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Ukraine mit dem VW Bus

Ukraine
Von Kurt Schwarzmeier   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Plötzlich ist die Welt kyrillisch: in 30 Tagen durch den wilden Osten -
Im Vorfeld fragten alle: Wo wollt ihr hin, in die Ukraine? Ja, nach „Terra incognita“.
Galerie
Die Ukraine ist näher als Spanien und Italien, aber für uns unbekanntes Gebiet. Es gibt in unserem Umfeld wenig Wissen und viele Vorurteile über das Land. Unsere Entscheidung die Ukraine zu bereisen, war das Bedürfnis, mal wieder etwas Neues zu entdecken, und die Möglichkeit, das recht preisgünstig zu tun (der Liter Benzin in der Ukraine lag bei 60 Cent). Schnell stellte sich heraus, dass es auch ansonsten verhältnismäßig wenig Informationen über die Ukraine gibt, wenn man des Russischen nicht mächtig ist. Vorbereitet durch eine deutschsprachige Internetseite von österreichischen Ukrainefans, einen zum Schlafen umgerüsteten, 16 Jahre alten VW Bus T4 und bewaffnet mit dem einzig halbwegs vernünftigen deutschsprachigen Reiseführer sowie einem für uns unerlässlichen Sprachführer machten wir uns auf den Weg.

1. START
Endlich geht’s los! Nachdem der Bus voll gepackt ist, was tatsächlich den ganzen Tag dauert, rasen wir in Richtung Grenze…
Erste Station: Der Park von Herrn Pückler.
Pückler Park

Danach wollten wir eigentlich in der Wüste, sprich Lausitzer Tagebau, nächtigen, haben leider nichts Vernünftiges gefunden. Also muss ein Stausee bei Cottbus herhalten. Hier finden wir ein halbwegs beschauliches Plätzchen am Wasser und verbringen die erste Nacht - mit Scharen von Moskitos. Am nächsten Morgen beschreibt uns ein Angler den Weg zu seinem Lieblingsangelladen, dort kriegen wir das überlebenswichtige Moskitonetz.

2. NUR AUTOBAHN BIS VOR KRAKAU
Wir sind extra 50 Kilometer vor Krakau in ein kleines Flusstal abgebogen, zwecks einsamer Idylle und so, doch alles ist zugebaut. Überhaupt wird gebaut wie verrückt. Lässt der Straßenzustand kurz hinter der deutsch-polnischen Grenze noch vermuten, dass sich in dieser Hinsicht nicht viel getan hat, werden wir nach zirka 70 Kilometern eines Besseren belehrt. Polen scheint in fast jeder Hinsicht in der EU angekommen zu sein. Wir landen schließlich auf dem leeren Parkplatz zum Nationalpark Ojcowski. Die Grotte hat leider schon zu.

3. KRAKAU
Frühmorgens fahren wir rein und finden einen Parkplatz am Zentrum, mit Wächter.
Dann erstmal Kaffee am Rynek (Hauptplatz). Alles ist blitzblank und auf Touristen vorbereit. Das Wetter ist super. Himmelfahrt scheint ein protestantischer Feiertag zu sein, auf jeden Fall sind jede Menge Skandinavier unterwegs.
Den besten Job hat der Trompeter der Marienkirche: einmal pro Stunde aus dem Kirchturm eine Melodie anspielen und mittendrin abbrechen. Wir hätten nicht gedacht, dass so was noch live dargeboten wird.
Offensichtlich ist heute auch polnischer Schulwandertag. Keine Chance den legendären Drachen von Krakau in dessen Höhle zu besuchen.
Dafür besuchen wir das jüdische Viertel samt Friedhof. Hier tummelt sich eine Abordnung amerikanischer Studenten.
Jüdischer Friedhof Krakau

Weiterfahrt zur Grenze, praktisch eine einzige Baustelle, 150 Kilometer Stopp and Go. Übernachten am schönen, schwer belasteten Fluss Szklo. Um 6 Uhr morgens donnern die Kieslaster an uns vorbei, deshalb gleich weiter.

