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Bayerns Innenminister ernennt 15 neue Polizeibergführer

In den Alpen sind künftig 15 neue Polizeibergführer unterwegs. Eine Frau und 14 Männer wurden am Samstag in München neu für diese Aufgabe ernannt. Die Ernennung erfolgte durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) zusammen mit dem Präsidenten der Bundespolizeiakademie, Ulf Strand, und dem Kommandanten der Kantonspolizei St. Gallen, Bruno Zanga.

Elf der neuen Polizeibergführer werden künftig bei der sogenannten alpinen Einsatzgruppe der bayerischen Polizei im Einsatz sein, drei bei der Bundespolizei und ein Bergführer ist Angehöriger der Schweizer Polizei. «Unsere Bergexperten sind unersetzliche Spezialisten für die Sicherheit im Alpinbereich», teilte Minister Herrmann am Samstag mit. In enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Alpenverein und der Bergwacht sorgten die Polizeibergführer hochengagiert für mehr Sicherheit in den Bergen.

Die Ausbildung der Polizeibergführer umfasst den Angaben zufolge alle Alpinsportbereiche im Sommer und Winter und dauert 18 Wochen verteilt auf drei Jahre. Die Polizisten lernen dabei auch die Höhenrettung im städtischen Bereich, etwa für Einsätze von hohen Gebäuden oder Brücken. Die alpine Einsatzgruppe der bayerischen Polizei musste laut Minister Herrmann im vergangenen Jahr zu fast 500 Einsätzen ausrücken, darunter 70 Bergunfälle mit 100 Verletzten und 70 Todesfällen.

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