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Valea lui Mihai

Rumänien, Valea lui Mihai
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"Valea lui Mihai" (früher "Mihaifalău", ungarisch "Érmihályfalva") ist eine Stadt im Kreis Bihor (Rumänien).

Lage
Valea lui Mihai liegt im Kreischgebiet am östlichen Rand der Großen Ungarischen Tiefebene. Die Kreishauptstadt Oradea befindet sich etwa 55 km südlich, die ungarische Grenze nur etwa 7 km westlich.

Geschichte
Valea lui Mihai wurde im Jahr 1270 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte damals zum Königreich Ungarn. 1312 erhielt der Ort vom ungarischen König Karl I. das Recht zur Zollerhebung. Seit 1459 durften Märkte abgehalten werden. 1587 setzten die Türken Valea lui Mihai in Brand und trieben die Bewohner in die Flucht. Seit dem Ende des 17. Jahrhundert gehörte der Ort zu Österreich-Ungarn. 1844 und 1930 wurde Valea lui Mihai zur Stadt erklärt, verlor diesen Status jedoch jeweils nach einiger Zeit wieder. Nach 1867 wurde der Ort unter seinem ungarischen Namen Érmihályfalva Sitz eines Stuhlbezirkes im Komitat Bihar. Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Lebensmittelindustrie. Am Ende des Ersten Weltkrieges gelangte Valea lui Mihai trotz ungarischer Bevölkerungsmehrheit zu Rumänien, war dann zwischenzeitlich infolge des Zweiten Wiener Schiedsspruches von 1940 bis 1944 wieder ein Teil Ungarns. Seit 1989 ist der Ort erneut eine Stadt.

Neben der Lebensmittelindustrie sind die Landwirtschaft, der Handel, die Textil- und die holzverarbeitende Industrie.

Bevölkerung
Im 16. und 17. Jahrhundert – zur Zeit der türkischen Vorherrschaft – war die Bevölkerungszahl sehr gering. 1800 wurden 1.594 Einwohner registriert.

1880 lebten in der heutigen Stadt 3.896 Menschen, davon 3.580 Ungarn, 85 Ukrainer, 47 Deutsche, jeweils 14 Slowaken und Rumänen. Juden wurden in der Regel als Ungarn registriert. Im Jahr 1930 bezeichneten sich von den damals 8.085 Einwohnern 5.314 als Ungarn, 1.428 als Juden, 1.194 als Rumänen, 90 als Roma und 25 als Deutsche. 1956 war die Zahl der Juden auf 156 gesunken. Bei der Volkszählung 2002 wurden in Valea lui Mihai 10.324 Einwohner erfasst, darunter 8.757 Ungarn, 1.442 Rumänen, 95 Roma und 10 Deutsche.

Verkehr
Katholische Kirche
1871 erfolgte die Inbetriebnahme der durch Valea lui Mihai führenden Bahnstrecke von Debrecen nach Satu Mare; 1887 wurde der Ort durch den Bau der Linie nach Oradea zum Eisenbahnknoten. In der Stadt halten Schnell- und Nahverkehrszüge nach Oradea und Satu Mare. Auch der grenzüberschreitende Eisenbahnverkehr nach Ungarn ist von Bedeutung; von und nach Debrecen verkehren derzeit (2009) drei Züge pro Tag. Durch Valea lui Mihai führt die Europastraße 671.

Sehenswürdigkeiten
* Akazienwälder
* Historisch-ethnografisches Museum

Persönlichkeiten
* Zoltán Zelk (1906–1981), ungarischer Schriftsteller


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 24.10.2017 06:14 von den Wikipedia-Autoren.
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