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2,4 Millionen Euro Schaden – E-Bike-Diebstahl in MV mit Höchstwert

Je beliebter Elektroräder bei Radfahrern werden, desto stärker rücken sie in den Fokus von Dieben. In diesem Jahr verschwanden E-Bikes im Wert von 2,4 Millionen Euro im Nordosten, laut Kriminalamt ein Rekordwert.

Der E-Bike-Diebstahl hat in Mecklenburg-Vorpommern einen neuen Rekord erreicht. Bis Ende November 2022, dem Ende der Saison, seien vorläufig 778 Fälle registriert, bei denen eines oder mehrere Elektroräder oder Teile davon gestohlen wurden, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes MV am Dienstag in Rampe bei Schwerin. Das seien ein Drittel mehr Fälle als im Vorjahr. Der Gesamtschaden summiere sich auf 2,4 Millionen Euro und liege damit doppelt so hoch wie im bisherigen Rekordjahr 2021. Knapp die Hälfte des Schadens 2022 entfällt auf E-Bike-Diebstahl auf der Ostseeinsel Usedom.

Mit 448 Diebstählen entfalle der Großteil auf den Ostteil von MV mit den touristischen Landkreisen Vorpommern-Greifswald, Vorpommern-Rügen und Mecklenburgische Seenplatte. 330 Fälle wurden im Westteil des Landes mit Rostock und Schwerin, als größte Städte des Landes, gezählt. Besonders gefährdet seien hochwertige E-Räder an Strandaufgängen, vor Supermärkten und in Innenstädten.

Hier raten Experten, die E-Bikes wie Autos mit GPS-Sendern auszurüsten, um sie im Notfall nachverfolgen zu können. Relativ sicher seien Elektroräder in abgeschlossenen Räumen in Hotels und auf Campingplätzen. Fachleute raten zudem, vor allem die begehrten Akkus mitzunehmen – das mache Diebstahl unattraktiv.

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