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Athos - eine Mönchsrepublik auf der griechischen Halbinsel Chalkidike

Griechenland
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Dieser Bericht entstand nach einer Reise in die Mönchsgemeinschaft am Heiligen Berg Athos. Bereits 1996 erfolgte eine Reise an diesen ehrwürdigen Ort, der sicher wesentlich zur Ausprägung unseres heutigen Abendlandes beitrug, auch wenn im westlichen Europa die Meinungstendenz eher nach Rom tendiert. In einem mehr und mehr zusammen wachsenden Europa scheint es mir angebracht, auf die Wurzeln unserer südöstlichen Nachbarn hinzuweisen, ist doch die Orthodoxie in Griechenland ein wesentliches Fundament geistigen und kulturellen Ausdrucks, wovon im westlichen Europa kaum gesprochen wird. Die Reise in diesen Kulturbereich mit der anschließenden Auseinandersetzung sollte mein Verstehen unterstützen, mag ein Verständnis begründen, damit eine Zukunft durch Denken und Handeln in einer größer gewordenen Weltschau befriedet werden kann.

Es ist gleichgültig welchen Abschnitt der Geschichte man herausgreift. Als läge eine Glocke der Geschichtslosigkeit über dem östlichen Finger der Chalkidike - so scheint es. Zeit hat hier einen, wenn überhaupt, anderen Stellenwert. Dieser Aspekt liest sich an den Klöstern ab, er ist spürbar beim Durchwandern der Halbinsel, in schattigen Kastanienwäldern oder an den Berghängen, die mit üppiger, undurchdringlicher Vegetation überzogen sind. Die wenigen Pfade sollte man nicht verlassen. Der Athos selbst, ein Marmormassiv, dass sich mit 2033 Metern Höhe buchstäblich aus dem Meer herauswälzt liegt an der Südspitze der ca. 45 km langen und maximal 8 km breiten Halbinsel. Es ist ein einsamer Berg, dem weit und breit kein anderer Gipfel gewachsen ist. Die landeinwärts liegende Nordflanke fällt hinter dem Gipfel gut tausend Meter ab, ansonsten stürzt er ins Meer. Akte nannten die Alten diese Halbinsel, aber bereits in der Antike übertrug sich der Name des Berges auf das gesamte Eiland. Das Wort selbst dürfte aus altionisch – attischen Dialekt stammen. Der Legende nach schleuderte ein thrakischer Titan einen gewaltigen Stein – den Athos gegen den Göttervater Zeus. Eine andere Legende nennt Athos einen gottlosen Riesen, dem Poseidon aus Wut über dessen Unverfrorenheit den Berggau Pallene auf Haupt und Hände wirft. Von Homer stammt die erste schriftliche Bezeugung des Namens Athos. In der Illias schwebt Hera vom Horn des Olymp über den Athos und erreicht die Insel Lemnos. Bei Äschylos wird im Agamemnon der Fall von Troja durch Leuchtzeichen auch vom Athos aus verkündet, und nennt ihn den Gipfel des Zeus. In der Nähe des Gipfels finden sich noch heute Überreste eines Zeustempels. Von der Lage der antiken Besiedelung gibt es keine schlüssigen Erkenntnisse. Herodot schreibt kurz und bündig: „Leute lebten dort“. Kaum eine griechische Landschaft, die so wenig erfasst ist. Lange vor dieser Zeit, schon 492 v. Chr. sah der Athos den Untergang der Dariusflotte, den Bau des Xerxeskanals, war in zahlreiche militärische und politische Ereignisse bis ins römische Kaiserreich hinein verwickelt. Einige Städtenamen wie Akrothoi, Olophyxos, Thissos oder Apollonia sind erhalten, aber nur als Namen.
Athos – jeder weiß – keiner weiß etwas Genaueres.
Aristoteles wurde in Staghira geboren, einem Ort an der Ostküste der Chalkidike, von wo aus man an schönen Tagen, besonders im Winter, einen überwältigenden Blick auf den Athos hat. Er kannte mit Sicherheit diese Landzunge, auf der die“ Makrobioten“, die „Langlebigen“ wohnten und der Überlieferung nach ein Lieblingsplatz der Philosophen und deren Schulen gewesen sein soll. Deinokrates, ein Architekt Alexander des Großen, wollte aus dem Marmormassiv des Athos eine gewaltige, ruhende Statue des Alexander herausbrechen. Es blieb nur bei einer kleinen Marmorplatte, einer „Himmelfahrt Alexanders“, die heute an der Rückwand des Katholikons des Klosters Dochiariou eingemauert ist und an Alexander erinnert (ca. 10.Jhdt.?)
