Kultur

Bruegel-Schau in Wien

Der berühmte «Turmbau zu Babel» von Pieter Bruegel dem Älteren wird im Kunsthistorischen Museum (KHM) in Wien in einem Jahr in zwei Versionen zu sehen sein. Neben dem «Großen Turmbau» (1563) aus dem Bestand des KHM werde die kleinere Variante aus Rotterdam ausgestellt, kündigte der Direktor der Gemäldegalerie des KHM, Stefan Weppelmann, am Montag an. Das KHM zeigt vom 2. Oktober 2018 bis zum 13. Januar 2019 die weltweit bisher größte Einzelschau mit Werken des niederländischen Meisters (1525-1569).

Wien (dpa) – Rund 30 der 44 bekannten Bruegel-Gemälde sowie 30 Zeichnungen sollen einen beispiellos umfassenden und genauen Blick auf die Kunst des Malers ermöglichen. «Die Leihgeber wollen ihre Werke ungern verreisen lassen», beschrieb Weppelmann eine der Hürden bei der Vorbereitung der Schau.

ARCHIV – Besucher betrachten am 13.02.2012 in einer Ausstellung im Kunsthistorischen Museum in Wien (Österreich) Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt. Das KHM zählt sich zu den zehn bedeutendsten Museen der Welt.

Zu den weiteren Höhepunkten und Besonderheiten 2018 werde der genaue Blick auf Gustav Klimt (1862-1918) gehören. Aus Anlass seines 100. Todesjahrs werde wie schon 2012 eine tonnenschwere Brücke im gewaltigen Treppenhaus des KHM installiert, um die Besucher fast auf Augenhöhe mit den Deckengemälden von Klimt zu bringen, sagte KHM-Generaldirektorin Sabine Haag. Zufrieden zeigte sich Haag mit dem Zuspruch für die aktuelle Rubens-Ausstellung. «Wir sind mit Rubens auf Erfolgskurs.» Es werde bis zum Ende der Schau am 21. Januar eine Besucherzahl wie bei der Velazquez-Schau 2014/2015 erwartet, als rund 350 000 Kunstfreunde ins KHM kamen.

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