Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
ITS | Jahn | Tjaereborg




Hotelsuche in 
 

Wegen Ausschluss von Israelis könnten Landerechte entzogen werden

Israel
29.12.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Berlin (dpa) - Arabischen Fluglinien, die die Beförderung von Israelis verweigern, sollten nach dem Willen von Politikern Landerechte in Deutschland entzogen werden. «Ich halte es für unerträglich, wenn jüdischen Fluggästen aufgrund ihrer israelischen Staatsangehörigkeit die Reise mit bestimmten Airlines verweigert wird», sagte Kerstin Griese (SPD), Vizechefin der deutsch-israelischen Parlamentariergruppe, der «Rheinischen Post» (Freitag). «Wir müssen die Rechtslücke schließen», betonte auch Unions-Fraktionsvizechefin Gitta Connemann. «Wer in Deutschland Geschäfte machen will, muss unsere Regeln beachten, und wer das nicht will, darf hier nicht landen oder starten», stellte die CDU-Politikerin klar.

Zuvor hatte das Landgericht Frankfurt die Klage eines Israelis gegen die Stornierung seines Fluges Frankfurt-Bangkok wegen seiner Staatsangehörigkeit abgewiesen. Kuwait Airways habe sich an die Gesetze Kuwaits zu halten, und diese schrieben ein Beförderungsverbot für Israelis vor, hieß es in der Entscheidung. «Dieses Israel-Boykottgesetz ist Antizionismus und Antisemitismus pur - es hat in Deutschland nichts zu suchen», sagte Connemann.

Auch die Linken sehen Handlungsbedarf. «Der Gesetzgeber muss rasch reagieren, damit sich so ein Fall nicht wiederholt», sagte Linke-Parlamentsgeschäftsführer Jan Korte. Die Androhung des Entzugs von Start- und Landesrechten könne ein «probates Mittel» sein.

Der Israeli hatte einen Flug von Frankfurt nach Bangkok mit Zwischenstopp in Kuwait gebucht. Als die staatliche Airline aus Kuwait von seiner Staatsangehörigkeit erfuhr, stornierte sie den Flug und berief sich auf ein kuwaitisches Gesetz von 1964, das Vereinbarungen mit Israelis verbietet. Dagegen klagte der Betroffene. Gegen die negative Entscheidung des Landgerichts legte er inzwischen Berufung ein.

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
Weitere Artikel zu diesem Thema
 
