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Visoko

Bosnien-Herzegowina, Visoko
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Visoko vom Berg Visočica
Illustration von Visoko
Während der Herrschaft Österreich-Ungarns im „neo-maurischen“ Stil errichtetes Gebäude

"Visoko" ist eine Stadt im Kanton Zenica-Doboj in Bosnien und Herzegowina. Sie liegt an der Mündung des Flusses Fojnica in die Bosna ungefähr 25 Kilometer nordwestlich von Sarajevo.

Die Gemeinde ("općina") umfasst ein Gebiet von 232 km² und hat etwa 40.000 Einwohner. Bei der Volkszählung 1991 umfasste die Gemeinde Visoko 44.130 Einwohner. In der Stadt selbst wohnten 14.140 Personen. Heute wird die Einwohnerzahl der Stadt auf rund 17.000 geschätzt.

Visoko war der Sitz der bosnischer Könige (Ban). In der Umgebung der Stadt sind die Reste einer Kirche zu finden, in der Könige gekrönt wurden. Jüngeren archäologische Ausgrabungen zeigen Reste einer romanischen Kirche zu sehen (Roseta), die auf dem Stadtberg (Visočica) Teil der Stadtmauer war. 1885 hatte die Stadt eine griechisch-orientalische Kirche, 13 Moscheen, ein Bezirksgericht und 4994 meist bosniakische Einwohner. Visoko war früher einer der hervorragendsten Handelsplätze Bosniens und hatte eine lebhafte Tabak- und Lederindustrie.

Zu den bekannten Bauwerken der Stadt gehören die Hadži-Ibrahim-Moschee und die Weiße Moschee ("Bijela džamija" oder auch "Serefudinova džamija"), 1980 von Zlatko Ugljen erbaut, sowie die Franziskanerschule, 1905 von Ivan Holz gebaut.

Ende 2005 behauptete der Bosnier Semir Osmanagić eine Pyramide (siehe Pyramiden bei Visoko) entdeckt zu haben, die lange Zeit für einen Berg gehalten wurde. Diese sogenannte Pyramide ist bereits zu einer regionalen Attraktion geworden und es beginnt sich in begrenztem Rahmen eine regionale Tourismusindustrie zu entwickeln.

Sport
Der im Ort ansässige Fußballverein NK Bosna Visoko errang 1999 im Bosnischen Fußballpokalwettbewerb den Pokalsieg.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.01.2018 11:17 von den Wikipedia-Autoren.
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