachtruf», sagte Martin Schönwandt, neuer Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Berlin. «Das ist einfach sensationell, dass wir das können nach einer Phase, wo das eben nicht möglich war.»

Auch Sprint-Europameistern Gina Lückenkemper war bei der Pressekonferenz vor Ort. «Ich habe gestern schon sehr viel Freude gehabt, als ich durch die Stadt gefahren bin und überall die Schüler gesehen habe, die hier angekommen sind und die sich gefreut haben», so Lückenkemper.

Sie selbst konnte früher nicht an dem Wettbewerb teilnehmen, schätzt daran aber vor allem den Austausch und den Wettbewerb unter den Jugendlichen untereinander. Dem Nachwuchs eine Bühne zu bieten, das sei etwas Schönes für Sportdeutschland. «Das sind Erinnerungen und Momente, die bleiben fürs Leben», sagte Lückenkemper.

«Für viele der Athletinnen und Athleten stellt das Bundesfinale den sportlichen Höhepunkt ihrer Schulzeit dar, andere sehen wir später bei Olympischen und Paralympischen Spielen», sagte Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) bei der Eröffnung der Veranstaltung am Dienstag.

Der erste Bundeswettbewerb «Jugend trainiert» fand im September 1972 in Berlin statt. Daran nahmen 1600 Sportler in den Disziplinen Leichtathletik und Schwimmen teil. Die Fußballer Kevin-Prince Boateng, sein Halbbruder und späterer Weltmeister Jérôme Boateng oder Henning Harnisch, Vizepräsident des Basketballbundesligisten Alba Berlin, haben unter anderem bei «Jugend trainiert» teilgenommen, sagte der Schulsportreferent des Landes Berlin, Tillman Wormuth.

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