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Airports Hannover und Bremen bisher vom Pilotenstreik verschont

Auch am zweiten Tag des Pilotenstreiks bei der Fluggesellschaft Eurowings bleiben die Ferienflieger aus Hannover und Bremen vorerst verschont. «Es sieht wieder gut aus», sagte eine Flughafensprecherin aus Hannover am Dienstagfrüh. Zwei der drei geplanten Abflüge nach Palma de Mallorca waren am Morgen bereits verwirklicht.

Der Arbeitskampf bei der Fluggesellschaft Eurowings sollte am Dienstag fortgesetzt werden und an anderen deutschen Airports deutliche Auswirkungen haben. Am Hamburger Flughafen fallen etwa 29 Abflüge aus, wie aus der Online-Flugübersicht des fünftgrößten deutschen Airports hervorgeht. Insgesamt sollten am Dienstag etwa die Hälfte der Airline-Flüge nicht stattfinden, hatte ein Sprecher der Lufthansa-Tochter am Montag angekündigt.

In der Tarifauseinandersetzung will die Pilotengewerkschaft Cockpit die Arbeitsbelastung der Piloten deutlich reduzieren. So fordert die Gewerkschaft 14 zusätzliche freie Tage im Jahr. Eurowings bietet 10. Bei den geforderten fünf Arbeitsstunden, die die Piloten laut Gewerkschaftsforderung pro Woche weniger arbeiten sollen, habe man drei Stunden geboten, sagte Finanz-Geschäftsführer Duve. 

Für den Bremer Flughafen meldete eine Sprecherin am Morgen ebenfalls keine Streikauswirkungen. Bisher gebe es keine Streichungen der Verbindungen nach Stuttgart, sagte sie. Für beide Flughäfen in Hannover und Bremen zeigten sich die Sprecherinnen optimistisch, auch am dritten geplanten Streiktag am Mittwoch ohne gestrichene Flüge zu bleiben.

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