4. AN DER GRENZE UND L´VIV
Wir wussten nicht genau was auf uns zukommt, vom stundenlangen Warten über kein Wort verstehen bis Auseinandernehmen des Busses war alles in unserem Vorstellungsbereich. Letztlich haben wir tatsächlich kein Wort verstanden, mussten ein Einreiseformular ausfüllen und zirka acht Grenzern entweder Pass oder Formular zeigen. Alle waren auf eine weltweit typische Grenzerart ausgesprochen freundlich. Die ganze Prozedur hat ungefähr eine Stunde gedauert. Es wäre wohl schneller gegangen, hätten wir nur ein Wort verstanden. Der letzte der Herren begrüßte uns schließlich mit: „Welcome to the Ukraine“.

Plötzlich ist die Welt kyrillisch.

Erstes Erlebnis an der Wechselstube. Ich will 50 Euro wechseln, ein unverständlicher Satz am anderen Ende, dann der Griff zum Handy, wohl um irgendwo um Erlaubnis zu fragen (stelle erst später fest, dass der „Griff zum Handy“ das Zeichen für Ende der Konversation ist). Fünf Minuten später taucht ein ukrainischer Kollege auf, um Geld zu wechseln, und jetzt erfahre ich: Die Wechselstube hat gar kein Geld um irgendwas zu wechseln!
Weiter nach L´viv. Die Strassen sind holprig und löchrig, aber gut zu befahren. Seit der Grenze sieht es irgendwie russisch aus… Wir rollen auf der Hauptstraße Richtung Zentrum. Je näher wir kommen, desto mehr verwandelt sich die gepflasterte Straße mit eilig geflickten Tramschienen in ein hart umkämpftes Schlachtfeld. Ein zerklüftetes Provisorium, jederzeit bereit Reifen aufzuschlitzen, Ölwannen abzureißen, Lenkstangen und Achsen zu zermalmen. Irgendwie erreichen wir das Zentrum, völlig erschöpft. Ob des Chaos halten wir zitternd am Straßenrand. Mehr aus Versehen als gezielt entdecken wir die Touristinformation. Die freundlichen Damen sprechen englisch, haben einen Stadtplan für uns und sogar eine kleine Wohnung in der Altstadt zu vermieten (25 €). Flugs stellen wir den Bus auf einen bewachten Hotelparkplatz und beziehen unser neues Domizil. Deutlich entspannter machen wir uns zu Fuß auf den Weg, um L´viv zu entdecken.

Auf dem schönen Marktplatz erst mal Kaffee trinken. Die Bestellung wird zu einer echten Herausforderung, kyrillische Schrift auf der Karte und keine uns geläufige Sprache seitens der Kellnerin, was zum Kuckuck könnte nur Milch auf ukrainisch heißen. 20 Minuten später erhalten wir eine Art Nescafé, der nicht schmeckt, aber dafür fast nichts kostet. Schnell merken wir, dass wir uns hier auf andere Sinne verlassen müssen, da lesen und sprechen für die nächsten Wochen wohl erst mal ausfällt.


Auffallend ist, je schlechter der Straßenzustand, desto höher der Absatz des Frauenschuhs. Überhaupt hat die L´viverin ein ausgesprochen weibliches auftreten, High Heels, viel Busen und knapper Rock. Die Männer hingegen zeichnen sich vor allem durch einen Einheitsmilitärhaarschnitt aus.
Baustelle Lemberg

Die Stadt selbst hat den morbiden Charme des Unsanierten. Die einstige Habsburger Pracht ist zu erahnen und aller Orten wird dem Verfall Einhalt geboten. Überraschend ist neben dem maroden Straßenzustand die Sauberkeit der Straßen.

