Fritz Preuss

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Fritz Preuss (* 4. Juli 1935 in Berlin) ist ein deutscher Hochschullehrer und Politiker (SPD).

Leben und Beruf | Quelltext bearbeiten

Nach dem Abitur 1954 in Berlin studierte Preuss Chemie an der Freien Universität Berlin. 1962 erlangte er das Diplom, zwei Jahre später promovierte er und 1969 wurde er habilitiert. Anschließend arbeitete er bei Merck in Darmstadt und war an der Ruhr-Universität Bochum als Dozent tätig. 1971 wurde er als Professor an die neu gegründete Universität Trier-Kaiserslautern berufen und baute 1972 in Kaiserslautern den Fachbereich Chemie mit auf.

Politik | Quelltext bearbeiten

Preuss trat 1966 der SPD bei und wurde 1972 in den Stadtrat von Bad Dürkheim gewählt, in dem er von 1977 bis 1996 den Vorsitz der SPD-Fraktion innehatte. Von 1979 bis 1998 war er Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtags. Dort war er von 1987 bis 1991 Landtagsvizepräsident und anschließend bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion.

Ehrungen | Quelltext bearbeiten

1991 wurde Preuss mit der Leibniz-Medaille der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz ausgezeichnet.

Literatur | Quelltext bearbeiten

  • Markus Schäfer: Datenhandbuch zur Geschichte des Landtags Rheinland-Pfalz 1947?2003. Mainz 2005, ISBN 3-7758-1405-3
  • Fritz Preuss, in: Internationales Biographisches Archiv 13/1987 vom 16. März 1987, im Munzinger-Archiv (Artikelanfang frei abrufbar)