Als Maria, die Mutter des Herrn in der Bucht von Iviron landete – damals, als sie mit Johannes den Lazarus auf Zypern besuchen wollte und ihr Schiff vom Sturm verschlagen wurde – war sie von dem Landschaftsgepräge so beeindruckt, dass sie dieses Gebiet kurzerhand zum „Garten Mariens“ erklärte. Kein weibliches Wesen mehr sollte fürderhin seinen Fuß auf dieses Gebiet setzen. Alle heidnischen Bildnisse zerstörten sich daraufhin selbst. Die Panaghia durchstreife noch heute in wallendem Gewand die Haine des Athos. Soweit die christliche Legende.
Wann sich Mönche erstmals auf dem Athos niederließen, weiß man nicht. Die Apostelgeschichte erzählt von der Ankunft des Paulus in Samothrake, seiner Landung in Nea Polis, seinem Aufenthalt in Philippi und Thessaloniki, sowie den Predigten in Korinth und Athen. Er umkreist sichtlich den Athos. Überall findet er ein offenes Ohr. Sollten wirklich zur Zeit Konstantins bereits Mönche auf dem Athos gelebt haben, so wie mancherorts auf dem Athos behauptet wird? Kirchenbauten aus dem 4. Jhdt. sind in Makedonien jedenfalls erhalten. Manchmal wird die islamische Invasion des 9. Jhdt. in Zusammenhang mit der Athosbesiedelung durch Mönche genannt, welche durch Vertreibung hierher gerieten. Doch zu der Zeit bestand bereits ein Mönchsgefüge, wie zwei Urkunden des 9. Jhdt. belegen. Im Kloster Pantokratores wird zudem ein Palimpset aus dieser Zeit aufbewahrt und verehrt.
Man wäre fast geneigt, der Athos hätte als heimlicher Rückzugspunkt zur Zeit des Ikonoklasmus, der Bilderstürmerei gedient. Diese Zeit, von 726 – 843 führte zu blutigen Auseinandersetzungen. Sollte der Athos als heimliche Schatzkammer der Bilderverehrung auch deshalb aus allen Aufzeichnungen ausgeklammert sein? Die erste Beschreibung einer Persönlichkeit des Athos ist Petros, der Eremit. Wann er jedoch wirkte, ist ungewiss. Eines jedoch ist unumstößlich: der Hymnograph Joseph lebte von 816 bis 886 und er ist der Verfasser eines Kanons, der uns erhalten geblieben ist, zu Ehren des hl. Petros dem Eremiten.
Um das Phänomen „Athos“ besser begreifen zu können, muss man sich weiter vortasten in die geistige und spirituelle Geographie des frühen Christentums. Seit frühester Zeit hat sich christliches Leben immer wieder in asketischen Lebensformen verwirklicht und greift dabei auf Methoden zurück die in der antiken Umwelt bestens bekannt waren. Man denke dabei an den Artemiskult. Auf dem Athos, in der heutigen Bucht von Iviron bestand ein derartiges Artemisheiligtum, also genau da, wo Maria gelandet sein soll. Zwei Ortsnamen verweisen auf den Baumkult zu Ehren der Artemis: Karyes, das Hauptstädtchen des Athos und Daphni, die Hafenstadt. Arthemis Karyatis könnte verwandt sein mit dem Wort Karydia für Nussbaum und Dafni (Lorbeer) ist der Arthemis durch Übertragung von Apollon und Aphrodite heilig. Auffallend ist weiter, dass die Einführung des Muttergotteskultes auf dem Athos in Verbindung steht mit Ephesos, dem Zentrum des Arthemiskultes. Den Rest ihres irdischen Daseins soll Maria unter dem Schutze des Apostel Johannes in Ephesos verbracht haben. Doch zurück zur geistigen Geographie: Zweifellos gilt Antonios (251 – 356) als hoch verehrter Mönch der ersten Zeit, der im Gebirge von Kolzom, etwa 30 km vom Roten Meer entfernt in einer Höhle lebte. Am Fuße des Berges führten seine Schüler ein klosterähnliches Leben. Durch die rasche Übersetzung und Verbreitung (auch im Westen) der Vita des Antonius wurde er zur überragenden Figur der Wüstenväter – der Anachoreten. Diese Vita Antonii, von Bischof Athanasios 357 verfasst, dürfte einen überwältigenden Eindruck auf die bereits bestehenden christlichen Gemeinden gemacht haben. Weitere berühmte Anachoreten begründeten anderenorts ihre Lebensformen. Im westlichen Nildelta zwischen Alexandrien und dem heutigen Kairo entstanden die Mönchssiedlungen Nitria, Kellia und Sketis. In Mittel- und Oberägypten entwickelte sich unter Pachom eine streng- klösterliche (Koinobitische) Form.
Auch in Syrien, dem Libanon und in Kappadokien existiert seit frühester Zeit ein klösterliches Leben. Hier in Kappadokien, in Göreme wirkte auch Basilios der Große, der aus Cäsarea (330) stammte, als einer der Kirchenväter gilt, mit Ambrosius von Mailand in regem Austausch war und dessen Ordensregeln Anfang des 6. Jhdt. Benedikt von Nursia als Vorlage dienten. In Kappadokien wirkte auch, der aus Äthiopien stammende Onuphrios im 4. Jhdt. Schließlich lebte im 5. Jhdt. hier auch Johannes Hesychastes, der erst Bischof von Colonia in Armenien, später in der Wüste Laura als Einsiedler lebte. Als 557 die Johannes vita abgefasst wurde lebte er noch. Aus dieser Vita geht der Hesychasmus hervor, eine Gebetspraxis, die sich bis heute auf dem Athos erhielt und praktiziert wird. Die Geschwindigkeit mit der sich zur damaligen Zeit Nachrichten von einem Ende der Welt zum anderen Ende verbreiteten ist atemberaubend und die regen Beziehungen und Austäusche die zudem unmittelbar in Handlungen, in die Praxis umgesetzt wurden, ist staunenswert. Jedenfalls sollte nicht außer Betracht gelassen werden, das ein Mönchsdasein auf dem Athos mit dieser Zeit zusammenfällt. Im Osten wurde der Beiname „heilig“ für verschiedene Berge üblich: Aussenzius, Latmos, Olymp von Bithynien, Sinai und Athos. Heute gilt der Beiname nur noch für Athos.

Um 970 – 980 findet sich eine Quelle eines athonitischen Mönches, dem Hagiographen Nikolaus: Eine Lobrede auf das Leben des hl. Petros, dem Athoniten. Nikolaus beharrt darin auf einem Einsiedler- und Hesychastendasein, dass sich nicht auf Gleichgültigkeit dem Nächsten gegenüber gründet und noch weniger auf ein bloßes Sich – Zurückziehen um eigene Vollkommenheit zu erreichen. Es geht um ein ganz besonderes Gepacktsein, das durch göttliche Gnade kommt und offen macht für brüderliche Gemeinschaft: “Mönch ist derjenige, der, getrennt von allen, mit allen vereint ist. Mönch ist derjenige, der sich für eins hält mit allen, weil er, weil er fortwährend sich selbst in jedem zu sehen scheint.“ Man kann diese Lobrede auch verstehen gegenüber den Veränderungen, die auf dem Athos vorgehen. 963 gründet Athanasios der Athonit das Kloster Megistis Lavra und damit das erste koinobitische Kloster. Athanasios, der aus Trapezunt stammte, ist eine Persönlichkeit, von der viele Überlieferungen existieren. Seine Freundschaft zu dem Kaiser Nikephoras II. Phokas und sein strategisches Gespür ermöglichen es ihm, dieses Kloster nicht nur zu bauen, sondern auch ein Regelwerk nach dem Vorbild des Klosters Studion in Konstantinopel durchzusetzen. Kennzeichnend für diese Regel ist die Einführung eines Hegumen, einem geistlichen Oberhaupt Leiter der Kommunität. Für die traditionell asketischen Athoniten war das nicht hinnehmbar und unter Paulos von Xeropotamou, einem Kloster, dessen legendenumwobene Gründung auf Kaiserin Pulcheria (5. Jhdt.) zurückgehen soll, formierte sich eine starke Opposition. Die politischen Umstände veränderten sich zudem, nachdem Nikephoros II. Phokas ermordet wurde. Sein Nachfolger Johannes Tsimiskes entsandte auf Anrufen der athonitischen Opposition einen kaiserlichen Besucher. Dieser Euthymios, selbst Schüler des Klosters Studion anerkannte das streng geregelte koinobitische Mönchstum auf dem Athos, gleichzeitig aber auch die verehrungswürdige hesychastisch- eremitische Tradition. Der „Tragos“, ein auf Ziegenhaut verfasstes Originaldokument, mit eigenhändiger Unterzeichnung der kaiserlichen Autorität und damit unanfechtbar, wird zum Ausgangspunkt einer neuen klösterlichen Kultur. Dieser „Tragos“ wird bis heute in Karyes, im Protaton aufbewahrt und gilt als wertvollstes Dokument. Klösterliches Leben und Eremitentum existieren fernerhin nebeneinander. Wichtige Klöster entstehen im 11. u. 12. Jahrhundert. Eine zweite Blüte im 13. u. 14. Jhdt. Bald war der Athos in der gesamten christlichen Welt bekannt, nicht nur im byzantinischen Reich. Auch Männer der westlichen Kirche spürten diese Anziehungskraft und gründeten in der 2. Hälfte des 10. Jhdt. das Kloster der Amalfitaner. Andererseits entwickelten sich Skiten, die im losen Verbund oftmals dörflichen Charakter tragen. In diesen Skitai wird jede Hütte familienähnlich bewohnt, deren Oberaufsicht der Gerontas (Der Alte) ist. Die einzelnen Hausvorsteher bilden die Synaxis, die ihrerseits einen Dikaios (eine Art Bürgermeister) bestellt.

