Manfred Schmid (Jurist)

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Manfred Schmid (* 1952 in München) ist ein deutscher Jurist. Er war von 2004 bis 2018 Richter am Bundesfinanzhof.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München trat Manfred Schmid in den Finanzverwaltungsdienst ein und war zunächst mehrere Jahre beim Bayerischen Staatsministerium der Finanzen tätig.[1][2] Im Mai 1986 ging er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe.[1][2] Nach dem Ende dieser Abordnung und kurzer Sachgebietsleitertätigkeit in einem Münchner Finanzamt folgte im Januar 1990 eine Abordnung an das Finanzgericht München.[1][2] Sechs Monate später wurde Manfred Schmid zum Richter am Finanzgericht ernannt.[1][2] Von 1991 bis 1995 war er von dort als wissenschaftlicher Mitarbeiter an den Bundesfinanzhof abgeordnet und setzte anschließend seine Tätigkeit am Finanzgericht München fort.[2]

Am 1. August 2004 wurde Manfred Schmid zum Richter am Bundesfinanzhof ernannt und dem II. Senat zugeteilt[2][3], in dem er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand Ende Mai 2018 tätig war.[4][5]

Einzelnachweise | Quelltext bearbeiten

  1. ? a b c d Neue Richter am Bundesfinanzhof (Beck-aktuell-Redaktion, abgerufen am 25. Mai 2012, nur kostenpflichtig abrufbar)
  2. ? a b c d e f Neue Richter am BFH seit dem 1. 8. 2004 (www.der-betrieb.de, abgerufen am 25. Mai 2012)
  3. ? Geschäftsverteilung des Bundesfinanzhofs 2004 (abgerufen am 25. Mai 2012; PDF, 55 kB)
  4. ? Geschäftsverteilung des Bundesfinanzhofs 2015 (abgerufen am 3. Mai 2019; PDF, 176 kB)
  5. ? BFH-Richter Manfred Schmid im Ruhestand, beck-aktuell (abgerufen am 11. Juni 2018)