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Valdštejns Erbe & Pálffys Menu

Tschechien, Praha
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Im Palais Wallensteins redisiert heute der Senat
Am Kleinseitner Moldauufer erinnert ein Denkmal an den antifaschistischen Widerstand. Neben der Metro-Station betreten wir die Valdštejnská mit ihren zahllosen Adelsvillen und –gärten. Die wohl prächtigste ist das gleichnamige Valdštejn-Palais, während der München-Krise 1938 Sitz der tschechoslowakischen Regierung, seit 1992 des Senats.
Galerie
Ein Barocksaal für die Oberpfälzer Dinner-Gesellschaft.

1623-1630 im Auftrag von Albrecht Wenzel Eusebius von Waldstein, besser bekannt in der Schiller‘schen Umdichtung des Namens zu Wallenstein, vom Architekten Giovanni Pieroni, einem Schüler Galileo Galileis, im Stil des böhmischen Frühbarocks erbaut. Nach der Ermordung des tschechischen Adeligen 1634 in Eger wurde der Palast konfisziert, später von seinem Neffen Maximilian wieder erworben. 1945 wurde die Familie erneut enteignet.

Dinner im Barocksaal

Für das Abendessen im adäquaten Ambiente hat der Kulturverein das Pálffy-Palais angemietet, einst im Besitz der begüterten Pálffys von Erdöd von der Bibersburg in der heutigen Slowakei. Beim stilgerechten Dreigängemenü im Barocksaal stärken sich die Oberpfälzer für den letzten Programmpunkt, die Kriminacht mit dem Amberger Autor Siegfried Schröpf und dem rumänischen Deutsch-Prager Georg Pacurar, der mit Gitarren- und Gesangseinlagen das Geschehen untermalt.
Goldene Straße
 

 

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