Bis 1204 war der Athos Bestandteil des Byzantinischen Reiches, dem es politisch unterstand. Mit dem – menschlich und christlich gesehen – verheerenden IV. Kreuzzug verschwand das Byzantinische Reich von der geopolitischen Landkarte des 13. Jhdt., zumindest für eine gewisse Zeit. Die religiösen Unterschiede zwischen Ost- und Westkirche, die letztendlich im morgenländischen Schisma von 1054 endeten, gepaart mit der Unterdrückung von Menschen, die doch auch Christen waren, veränderte die Haltung derart, das die Erinnerung daran bis heute anhält. Athos unterstand wechselweise dem Lateinischen Reich von Thessaloniki, dann dem Bischof von Epiros und somit dem Reich von Nizäa (1246 – 1261). Als Athos wieder Teil des neugegründeten Byzantinischen Reiches wird, ist dieses geschwächt und in seiner geographischen Ausdehnung wesentlich beschränkt. 1261 gelingt es Kaiser Michael VIII. Palaiologos Konstantinopel zurückzuerobern. Der Vielfrontenkrieg gegen Mamelucken und Mongolen im Osten, Türken und Tartaren, Bulgaren und Serben, Ungarn, Franken und Venezianern in den anderen drei Himmelsrichtungen wirkt sich jedoch verheerend aus. Als der Italiener Theobald Visconti als Gregor X. den päpstlichen Thron besteigt, beginnt damit eine Ära von Bestrebungen, die die Vereinigung der West- und Ostkirche anstrebt. 1274 wird in Lyon diese Unionsformel unterzeichnet. Die innerpolitischen Konsequenzen in Byzanz waren katastrophal. Überall brach offener Widerstand aus, der Hass gegen den Westen und seine Kirche war nicht mehr einzudämmen. Vor allem die Mönche lehnten sich auf. Kaiser Michael VIII. Palaiologos wandte Gewalt an. Kirchen wurden gebrandschatzt, Priester und Mönche ermordet. Der Unionskrieg ist in vollem Gange, als Patriarch Joseph 1275 zur Abdankung gezwungen wird. An seiner Stelle übernahm Johannes Vekkos das Amt des Patriarchen von Konstantinopel. „Vekkos“ ist noch heute ein Name, der auf dem Athos gleichbedeutend mit „Teufelspakt“ verbunden ist. Als mittlerweile Papst Martin IV. als willenloses Werkzeug in der Hand des Karl von Anjou einen Vertrag zur „Wiederherstellung des Lateinischen Kaiserreiches“ zwischen dem Titularkaiser Philipp zu Thessaloniki und der Republik Venedig seinen Segen gibt, ist dies für Byzanz der Pakt mit den Mächten des Bösen. Natürlich leben in der Abgeschiedenheit des Heiligen Berges diese Erinnerungen weiter, sind sie doch mit viel Blut bezahlt worden.
In diesem Zusammenhang erscheint mir die Gestalt des Papstes Cölestin V. erwähnenswert, ist er doch der einzige Papst in der Geschichte, der auf sein Amt verzichtete und das schon nach nur viermonatiger Amtszeit. Dieser Pietro da Morrone, so sein angenommener Priestername stammte aus Perugia. Sein Hang zum Mystizismus ließ in bereits in jungen Jahren sein Leben als Einsiedler in den Abruzzen verbringen. Als fast 80 jähriger wurde er auf den päpstlichen Thron gewählt, konnte sich ebenso wenig gegen die Ränke Karl II von Anjou zur Wehr setzen und wurde gezwungen, seinen Amtssitz nach Neapel zu verlegen. Nach seiner Demission kehrte er zurück nach Sulmona in den Abruzzen. Bonifazius VIII., sein Nachfolger, vordem engster Berater des Cölestin V. befürchtete ob dessen Popularität ein Schisma. Pietro da Morrone wollte sich absetzen nach Griechenland. Seiner geistigen Herkunft zufolge konnte er nur den Athos als Ziel vor Augen haben. Bonifazius VIII. vereitelte jedoch diesen Plan und Pietro starb 1296 in seiner Festungshaft.