5. und 6. LAND UND LUC´K
Nach 1 ½ Tagen Stadt fühlen wir uns ausreichend gestärkt, um uns Richtung Land auf zu machen. Unser Ziel ist ein kleiner Ort in der Nähe von Luck. Wir besuchen eine deutsche Familie, die sich als Landwirte in der Ukraine niedergelassen haben. Auf den Weg dorthin wird uns klar, dass wir uns am Rande Europas bewegen.
Die Landschaft ist groß und weitläufig, Pferdekarren und allerlei Hausgetier teilen sich mit uns die Straße. Die Menschen sind nicht reich, haben kleine Häuser, die sie sich mit einer Kuh und in der Regel einem Pferd nebst Minikutsche teilen. Der Garten hinter dem Haus gibt die nötigsten Lebensmittel zum Leben und Tauschen. In Luck treffen wir uns mit der Kleinfamilie und lassen uns in ihr 25 km entferntes Dorf führen, was gut war den alleine hätten wir vermutlich niemals dort hin gefunden. Beim abendlichen Schaschlik grillen im Garten erfahren wir viel über das Landleben und Überleben in der Ukraine. Die Familie hat 1000 ha Land von den Einheimischen gepachtet. Der Pachtzins wird 1 x Jährlich in Korn ausbezahlt. 200 Verpächter fahren dann mit Kutsche vor und holen ihren Zins ab. Zwischendurch kommt eine Babuschka vorbei und holt sich den Plastikmüll ab. Leveke erläutert uns, dass es auf dem Land keinerlei organisierte Müllentsorgung gibt und das meiste zum heizen und kochen verbrannt wird wer seinen Müll nicht verbrennt schmeißt ihn einfach irgendwo hin.
Bei Luc´k


7. und 8. FELDER UND BIENEN
Auf der Landkarte haben wir uns eine Route zusammengestellt, die uns an mehreren Städten vorbei führt. Als Großstädter haben wir erst mal keine Lust auf Stadt und fahren nicht über Kiew sondern Richtung Uman. Felder, Felder und nochmals Felder begleiten unseren Weg. Der Straßenzustand ist gut uns so fahren wir den ganzen Tag halb in Trance vor uns hin bis es Zeit wird einen Übernachtungsplatz finden, den finden wir neben der Hauptstraße, wer hätte es gedacht, auf einem abgemähtem Feld. Morgens stellen wir fest dass unser nettes Plätzchen auch als Picknickplatz für Schulausflüge beliebt ist.

Verteidiger des Vaterlandes

Nach Mykolajiv Richtung Osten wird die Landschaft leicht hüglig und sandig – offensichtlich nicht geeignet für Landwirtschaft.
Ein paar Bienenstöcke sind das einzige Zeichen von Bewirtschaftung.








9. AZOVSCHES MEER UND BERDJANSK
Die Naturidylle dauert nicht lange. Wir fahren wieder durch ausgedehnte Feldlandschaft und wollen endlich einen Blick auf das Azovsche Meer werfen. Bei Prymors´k geht es ab und in Naberezne stehen wir davor.
Endlich am Azovschen Meer

Ziemlich ernüchtert blicken wir auf den verwahrlosten Strand. Das Wasser ist eisig und wirkt auch von der Farbe her nicht sonderlich wohltuend. Ein paar Gestalten sind damit beschäftigt, kleine Hütten aufzupeppen für den großen Urlauberansturm.
Das Ganze macht einen recht morbiden Eindruck, und man fragt sich, was einen Urlauber hierher treiben könnte. Na ja, wir sind halt zu früh, vielleicht kriegen sie das noch hin.

Schnell sind wir wieder auf der Piste. In Berdjansk probieren wir es noch mal. Die Landzunge sieht auf der Karte sehr verlockend aus, nicht nur für uns, stellen wir fest. Ein Hotel reiht sich ans nächste, ans Meer kommt man nur an wenigen öffentlichen Stellen, die man sich sparen kann. Auch hier sind alle mit Vorbereitungsarbeiten auf die Hochsaison beschäftigt. Die muss dann wirklich die Hölle sein, schon jetzt ist der Verkehr auf der einzigen Strasse immens.
Ob dem Schock, wo wir da hingeraten sind, fahren wir runter bis es nicht mehr weitergeht. Kurz vorm Südzipfel wird es ruhiger, dort beginnt auch der Sumpf.

