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ADAC rechnet wegen Bahnstreik mit mehr Verkehr auf den Straßen

Sachsens Autofahrer müssen sich laut ADAC zu Beginn der neuen Woche auf mehr Verkehr einstellen. Grund ist der angekündigte 50-Stunden-Warnstreik im Fern-, Regional- und Güterverkehr der Deutschen Bahn ab Sonntagabend. Bei den jüngsten Bahnstreiks habe sich gezeigt, dass die Straßen in den Städten vor allem zu Hoch-Zeiten des Pendlerverkehrs extrem überfüllt waren, erklärte ADAC-Sprecher Florian Heuzeroth am Donnerstag auf Anfrage. Doch wird es seiner Prognose nach dieses Mal nicht so drastisch sein wie Ende März, als gleichzeitig auch Beschäftigte der kommunalen Verkehrsbetriebe in den Ausstand getreten waren.

Viele auf die Bahn angewiesene Pendler und Reisende würden nun Alternativen suchen, sagte Heuzeroth. Neben der Fahrt mit Auto statt Zug könnte das auch sein, ins Homeoffice auszuweichen oder einen Urlaubstag einzulegen. Zudem dürften Carsharing-Angebote stark nachgefragt werden und unter Umständen vergriffen sein. Behinderungen sei bei den jüngsten Warnstreiks der Bahn vor allem in Städten, weniger auf den Autobahnen beobachtet worden, erklärte Heuzeroth. Allerdings seien dort inzwischen etliche Baustellen hinzugekommen. So könne es zu Wochenbeginn auch für Autofahrer dort dazu kommen, dass sie mehr Zeit einplanen müssen.

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