Schon eine Generation nach Johannes Vekkos sieht sich Byzanz ob seiner Zwangslage an seinen Grenzen, die Dienste eines gewaltigen Söldnerheeres aus Katalanien anzunehmen, welches nach verrichteter Aufgabe in Sizilien für König Friedrich „arbeitslos“ geworden war. Unter der Führung des Roger de Flor segelte dieses gewaltige Heer 1303 in das Goldene Horn ein. Roger plante jedoch insgeheim ein eigenes Reich im Inneren von Anatolien. 1305 konnten sich die Byzantiner unter Kaiser Andronikos II. dieser Geisel entledigen. 1304 bereits setzten die Katalanen nach Europa über und suchten Thrakien durch Krieg und Verwüstung heim. Als die Katalanen endgültig Byzanz verließen begann ein Schreckensregiment. Aus Gallipoli an den Dardanellen machten sie einen einzigen gigantischen Sklavenmarkt. Einzelne Raubzüge erreichten schon damals den Athos. Verheerend wurde die Situation, als die Katalanen sich auf der dem Athos benachbarten Halbinsel Kasandra einnisteten. Zudem belegte Papst Clemens V. 1307 Kaiser Andronikos II. mit dem Kirchenbann, womit er den Venezianern, die ähnliches wie den IV. Kreuzzug im Schilde führten, in byzantinischen Augen seinen Segen gab. Für die Griechen manifestierte sich das Übel der Welt im „papas“, dem Papst, die Katalanen als seine höllischen Sendboten. Nachdem dieses Söldnerheer erfolglos Thessaloniki belagerte, zog es nach Süden ab, gründete ein „Herzogtum Athen“ und zerstreute sich letztendlich.
Die dreifache Bedrängnis durch einen Papst sanktionierte fernerhin die Kluft zwischen Ost- und Westkirche. 1312 änderte Kaiser Andronikos II. die Athosverfassung dahingehend ab, das der Protos von Karyes unmittelbar dem ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel unterstellt war. Damit rettete er, wahrscheinlich unwissend, den Bestand der Athosgemeinschaft durch die Zeit der Osmanenherrschaft, denn diese betrachtete den Patriarchen als Ethnarchen, als Führer des Griechenvolkes. Der Athos konnte überleben. Dem serbischen Königreich unter Stephan Duschan (1331 – 1355) gelingt es, seinen Herrschaftsbereich auch über die athonitische Halbinsel auszudehnen und wirkt dabei mit, dass das 14. Jahrhundert zu dem ganz großen Jahrhundert des Berges Athos wird ( Kloster Chilandariou). Die Maler der kretischen Schule, wie Panselinos, Eutychios oder Kaliergis schufen ihre Bilderzyklen. Die kostbarsten Heiligenbilder entstanden, ebenso Mosaiken, Psalter und Evangeliare. Die Klöster Simonos Petras, Dionysiou und Grigoriou entstanden. Das eigenartigste Ereignis dieser Epoche stellt aber zweifelsfrei der „Hesychastenstreit“ dar. Anlass war die Jahrhunderte alte Tradition der Anachoreten in ihrer Mystik, der kontemplativen Ruhe (Hesychia). Das „Herzensgebet“, das in seiner Form auf die Wüstenväter zurückgeht, bildet die Grundlage, an dessen Höhepunkt der Begnadete imstande ist, jenes unerschaffene Licht zu schauen, das die Apostel gesehen hatten, als sie die Verklärung Jesu am Berg Tabor erlebten. Dieses „Taborische Licht“ sollte zum Zankapfel werden. Ein gewisser Barlaam aus Kalabrien kam auf den Athos, dem der Hesychasmus aus welchen wahren Gründen auch immer, in die Augen stach, flugs nach Thessaloniki ging und dort in Wort und Schrift sich über den Hesychasmus ereiferte. Hier, in Thessaloniki lehrte Gregorios Palamas, der nun seinerseits scharf gegen Barlaam auftrat. 1341 wurde in Konstantinopel für Palamas entschieden, aber die bürgerkriegsähnlichen Umtriebe erreichen in Thessaloniki bereits ihren Zenit (Zelotenkriege). 1350 wird Palamas abermals als Erzbischof inthronisiert. Die griechische Linie hatte endgültig den Sieg über die Zwangslatinisierung davongetragen. Schon damals hieß es, dass der Hesychasmus das Rückgrat der griechischen Anti-Rom- Bewegung bildet, ausgehend von seinen geistigen Erben auf dem Athos.
Als Thessaloniki nach dreijähriger Belagerung 1387 unter osmanische Herrschaft gelangt (und damit auch der Athos) ändert sich für die Mönche die Situation lediglich auf fiskalischer Ebene. Es gelingt zwar eine Rückeroberung durch Byzanz, dafür bricht 1423 die venezianische Herrschaft über Thessaloniki herein. Endgültig klären sich die Verhältnisse 1430, als Murad II., Herrscher der Osmanen in Thessaloniki einzieht und es in den osmanischen Reichsverbund integriert. Damit beginnt auch auf dem Athos die türkische Herrschaft – bis 1912. Unter der Herrschaft der „Hohen Pforte“ wurde keine einzige Kirche auf dem Athos in eine Moschee umgewandelt, auch nicht als eine Generation später durch Mechmed II. 1453 Konstantinopel erobert wird. Die Rolle der Gönner, ursprünglich Kaiser und Patriarchen zu Byzanz, wurde zunehmend von slawischen Fürsten übernommen. Schenkungen serbischer, bulgarischer oder rumänischer Herrscherhäuser sichern nun den Bestand des Athos. Zwangsläufig tritt eine Verweltlichung in Form der „Idiorhytmie“ als Lebensform auf. Idiorhythmie bedeutet, dass sich ein Mönch in ein Kloster einkaufen kann, eine Zelle, ein Appartement oder einen ganzen Klostertrakt und womöglich noch seine Dienerschaft mitbringt. Der Athos als Rückzugsgebiet reicher Leute, die in den sicheren Klöstern ihren ungestörten Aufenthalt hatten. Immer häufiger treten Streitigkeiten auf. Besitzgier, Grenzkonflikte unter Nachbarklöstern, Verschuldung und Prasserei sind Inhalt eines Typikons von 1574, das ein besonders trübes Sittengemälde der Athosgemeinschaft aufzeigt. Zwei Patriarchen, Joakim I. (1498- 1504) und Jeremias II., der zwischen 1572- 95 regierte, prangerten diese Zustände an, erkannten den Niedergang des Athos infolge Reichtums und Privilegienunwesen. Parallel dazu hatte bereits ein Selbstreinigungsprozess begonnen. Skitai und Kellien erblühten und die Kellioten bilden in dieser Zeit die Grundlage zur Besinnung auf den wahren Wert der Mönchsgemeinschaft.
Ist die Entwicklung auf dem Athos einerseits verbunden mit den byzantinischen Herrschern, so zeigt sich andererseits die Verbindung zu den slawischen Völkern und deren Christianisierung. Belege dieses Vorganges finden sich bereits 944 im russisch- byzantinischen Vertrag. Es entwickelte sich ein reges mönchisches Leben. In der 2. Hälfte des 11. Jhdt. wurde die Pecerskaja Lavra in Kiev gegründet, dessen Regeln über die Vermittlung des Heiligen Berges (Athos) übernommen werden. Bei der Entstehung einer orthodoxen Gemeinschaft aus Griechen und Slawen spielt der Athos eine wesentliche Rolle. Er kann oder will zwar die zentrifugalen Kräfte der beginnenden nationalen Identifikation nicht unterbinden, jedoch kann er sie kanalisieren, indem sie auf die kulturelle Tradition von Byzanz zurück geführt werden. Dieser Aspekt führt ab dem 14. Jhdt. erst zu wirklichem Wohlstand der Athos- Klöster unter serbischer Herrschaft. Zahlreiche Schenkungen und die Klostergründung von Chilandariou mögen als Beispiel gelten.
Die Ausstrahlung des Athos als Bewahrer der Orthodoxie bewährt sich besonders zur Zeit des Bogumilenstreites, der das Werk der Slawenapostel und ihrer Nachfolger auf eine harte Probe stellt. 1180 beruft deswegen Stephan Nemanja, Großzupan von Serbien, ein Konzil ein, ebenso verfährt Zar Boril von Bulgarien durch die Gesetzessammlung von Trnovo 1211. Die Bogumilen werden vertrieben oder hingeschlachtet. Ihr letzter Zufluchtsort ist Bosnien und Ende des 13. Jhdt. ist Bosnien das einzige Land in Europa, wo sich die „Häretische“ Bewegung widerspiegelt. Die Orthodoxie im Osten verzeichnet einen Sieg nach dem anderen über den Bogumilismus und breitet sich in Russland und Rumänien aus, wo mit der Walachei und Moldau !359, 1401) zwei neue Zentren entstehen. Fokussierend ist diese ganze Entwicklung auf dem Athos durch jeweilige Gründungen abzulesen und es wirkt sich dahingehend aus, dass nach der Machtübernahme durch die „Hohe Pforte“ der Bestand des Athos nicht gefährdet ist. Die Türken hatten schnell begriffen, dass sie – zahlenmäßig schwach und ohne Erfahrung in der Verwaltung - ihre Herrschaft nur sichern können, wenn sie die Elite der eroberten Gesellschaften – Beamte, Aristokraten, hoher Klerus und die wichtigsten Klöster – ermutigen können, die bisherigen Aufgaben weiterhin wahrzunehmen, um ein Mindestmaß an politischer und gesellschaftlicher Kontinuität aufrechtzuerhalten. Doch diese Kontinuität hat ihre Schattenseiten: Sie stützt sich auf traditionelle Elite, die von den neuen Machthabern erneut legitimiert wird. Sie ist reaktionär und blockiert in Gang gekommene Entwicklungen. Die Orthodoxie, von den Machthabern geduldet – aber nicht mehr – verfällt in eine Art Winterschlaf. Anders auf dem Athos, der durch seine, inzwischen zahlreich geschaffenen Verbindungen zu den slawischen Völkern einen regen Austausch unterhält und bedacht durch zahlreiche Schenkungen von Ländereien und Klöstern ein wirtschaftliches Fundament besitzt. Je mehr sich die Orthodoxie bei den Slawen ausbreitet, desto mehr wird der Einfluss des Athos in diesen Gesellschaften.
1821 entwickelte sich aus der „Gesellschaft der Freunde“, einer griechisch- makedonischen Spielart einer Freimaurerloge, eine nationale Bewegung gegen die osmanische Herrschaft, die auf dem Athos Gehör findet und am 30. Mai eröffneten die Athosmönche mit einem feierlichen Gottesdienst in der Protatonkirche zu Karyes die Volkserhebung. Die Antwort der Osmanen lässt nicht auf sich warten, was eine ungeheure Fluchtbewegung zur Folge hat. Zum ersten Mal seit einem Jahrtausend füllte das Wehgeschrei von Frauen und Kindern die Athosklöster. 1821 / 22 kapitulierte der Athos vor den Truppen des Mechmed Emin und verblieb weiterhin im Reichsverbund der „Hohen Pforte“. Im Osten entwickelte sich zu dieser Zeit eine wahre „Athosmanie“ und russische Wallfahrer umlagerten buchstäblich die Mönchsgemeinschaft, so dass bereits zehn Jahre später eine enorme Bautätigkeit auf dem Athos zu verzeichnen ist.
Mit dem russisch- türkischen Krieg 1877 beginnt der Abstieg des Athos. Aus den Donaufürstentümern, die jetzt Nationalstaaten bilden, fließen keine Zuwendungen mehr. Lediglich die Klöster Zougraphou, Chilandariou und Panteleimonos wurden von den jeweiligen Nationalitäten, also den Bulgaren, den Serben und den Russen als nationale Kultstätten betrachtet und dementsprechend gestützt. Die prekäre Lage wird größer, je schwächer das osmanische Reich wird. Räuberbanden ziehen umher, Seeräubereien verunsichern die Handelswege. Als 1912 die Osmanen den Athos verlassen, melden die Bulgaren ihren Anspruch an und sie tun das mit Waffengewalt. Der Kelliote Johannes Komvologas vom Kloster Grigoriou sammelt daraufhin eine Schar beherzter Mönche um sich und gemeinsam mit dem griechischen Polizeichef trieben sie die Bulgaren, die bereits in Karyes saßen, zurück nach Zougraphou. Damit entschied sich das Schicksal des Athos zugunsten Griechenlands. Die wirkliche, sichtbare Inbesitznahme des Athos durch Griechenland symbolisiert die Reise König Konstantins im August 1913.