Wir stellen den Bus ab und latschen auf einem Trampelpfad den letzten Kilometer zum vermuteten Strand. Und siehe da, ein wunderbarer Sandstrand, menschenleer bis auf den einen obligatorischen Angler. Nur das Wasser ist recht frisch, aber sauber.
Auf dem Fußmarsch hatten wir so ne Art Feldweg durch den Sumpf entdeckt. Den gehen wir zurück bis wir irgendwann unseren Bus wieder finden. Viel Glück und Geschick bringt den Bus auf einer abenteuerlichen Strecke direkt an den Strand. Jetzt wird gefeiert!

10. / 11. / 12. KOSA ARABATS´KA STRILKA ( wir nennen sie AS)
Nach diversen Versuchen in und um Mykolajiv finden wir die Straße zur Landenge AS.
Die ersten 20 bis 30 Kilometerauf der AS zeigen uns Dutzende sich im Bau befindende Hotelanlagen. Gebaut wird allerdings nicht, wohl wegen der Wirtschaftskrise. Anders als in Berdjansk rührt sich hier nichts, auch die drei (von zirka. 30) fertig wirkenden Anlagen sind vernagelt, von Vorbereitung auf die Hochsaison ist nichts zu sehen.
Wir passieren das letzte Kaff Richtung Süden, bis dahin wird vermutlich die Straße geteert, derzeit Schotter. Dann gibt’s nur noch Feldwege, die sich mit Wellblechpiste abwechseln. Selbst bei 30km/Std. werden wir richtig gut durchgeschüttelt – das wird auch die restlichen 100 Kilometer auf der AS so bleiben.
Auf der Arabats´ka Strilka

Wir fahren erstmal die kleine Kuppe hoch zum Strand auf der Ostseite. Ein herrlicher Strand aus Muschelkalk, so um die 20 Meter breit, vor dem ruhig dahinplätscherndem Azovschen Meer. Leider alles vermüllt.

Beim vierten Versuch beschließen wir zu bleiben, räumen den Müll etwas zur Seite und genießen den wiederum menschenleeren Strand.
Auf der 20 Meter entfernten Piste tut sich nicht viel. Hin und wieder ein Gefährt, meistens ein Jeep, die verteilen sich sehr weitläufig am Strand.








Camperidyll
Auffällig war ein Pärchen auf Fahrrädern, das ziemlich genervt auf der Wellblechpiste vorbeihoppelte. Die Fahrradtour bringt es hier wohl nicht.

Die Nacht war dann der Horror. Unser Moskitonetz aus Cottbus hatte dummerweise einen Eingang, den wir in den Wirren der Nacht nicht dicht kriegten. Die Viecher waren schon tagsüber extrem lästig, mit diesem nächtlichen Ansturm hatten wir nicht gerechnet. Die ganze AS runter ziehen sich kleine Tümpel und Lagunengewässer, meist an der Westseite, am Faulen Meer – ein Mückenparadies.

Trotzdem ist die AS ein Traum mit nie gesehener Fauna und Flora sowie menschenleerer Landschaft.
Fata Morgana am Faulen Meer


13. ATOMKRAFTWERK UND VOGELBUCHT
Wir verlassen die AS, erreichen die sagenumwobene Krim und fahren über sanft geschwungene Hügel in Richtung Kap Kasantip.
Auf dem Weg sehen wir die ersten Krimtataren mit Kuh an einem einsamen Kiosk hocken, Europa scheint weit weg.










Wir sind auf dem Weg zum nicht fertig gestellten Atomkraftwerk, einem der wenigen Projekte in der Ukraine, an dem sich der Naturschutz durchsetzen konnte, und ein Baustop verfügt wurde.
Ein gigantischer Koloss, von weitem sichtbar, wird inzwischen von den Kids als Abenteuerspielplatz genutzt. In den Abwasserkanälen lässt es sich hervorragend baden...na, wer es mag.

