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Vora

Albanien, Vora
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"Vora" (albanisch auch "Vorë") ist ein Ort in Mittelalbanien mit mindestens 10.000 Einwohnern (2007, SchätzungBei den Kommunalwahlen im Februar 2007 sind in Vora 6.600 Stimmen eingegangen. Da ein Drittel der albanischen Bevölkerung jünger als 15 Jahre ist (2001, nach Bërxholi, Doka, Asche (Hrsg.): "Bevölkerungsgeographischer Atlas von Albanien", Tirana 2003), muss die Einwohnerzahl unter Berücksichtigung der Nicht-Wähler bei mindestens 10.000 Personen liegen.). Der Ort liegt an der Autobahn von Tirana nach Durrës im Westen des Kreises Tirana. Vora gehört zum Einzugsgebiet der Hauptstadt – Industrie und Dienstleistungsbetriebe ziehen sich entlang der Autobahn von Tirana fast durchgehend bis nach Vora. Viele Landbewohner, die in städtische Gebiete umziehen, siedeln sich in Orten wie Vora oder Kamza an.

Vora ist nicht nur Ort und Gemeinde, sondern auch ein Verkehrsknotenpunkt. Er liegt mitten in der langgezogenen Hügelkette "Kodra e Gjatë", die die "Ebene von Tirana" von den Ebenen im Westen entlang des Erzen und rund um Durrës trennt. Vora liegt in einem Durchgang von nicht einmal 60 m Höhe, der sich durch die Hügelkette windet. Hier passieren Eisenbahn, Autobahn, Landstraße, Hochspannungsleitung und früher auch ein Bewässerungskanal den Hügelzug. Die von Durrës kommenden Straße und die Gleise der albanischen Eisenbahn Hekurudha Shqiptarë teilen sich in Vora in einen nördlichen Strang, der über Fushë-Kruja nach Nordalbanien führt, sowie in einen ins östlich gelegene Tirana führenden Strang. Eisenbahnzüge von Tirana nach Shkodra müssen im Bahnhof von Vora die Lokomotive wechseln, um die Reise in die andere Richtung fortsetzen zu können.

Explosionskatastrophe von Gërdec
US-Soldaten untersuchen den Unglücksort am 8. April 2008Zum Gemeindegebiet von Vora zählt das kleine Dorf "Gërdec". Im Munitionslager der albanischen Armee in diesem Ort ist es am 15. März 2008 zu einem Zwischenfall gekommen, der eine Reihe zahlreicher schwerer Explosionen auslöste. Als Folge der während Stunden andauernden Explosionen verloren 26 Personen ihr Leben, mehrere Hundert wurden verletzt, mehrere Hundert Gebäude in Gërdec und zwei weiteren Dörfern wurden komplett zerstört und 1500 Gebäude wurden beschädigt. Die Bewohner dieser Dörfer mussten evakuiert werden. Nur wenige konnten bis jetzt (Mai 2008) zurückkehren: Das Gebiet ist übersät von Splittern und Blindgängern. Die in China und der Sowjetunion hergestellte Munition, die dort ohne jegliche Sicherheitsmaßnahmen von ungelernten Arbeitern aus den umliegenden Dörfern zerlegt wurde, stammte aus in kommunistischer Zeit angelegten Beständen und war zum Teil mehr als 40 Jahre alt.
* (PDF-Datei; 1,44 MB)
*Neue Zürcher Zeitung vom 30. April 2008: "
*
*n-tv:



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