Gegen Ende des Jahres 1916 entsteht rings um den Athos ein wahrer Hexenkessel militärischer Aktivitäten. Russen, Franzosen und Engländer besetzten 1917 daraufhin den Athos. Die bevorstehende Oktoberrevolution in Russland zwingt die Truppen wieder zum Abzug und 1918 ergießt sich daraufhin ein Flüchtlingsstrom über den Athos. Der 1. Weltkrieg hinterließ gewaltige, sichtbare Spuren in der Mönchsrepublik und durch die russische Revolution ist der Zuzug slawischer Mönche unterbunden. Die kleinasiatische Katastrophe von 1922, die mit dem triumphalen Einzug Kemal Paschas – Atatürks in Smyrna endet, setzt wiederum eine wahre Völkerbewegung Richtung Griechenland in Gang. Zwei Millionen Griechen müssen ihre an gestammte Heimat verlassen und überschwemmen auch den Athos. Kemal Pascha – Atatürk stammt übrigens aus Thessaloniki. 1923 enteignet de facto die griechische Regierung allen Besitz des Athos außerhalb der eigentlichen Klosterregion. Die Folgen sind schwerwiegend, ist doch damit die wirtschaftliche Existenz des Athos und damit seine Lebensfähigkeit mehr als in Frage gestellt. Die Wirren, die der zweite Weltkrieg auch auf dem Athos aufhorchen lässt, sind beunruhigend. Italien unter Mussolini versucht einen Einmarsch in Griechenland, die Bulgaren, die immer noch Makedonien ihrem Reich zuschlagen möchten und die Deutschen, die 1941 den Athos besetzen. Als 1944 die Deutschen abrücken, versuchen kommunistische Partisanen aus Bulgarien den Athos unter Kontrolle zu bringen. Ungeheure Mengen an Kunstschätzen werden von ihnen geraubt, die später auf dem internationalen Antiquitätenmarkt auftauchen. Erst mit Jahr 1947 vermag sich die Situation auf dem Athos zu beruhigen. Die Mönchsschar ist eingeschrumpft, wie noch niemals zuvor. Als 1963 die Milleniumsfeiern anlässlich der Gründung des Klosters Megistis Lavras stattfindet, ist dies die größte Feier, die der Athos jemals erlebte. Zu diesem Zwecke errichtete man die erste Fahrstrasse vom Hafenstädtchen Daphni nach Karyes. Leider hat diese Feier zur Folge, dass die 1000 Jahr Feier der Gründung von Megistis Lavras auf den gesamten Athos bezogen wird.
Ein letztes Mal in der bisherigen Geschichte des Athos versuchte die Obristenjunta von 1967 die letzten Mönche auf ein kleines Gebiet zusammenzudrängen und aus dem großen Rest des Athos ein Touristenzentrum zu machen. Als 1981 Griechenland der Europäischen Gemeinschaft beitritt, sehen sich die Mönche des Athos einer völlig neuen Perspektive gegenüber. Heute, als Weltkulturerbe und als Teil der EU findet auf dem Athos eine Wiederherstellung in allen Bereichen statt. Kaum ein Kloster, an dem nicht renoviert würde – und – seit dem Zusammenbruch des Ostblocks kommen auch wieder zahlreiche Mönche auf den Athos.
2004 brannte das ehrwürdige Kloster Hagiou Chilandariou völlig aus und ungeahnte Kunstschätze wurden ein Raub der Flammen. Als wahrscheinlich gilt, dass es sich dabei um Brandstiftung handelte.
Für internationale Schlagzeilen sorgte im Dezember 2005 die Besetzung des Konaki (Sitz des Vorstandes der Mönchsrepublik) durch 20 Mönche des Klosters Esfigménou. Damit protestierten sie gegen den Beschluss der übrigen 19 Klöster, die Vertretung ihres Klosters in den Gremien der Mönchsrepublik nicht mehr anzuerkennen. Ausgelöst wurde der Eklat nach jahrzehntelang schwelender Krise 2003, als die Mönche von Esfigménou dem Oberhaupt der orthodoxen Kirche, Patriarch Bartholomäus I. von Konstantinopel „Verrat an der Orthodoxie“ vorwarfen, weil er mit der römisch-katholischen Kirche Gespräche aufgenommen hatte. Daraufhin hatte der Patriarch die Rebellen zum Verlassen der Mönchsrepublik aufgefordert. Die Mönche von Esfigménou ignorierten die Forderung. Im Dezember 2006 kam es zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, als gemäßigte Mönche versuchten, den besetzten Verwaltungskomplex zu räumen. Es gab eine Handvoll Verletzte, aber die Besetzung dauert an. Die griechische Regierung bot Polizei- und Militärhilfe an, was von seitens der Mönche abgelehnt wurde. Im August 2008 drohten die Mönche damit, sich und ihr Kloster in die Luft zu sprengen, falls die Polizei versuche, es zu räumen.


Dieser Artikel ist Teil der Tour "Athos - Der Heilige Berg"
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Brüssel (dpa) - Die EU-Kommission rechnet nach Angaben des deutschen Haushaltskommissars Günther Oettinger nicht mit einem vierten Hilfsprogramm für das finanzschwache Griechenland. «Wir gehen fest davon aus, dass die Griechen in absehbarer Zeit
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