Renate Sommer

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Sommer 2014

Renate Thekla Walburga Maria Sommer[1] (* 10. September 1958 in Bochum) war von 1999 bis 2019 eine Europaabgeordnete der CDU für Nordrhein-Westfalen in der Europäischen Volkspartei.

Leben | Quelltext bearbeiten

Ausbildung und Beruf | Quelltext bearbeiten

Sommer studierte bis 1984 Agrarwissenschaften und erlangte 1996 an der Universität Bonn einen Dr. agr. in der Abteilung Welternährungswirtschaft.

Parteilaufbahn | Quelltext bearbeiten

Bis 1999 war Sommer in der CDU Herne aktiv, unter anderem als Kreisvorstand und stellvertretende Vorsitzende der Fraktion. 1994 war sie Gründungsmitglied der Europa-Union Herne, deren stellvertretende Vorsitzende sie immer noch ist.

Öffentliche Ämter | Quelltext bearbeiten

Von 1994 bist 1999 war Sommer Stadtverordnete in Herne.

Sommer war von 1999 bis 2019 Mitglied des Europäischen Parlaments. Sie war über 10 Jahre Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr, wechselte aber 2009 in den Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres. Außerdem war sie Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie Mitglied in der Delegation im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Türkei.

Sonstiges Engagement | Quelltext bearbeiten

Sommer war bis 2019 Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe im Europäischen Parlament.

Privates | Quelltext bearbeiten

Sommer ist verheiratet und hat eine Tochter.

Politische Positionen | Quelltext bearbeiten

In die Kritik einiger Verbraucherschützer geriet Sommer im Dezember 2009, als sie sich gegen eine verpflichtende Farbkennzeichnung von Lebensmitteln nach dem Ampelmodell aussprach. Sommer folgte damit der Auffassung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung,[2] die eine derartige Kennzeichnung aufgrund des fehlenden wissenschaftlichen Hintergrundes ablehnt. Stattdessen setzte sich Sommer für eine klare Kennzeichnung des Kaloriengehalts auf der Verpackungsvorderseite sowie eine Bezugsgröße der Angaben auf 100 g/ml für bessere Vergleichbarkeit von Produkten ein. Auch Vorschläge zum besseren Schutz der Verbraucher vor Lebensmittelimitaten mit irreführenden Bezeichnungen, etwa ?Analogkäse?, gehen auf sie zurück. Eine Kennzeichnungspflicht für Fleisch in Fertiggerichten lehnt sie ab.

Weblinks | Quelltext bearbeiten

Einzelnachweise | Quelltext bearbeiten

  1. ? Homepage des Bundeswahlleiters (Memento des Originals vom 11. Juni 2009 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bundeswahlleiter.de, abgerufen am 22. Mai 2010
  2. ? Studie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung