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Dreyer beteiligt sich an Bestimmung von Fischen

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) hat sich an der Bestimmung von Fischen beteiligt. Sie besuchte am Dienstag an der Mosel-Staustufe in Koblenz den Fischpass im sogenannten Mosellum, einer «Erlebniswelt» mit Unterwasserfenstern für die Besichtigung von Tieren und Pflanzen im Fluss, wie eine Sprecherin der Mainzer Staatskanzlei mitteilte. Die Landesvorsitzende des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Sabine Yacoub, sagte, unter anderem Zander, Aale, Rotfedern und Ukeleie seien kurzzeitig in mit Wasser gefüllten Behältern aus dem Fischpass genommen worden, um sie zu bestimmen. Auch Dreyer setzte laut ihrer Sprecherin dann Fische wieder in die Mosel zurück.

Die Regierungschefin besuchte am zweiten Tag ihrer Sommerreise «Im Land daheim-Tour» laut Staatskanzlei mehrere Best-Practice-Beispiele im nördlichen Rheinland-Pfalz als «Leuchttürme der Nachhaltigkeit». Die Staustufe der Mosel in Koblenz kurz vor der Mündung in den Rhein ist auch mit Schleusen für Schiffe und Boote sowie einem Wasserkraftwerk ausgestattet. Das dortige Mosellum gibt daher Auskunft zu den Themen Fischwanderung über den Fischpass, Schifffahrt und Stromerzeugung.

Dreyer sagte laut Mitteilung: «Der Hitzesommer 2022 ist auch für Gewässer eine große Belastung. Wenn das Wasser zu warm wird, ist das Ökosystem in Gefahr. Das Mosellum zeigt auf, wie wir den Fluss zum Wohle der Menschen nutzen, aber auch sein Ökosystem erhalten können.»

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