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Boom bei Campingübernachtungen in Hamburg

Seit Mitternacht stehen Bahnen und Busse in den Depots, Flugzeuge sind am Boden geblieben. Mit dem bundesweiten Warnstreik machen die Gewerkschaften EVG und Verdi Druck in ihren Tarifverhandlungen. Die Bürger hatten sich vielerorts auf die Einschränkungen eingestellt.

Hamburg hat im vergangenen Jahr einen Boom bei Campingübernachtungen erlebt. Beim Zuwachs lag die Hansestadt mit 72,7 Prozent an erster Stelle aller Bundesländer, wie eine am Montag veröffentlichte Auswertung des Portals camping.info ergab. Mit gut 136 000 Übernachtungen insgesamt belegte Hamburg aber nur den 14. Platz der Bundesländer vor Bremen und Berlin. Die meisten Übernachtungen auf Campingplätzen hatte 2022 Bayern mit mehr als 7,67 Millionen (plus 25,2 Prozent). Es folgten Niedersachsen mit einen Zuwachs um 18,7 Prozent auf gut 5,7 Millionen Übernachtungen und Schleswig-Holstein mit knapp 5,48 Millionen Übernachtungen bei einem Zuwachs von 2,7 Prozent.

Auf deutschen Campingplätzen übernachteten 2022 so viele Menschen wie nie zuvor. Es waren rund 40 Millionen Übernachtungen und damit etwa 22 Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Für diesen Boom gebe es zwei Gründe, sagte eine Sprecherin des Portals. «Einerseits ist es der aktuelle Trend zum naturnahen Urlaub». Andererseits seien die gestiegenen Zahlen auf die Reiseeinschränkungen in der Corona-Pandemie zurückzuführen. Denn viele Menschen kauften damals zum Beispiel ein Wohnmobil und nutzten diesen, jetzt weiter.

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