Israel
18.12.2017
Frankfurt/Main (dpa) - Der Rechtsstreit um die Nichtbeförderung eines Israelis durch die Fluggesellschaft Kuwait Airways geht weiter. Rund einen Monat nach dem Urteil hat der abgewiesene israelische Passagier nach Angaben eines Sprechers Berufung
weiter
Israel
27.12.2017
Ciudad de Guatemala, 26 dic (dpa) - Guatemala ratificó hoy su decisión "soberana" de trasladar su embajada en Israel de Tel Aviv a Jerusalén pese al impacto económico que expertos dijeron temer por la medida, en particular por las exportaciones
weiter
Israel
08.12.2017
Berlin (dpa) - Im Fall eines israelischen Bürgers, den die Fluggesellschaft Kuwait Airways nicht mitnehmen wollte, hakt das Bundesverkehrsministerium bei der Regierung des Golfstaates nach. Der geschäftsführende Ressortchef Christian Schmidt (CSU)
weiter
Deutschland
07.12.2017
Berlin (dpa) - Abschiebeflüge aus Deutschland scheitern regelmäßig daran, dass die Piloten den Rücktransport der Flüchtlinge verweigern. Nach Angaben der Bundesregierung mussten allein in den ersten neun Monaten des Jahres bundesweit 222
weiter
Israel
26.12.2017
Franziskus hat eine klare Weihnachtsbotschaft: Die Menschen sollen Verfolgten und Vertriebenen die Türen und Herzen weit öffnen. Vor allem Kinder litten unter Krieg und Gewalt. Zur Krise um Jerusalem findet der Pontifex klare Worte.Rom (dpa) -
weiter
Deutschland
28.12.2017
Berlin (dpa) - Die Berliner Stasiopfer-Gedenkstätte hat in diesem Jahr rund 440 000 Besucher angezogen. Zudem konnten mehr als 700 Gespräche mit Zeitzeugen vermittelt werden, teilte die Einrichtung im Stadtteil Hohenschönhausen mit. Rund 800
weiter
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Washington (dpa) - US-Präsident Donald Trump wird seinen Besuch beim Weltwirtschaftsforum in Davos zu politischen Gesprächen mit führenden Politikern von Verbündeten nutzen. Zunächst wolle er sich nach seiner Ankunft am Donnerstag mit
Jerusalem (dpa) - Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird sich nach Angaben seines Sprechers am Mittwoch in Davos mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) treffen. Am Rande des 48. Jahrestreffens des Weltwirtschaftsforums (WEF) werde es zu einem
Berlin/Tel Aviv (dpa) - Neun Monate nach seinem von einem Eklat überschatteten Antrittsbesuch in Israel wird Außenminister Sigmar Gabriel nach israelischen Angaben Ministerpräsident Benjamin Netanjahu treffen. Das Gespräch werde am 31. Januar bei
Brüssel (dpa) - Als Reaktion auf die pro-israelische Politik von US-Präsident Donald Trump wird in der EU der Start von Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen mit den Palästinensern erwogen. Nach Angaben aus Diplomatenkreisen soll
Berlin (dpa) - Unions-Fraktionschef Volker Kauder hat einen entschlossenen Kampf gegen jede Form des Antisemitismus in Deutschland gefordert. «Wir dürfen es nicht zulassen, dass sich Hass und Gewalt gegen unsere jüdischen Mitbürger ausweiten»,
Sofia (dpa) - Fünfeinhalb Jahre nach dem tödlichen Anschlag auf eine israelische Reisegruppe hat in Bulgarien ein Prozess gegen mutmaßliche Helfer des Selbstmordattentäters begonnen. Ein Australier und ein Kanadier libanesischer Herkunft wurden
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Die älteste Quelle für das Wort „Israel" ist die ägyptische Merenptah-Stele (heute im Ägyptischen Museum in Kairo). Sie beschreibt einen Feldzug gegen ein Volk Israel im Lande Kanaan und wird auf das Jahr 1211 v. Chr. datiert. Die
"Hura" (, ) ist ein beduinisches Dorf im Südbezirk Israels. Es liegt 15 km nordöstlich von Beerscheba in der Nähe von Meitar.HuraDas Dorf wurde 1989 gegründet und 1996 zum Lokalverband erhoben. Im Jahr 2000 fanden die ersten Wahlen zum
__NOTOC__"Jawne" (, arabisch , "Yibnah") ist eine Stadt in Israel, knapp 30 Kilometer südlich von Tel Aviv. GeschichteAntikeDie Geschichte des Ortes reicht weit zurück. Das historische Jawne hat seine Wurzeln in kanaanäischer Zeit (ca.
"Migdal haEmek" (hebr. , arabisch ; „Turm des Tales“) ist eine Stadt im Nordbezirk Israels mit 24.700 Einwohnern (2005). Sie liegt wenige Kilometer südwestlich von Nazaret. Migdal haEmek wurde nach der Gründung des Staates Israel als
"Sderot" oder , (, auf Deutsch „Boulevard“, arabisch ) ist eine Stadt im südlichen Israel. Sie liegt im Westteil der Negev-Wüste unweit des nördlichen Gazastreifens.Allgemeine InformationenSderot hat knapp 19.300 Einwohner (2007), etwa vierzig
"Lod" (; / "al-Ludd") ist eine Stadt in Israel. Sie liegt im Zentralbezirk etwa 20 Kilometer östlich von Tel Aviv am Fluss Ajalon. Bis 1948 hatte die Stadt den Namen "Lydda". 2007 hatte Lod knapp 67.000 Einwohner.Geschichte und BedeutungLod war
Wetter

Tel Aviv-Jaffa


(24.01.2018 06:43)

14 / 16 °C


25.01.2018
13 / 15 °C
26.01.2018
12 / 14 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Agenda - The Week Ahea ...
Agenda - The Week Ahea ...

Biden: Trump Not Press ...
Erdogan Speaks With Pu ...

Mehr Patienten mit gef ...
DFB-Elf bei Nations-Le ...

Wer nachahmt, macht si ...
Schweiz des Balkans ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum