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Zchinwali

Georgien, Zchinwali
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"Zchinwali" (; ossetisch und russisch /"Zchinwal") ist eine Stadt in Südossetien. Sie ist Hauptstadt der umstrittenen und lediglich von Russland, Nicaragua und Venezuela anerkannten Republik Südossetien. Zchinwali liegt im Norden Georgiens im Großen Kaukasus am Ufer des Großen Liachwi und hatte mit Stand vom 1. Januar 2005 noch 33.724 Einwohner, während die Zahl 2008 bei etwa 15.000 Menschen lag.

Name
"Zchinwali" ist seit 1996 zugleich der in Georgien offiziell verwendete Name für das Gebiet Südossetien. Der georgische Name bedeutet übersetzt "Das Land der Hainbuchen". Der andere, nicht offizielle ossetische Name ist "Tschreba". Von 1934 bis 1961 hieß die Stadt nach Stalin "Staliniri".

Wirtschaft und Verkehr
1940 wurde Zchinwali an das georgische Eisenbahnnetz angeschlossen. Es ist ein regionales Industriezentrum mit Sägewerken, Lebensmittel-, Textil- und Chemiefabriken.

Vor der Stadt, im Dorf Ergneti, lag ein großer Schwarzmarkt für geschmuggelte Güter aus Russland, der vor allem von Händlern aus dem nördlichen Georgien aufgesucht wurde. Er wurde im Sommer 2004 von den georgischen Behörden geschlossen.

Bevölkerung
Bis 1900 wurde Zchinwali mehrheitlich von Georgiern und Armeniern bewohnt. Nachdem es zum Verwaltungszentrum Südossetiens wurde, zogen immer mehr Osseten zu. 1989 waren 74 % der Einwohner Osseten, 16 % Georgier und 9 % gehörten anderen Volksgruppen an.

Geschichte
Blick auf Zchinwali, 1886
Denkmal für die Opfer des Bürgerkriegs 1990–1992
Zerstörtes Gebäude in Zchinwali im August 2008
Zchinwali war ursprünglich ein Dorf. 1922 wurde es zum Verwaltungszentrum des "Autonomen Gebiets Südossetien" und zur Stadt ernannt.

Südwestlich der Stadt Zchinwali befindet sich eine umfangreiche Militäranlage, welche aus der Sowjetzeit stammt und ursprünglich aus mehr als 60 Silos für atomare Langstreckenraketen bestand. Dies ist auch Grund für den hohen russischen Bevölkerungsanteil der Region.

Im südossetischen Konflikt von 1990 bis 1992 wurde Zchinwali stark beschädigt. Georgische und russische Truppen besetzten die Stadt, kämpften mit ossetischen Einheiten. Es kam zu Kriegsverbrechen, Häuser wurden gebrandschatzt. Zchinwali war zeitweilig in einen ossetisch kontrollierten westlichen Teil und einen georgisch kontrollierten östlichen Teil gespalten. 1994 wurde Zchinwali Sitz der Gemeinsamen Kontrollkommission der georgisch-ossetisch-russischen Friedenstruppe unter Oberaufsicht der OSZE.

Am 8. August 2008 griff die georgische Armee, während des Kaukasus-Konflikts, Zchinwali an und besetzte Teile der Stadt., 8. August 2008 Daraufhin griffen russische Verbände ein. , 9. August 2008 Am 9. August zogen sich die georgischen Truppen wieder aus der Stadt zurück. , Spiegel Online, 10. August 2008.

Eine Analyse der Vereinte Nationen, die nach dem Ende der Kämpfe, auf der Grundlage von Luftaufnahmen, erstellt wurde, stellte fest, dass Teile der Altstadt, nahe dem Großen Liachwi sowie Verwaltungsgebäude vollständig zerstört wurden The Guardian: , 13. August 2008. Die Zahl der schwer beschädigten und zerstörten Gebäude bei den Kämpfen um den 8. August 2008 lag demnach im Stadtgebiet bei etwa 250.http://unosat.web.cern.ch/unosat/asp/prod_free.asp?id=101 Moskaus Bürgermeister Juri Luschkow kündigte im Oktober 2008 an, Russlands Hauptstadt werde über 100 Millionen US-Dollar investieren, um neue Wohnhäuser, Schulen und Einkaufszentren zu errichten. Focus Information Agency: , 27. Oktober 2008Zur Zeit entsteht mit den Geldern der russischen Hauptstadt ein neuer Stadtteil "Moskowski", in dem großzügige Wohnungen für ca. 800 ossetische Familien errichtet werden, die ohne Zuhause geblieben sind.The Independent: , 9. August 2009

Städtepartnerschaften
* Tiraspol, Transnistrien (Republik Moldau)
* Sochumi, Abchasien (Georgien)
Söhne und Töchter der Stadt

* Josif Kricheli (1931–1988), Großmeister der Schachkomposition
* Eduard Dschabejewitsch Kokoity (* 1964), Präsident Südossetiens
* Sinaida Bestajewa (* 1967), ehemalige Staatsministerin Georgiens
* Irakli Okruaschwili (* 1973), ehemaliger Verteidigungsminister Georgiens


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 21.11.2017 12:46 von den Wikipedia-Autoren.
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