Einmal im Jahr fand hier eines der größten Ravefestivals Europas statt, wurde aber inzwischen verlegt.
Badespaß am Kühlkanal



Weiter durch die Trabantenstadt Scolkyne, schnell für die Arbeiter des AKW aus dem Boden gestampft. Skurriler Ort, die verbliebenen Einwohner relaxen gerne am Strand.

Bucht von Kasantip
Zum Übernachten haben wir mal wieder einen dieser wunderschönen Orte gefunden, umgeben von sachter Hügellandschaft mit Blick aufs Meer, die Bucht bewohnt von zahlreichen uns gänzlich unbekannten Vögeln.






14. KERC UND DELPHINBUCHT
Streetart in Kerc
Kerc der Küstenort hat nicht viel zu bieten außer einer Parkanlage mit Berg, den Kurt auch gleich besteigt. Das brachte ihm eine schöne Aussicht mit sozialistischem Monumenten ein.






Weiter geht’s über die Dörfer, wir wollen unsere erste Nacht am Schwarzen Meer verbringen.
Über einem mediterran anmutenden Ort finden wir eine Klippe oberhalb eines Kieselstrandes. Am frühen Abend verlassen die letzten Badegäste den Strand, und plötzlich sehen wir Delphinfamilien vorbei ziehen. Nach kurzem, aber erfolglosem Versuch die Szenerie fotografisch fest zu halten, legen wir die Kameras beiseite und genießen entspannt das Naturschauspiel.






15. SUDAK
Wir fahren durch Sudak, huch wir sind schon durch, und stehen vor der alten Genueser Festung. Mit 20r Eintritt ( 2€) sind wir dabei und spazieren durch das riesige Gelände. Im Hauptturm kann man sich und Kinder in Kostüme stecken und ablichten, das gleiche geht auch mit dem Kamel das auf der Wiese rumgähnt. Ganz interessant ist das Ausgrabungsmuseum. Oben auf den Klippen der tolle Ausblick auf die Promenadenbucht von Sudak. Ein Restaurant reiht sich ans nächste, alle in der üblichen Vorbereitungsphase. Für uns Westler ungewöhnlich ist, dass es in keiner Touristenattraktion Postkarten gibt.

Ein paar Kilometer weiter finden wir bei Becenoe eine Bucht, freilich wird fleißig gebaut, noch ein Kilometer, dann wird es schön einsam. Die erstaunlich ungepflegten Weinberge reichen bis an den Kiesstrand, wo wir ein Novum entdecken: Ein gemauertes Klohäuschen einfachster Ausstattung.





16. / 17. / 18. JALTA UND SIMEIZ
Die Küstenstraße über Alushta führt über Serpentinen durch die Berge, ist wunderschön, aber halt ständig rauf und runter. 20 Kilometer vor Jalta beginnt so ne Art Küstenhighway, komplett zubetoniert.
Eine von vielen Hotelrohbauruinen

Unser Parkplatz in Jalta war dann erstmalig eine Parkuhr - die wurden kürzlich eingeführ- und er wird von einem Typen mit Parkkralle in der Hand überwacht. Also schnell Münzen wechseln, gar nicht so einfach mit Gestensprache, wenn man sie braucht, rückt sie keiner raus.
Wir stehen direkt am Großmarkt. Hunderte von Ständen, vom Tartarenimbiss über Nüsse in Honig zur gemeinen Badelatsche. Wir greifen zu.
Beim Lenindenkmal an der Stadtpromenade treffen wir Nadja und Wolfred. Die nehmen uns mit nach Simeiz (20 Kilometer weiter), wo sie zwei Apartments bewohnen und vermieten. Wir kriegen die Unterkunft mit Meerblick, gestaltet von Künstlerhand.




