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Überfüllte Züge zur Ostsee – Regionalbahnen ließen Bahnhof aus

Vor fünf Jahren wurden Bayerns Schleierfahnder zur Grenzpolizei. Wegen der steigenden Zahl an Zuwanderern rückt das Thema wieder stärker in den Fokus des Wahlkampfs. Neue Ankündigungen inklusive.

Manche Züge in Richtung Ostsee sind am vergangenen Wochenende so überfüllt gewesen, dass sie an wartenden Fahrgästen am Bahnhof Berlin-Gesundbrunnen ohne Halt vorbeigefahren sind. «Zum Teil waren Züge am vergangenen Wochenende so stark besetzt, dass aus Sicherheitsgründen am Bahnhof Gesundbrunnen durchgefahren werden musste», teilte die Bahn am Dienstag auf Anfrage mit. «Dies betraf einzelne Züge der Linien RE3 und RE5 in Richtung Ostsee.» Zuvor hatte der «Nordkurier» darüber berichtet.

«Die Verbindungen von und zur Ostsee sind vornehmlich an schönen Wochenenden, an Feiertagen, in der Urlaubszeit stark nachgefragt», teilte ein Bahnsprecher weiter mit. «Es sind dann mehr Ausflügler und Urlauber, aber weniger Pendler unterwegs.»

Dafür, dass ausreichend Regionalzüge auf einzelnen Verbindungen unterwegs sind, sind die Besteller – in der Regel die Verkehrsverbünde – verantwortlich. Sie ordern per Ausschreibung bei den Unternehmen eine entsprechende Zahl an Fahrzeugen und geben den Takt vor. Für Berlin und Brandenburg ist dabei der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zuständig. Zwischen Berlin und der Ostsee fahre bereits alles, was geht, heißt es vom VBB. Grundsätzlich sei die Kapazität auf der Strecke ausreichend.

Insbesondere zu Ferienzeiten und am Wochenende werde es aber aufgrund der vielen zusätzlichen Ausflügler oft deutlich voller als sonst üblich. Der VBB versuche die hohe Nachfrage über Digitalauskünfte besser zu steuern und empfehle allen Reisenden, zu weniger stark nachgefragten Zeiten in die Züge zu steigen.

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