Bierautomat in Simeiz
Simeiz ist wunderbar gelegen, viele Bäume (soll sogar ein Mammutbaum dabei sein), an den Hang gebaut. Laut Wolfred geht es in 2 Wochen los, dann ist alles voll und an jedem freien Fleck steht ein Zelt. Wir genießen das noch ruhige Städtchen zusammen mit einigen wenigen Sanatoriumsgästen, auch an der winzigen Strandmeile sind wir einsam unter den geschäftigen Barbetreibern, die langsam klar Schiff für den großen Ansturm machen. Noch zu sehen: Die Ruine einer Strandbar, die ein Konkurrent letztes Jahr abgefackelt hat.
Bucht von Simeiz

Wer mal plant sich in und um Simeiz rumzuteiben – Wolfred kennt sich aus und, was ganz selten in der Gegend ist, spricht deutsch. Telefon: 003-8097 5563814 (öfter probieren, klappt nicht immer).


19. SEVASTOPOL UND TAFELBERGE
Vogelhausierer am Weg
Unsere Gastgeber nebst Dackel beschließen uns noch etwas von der Krim zu zeigen und begleiten uns einige Tage. Dank Wolfred kommen wir noch an Plätze, die wir ohne sein Sprach- und Ortskenntnisse nie gefunden hätten. Endlich kann uns mal jemand sagen, was auf der Speisekarte steht, und so kommen wir in den Genuss von tatarischen Spezialitäten.




Hier wird gern geheiratet
Zunächst geht es nach Sevastopol. Bei einem Stadtspaziergang entdecken wir die legendäre russische Schwarzmeerflotte, die nun mehr aus ein paar U-Booten und alten, gut gepflegten, aber nicht mehr auslaufenden Kriegsschiffen besteht. Das Stadtbild ist von Matrosen und Hochzeitspaaren geprägt.
Fischkiosk

Felsenaltar mit Opfergabe
Im Konvoi fahren wir dann an den Fuß der bizarren Tafelberge. Bei einer Wanderung entdecken wir die ehemals bewohnten Felsenhöhlen und haben gigantische Ausblicke. Abends dürfen wir auf dem Parkplatz einer kleinen Freiluftkneipe mit freilaufenden Wildschweinen übernachten, was den Dackel dazu bewegte, seinem Jagdtrieb freien Lauf zu lassen, und uns kurzzeitige Missstimmung mit den Besitzern einbrachte.
Nette Wildsau




20. PALAST VON BACHCYSARAJ, KLOSTER, KÜSTE
Bachcysaraj ehemals Hauptstadt der Krimtataren und beliebter Ausflugsort für den kulturell interessierten Russen.
Auch wir sind angetan von der Architektur des Kahnspalasts und seinem hübschen Garten. Weil es angeblich nicht mehr weit ist, machen wir in der glühenden Mittagshitze einen Spaziergang vom Palast zu einem viel besuchten orthodoxen Kloster. Ist aber doch zu weit, und wir lassen uns von einem Kühle versprechenden Wasserfall, der von einem Felsüberhang direkt hinter einem Café prasselt, in eben dieses locken. Der Wasserfall ist freilich künstlich angelegt, mit Pumpe und so – guter Trick. Das Gedränge von Touristen samt Bussen schreckt uns, und wir lassen das Kloster Kloster sein.


Lenin im Outback
Stattdessen fahren wir an die angenehm windige Küste bei Okunivka. In der Abenddämmerung entdecken wir ein einsames Plätzchen an der Steilküste. Bei Vollmond verbringen wir einen wodkareichen Abend, auf Nadjas besonderen Wunsch mit russischer Popmusik aus dem Autoradio. Party auf ukrainisch!






21. TAUCHERCLUB, STRAND, AUFBRUCH NACH ODESSA
Kurz vor Olenivka durchqueren wir sanfte Müllhügel. Im Ort sind auffällig viele Mülltransporter zu sehen, obwohl sie gar nicht weit fahren müssten. Dann sind wir am Gelände des Taucherklubs. Ans Wasser kommt man nicht, die Küste fällt senkrecht ins Meer, dort unten schroffe Felsen und tatsächlich zwei Schnorchler. Die kamen dahin durch einen Kranaufzug, den der findige TaucherClub hier hingestellt hat, natürlich nur für Mitglieder.
Zwei Kilometer weiter sind wir am eigentlichen Sandstrand ohne Klippen und hier ist auch schon einiges los. Jetzt erschließen sich uns auch die vielen Müllgefährte, der Strand ist blitzsauber und wird regelmäßig angefahren. Hier verbringen wir noch einige Stunden mit Luftmatratze und Badefreuden, bevor wir uns endgültig von unseren Reisebegleitern verabschieden.

Nachmittags sind wir endlich auf dem Weg nach Odessa. Wir legen noch einen Stopp ein in Skadovs´k, weil es auf der Karte so schön aussieht. Das ganze wirkt wie ein Austobungsplatz für Schülergruppen mit Hang zu Karaoke. Auch hier sind wir froh, nicht in der Hauptsaison zu sein. Der Strand besteht zum Großeil aus angeschwemmtem Seegras, außerhalb des Ortes ist davon noch mehr. Und Moskitos – also schnell weg. Wir übernachten heute auf einem ruhigen Feldweg.



22. MYKOLAJEV, ANKUNNFT ODESSA
Wir folgen dem einzigen Schild auf dem Odessa steht und irren zwei Stunden durch Mykolajev. Die Beschilderung ist eine Katastrophe, nicht nur hier.
Endlich erreichen wir Odessa, aber wohin nun? Irgendwie gelangen wir zum Hafen, von dem aus es laut Reiseführer nicht weit zum Zentrum ist. Wir nehmen eine der nächsten Seitenstraßen und finden einen bewachten Parkplatz. Der Wächter vermittelt uns sofort eine private Unterkunft zwei Häuser weiter. Die Vermieterin verlangt 50 Euro pro Nacht, was uns inzwischen wie ein Vermögen vorkommt , aber wie wir später erfahren ein guter Preis ist für Odessa. Das Appartment kommt uns nach den Tagen im Bus richtig luxuriös vor, und wie toll es sein kann, mal wieder richtig zu duschen. Abends wagen wir uns noch in eine Gaststätte, und oh Wunder, die Karte ist auch auf Englisch. Zwei Dinge wissen wir nun: Wir sind im touristischen Zentrum und haben eine genaue Vorstellung von unserem bestellten Essen.
Odessa


23. ODESSA - Markt, Stadtgarten
Mit romantischen Bildern im Kopf über die „Perle des Ostens“ und seinen Bewohnern, den eigensinnigen Odessiten, machen wir uns auf den Weg, die Stadt zu entdecken. Aber schnell sind wir ernüchtert.
Die berühmte potemkinsche Treppe ist lang nicht so beeindruckend, wie im Film. Die alten Barockbauten sind zwar mit viel Geld saniert und hübsch anzusehen, aber Vergleichbares ist uns schon begegnet. Odessa ist zweifelsohne eine schöne Stadt, aber den viel beschworenen Zauber haben wir nicht gefunden. Dafür aber war es sehr entspannt, da es einige touristische Annehmlichkeiten wie Straßencafés, Geschäfte und Galerien gab.




24. ODESSA Abreise – MOLDAWIEN – GALATI
Odessa zu verlassen ist ähnlich schwer, wie es zu erreichen. Mit Adleraugen suchen wir die Ausfallsstraßen nach Hinweisschildern ab aber es gibt keine. Nach zweieinhalb Stunden unterschiedlichen Kreisverkehren, diversen Hochhaussiedlungen und etlichen nonverbalen Gesprächen mit Anwohnern beschließen wir, die Stadt einfach in irgendeine Richtung zu verlassen und dann großräumig zu umfahren. Hätten wir viel früher machen sollen, denn die Landstraßen sind in der Regel sehr gut ausgeschildert, oft auch in lateinischen Buchstaben.
Mit einer Träne im Auge machen wir uns über das Donaudelta langsam auf den Rückweg. Wir verlassen die Ukraine, bekommen vom Grenzer ein Zettelchen in die Hand gedrückt und reisen nach Moldawien ein. 15 Kilometer später geben wir unseren Zettel wieder ab und befinden uns erneut auf ukrainischen Boden. Laut Karte müssten wir noch mal zirka 50 Kilometer Moldawien durchqueren, aber wir verfahren uns mal wieder und holpern so über idyllische Feldwege zur vermeintlich ukrainisch-rumänischen Grenze. Die Ukrainer sind etwas verwundert, dass wir kein Zettelchen für sie haben, lassen uns aber schnell durch. In der Annahme, gleich die EU zu erreichen, rollen wir zum nächsten Grenzübergang, aber weit gefehlt, nach viel Verwirrung stellen wir fest, dass noch mal 500 Meter Moldawien und höchst eigenwillige Grenzübergangsregelungen vor uns liegen. In Rumänien angekommen werden wir in Galati mit einem Industrie-Sonnenuntergang vom feinsten begrüßt und irgendwie fühlen wir uns fast wie zuhause, da wir jedes Schild zwar nicht verstehen, aber lesen können. Erschöpft nächtigen wir auf einem kleinen Parkplatz an einer viel befahrenen Straße.


25. Bergpass – BRASOV (Kronstadt)
Nach Marasesti geht es über eine laut Karte malerische Strasse in die Karpaten. Entpuppt sich als Waldweg, durch das regnerische Wetter aufgeweicht und schlammig auf 30 Kilometern Länge, und unserem Bus alles abfordernd. Wir sind froh, dass wir es überhaupt schaffen. Anstrengend aber landschaftlich soooo schön. Endlich raus aus den Schlammwegen der Karpaten, erreichen wir Brasov (Kronstadt) in Siebenbürgen. Geschützt in einem Tal liegt das mittelalterliche Städtchen malerisch eingebettet. Auf dem Rathausplatz probt eine Rockband für den Abend, und wir sind froh nach Wochen mal wieder einfach kommunizieren zu können. Viel Rumänen sprechen sehr gut englisch.

Richtung Sibiu (Hermannstadt) gibt es eine frisch geteerte Straße, die mit den vielen neuen EU-Mitteln scheinbar für die Ewigkeit gebaut ist und an einen Bahndamm erinnert. An der Kante geht es einen halber Meter runter, es ist nur an Kreuzungen möglich von dem Ding runterzukommen. Wir probieren mal so eine kleine Landstraße, da kann man zwar mal abfahren, aber sämtliche nicht geteerten Wege sind aufgeweicht und für uns unpassierbar. Schließlich landen wir kurz vor Sibiu auf einem LKW Parkplatz. Das Finden von einsamen Übernachtungsplätzen erweist sich in Rumänien als deutlich schwerer.
Wir erwachen auf einer Hochebene mit viel Landwirtschaft, zur Linken die höchsten Berge der Karpaten, auf denen frischer Neuschnee zu erkennen ist.

26. SIBIU (Hermannstadt) – TIRGU MURES (Neumarkt a.M.) – BISTRITA (Bistritz)
Herrmannstadt ist ein mittelalterlich anmutendes Kleinod. Es macht Spaß, durch die verwinkelten Gassen zu streichen, alte Kirchen zu besichtigen und überall den Spuren längst vergangener deutscher Kultur zu begegnen. Auf dem Marktplatz teilen wir uns das Café mit finnischen und englischen Hardrockmusikern die vor dem abendlichen Festival noch etwas chillen. Ein seltsames Bild in dieser Umgebung.
Angeregt von unserem Stadtausflug begeben wir uns wieder in ländliche Gebiete auf der Suche nach einem einsamen Schlafplatz ohne Straßennähe. Nach einigen Abstechern in die Dörfer zur unserer Linken und Rechten geben wir dieses Unterfangen auf und stellen uns an einen kleinen Fluss mit Brückenbaustelle. Misstrauisch beäugt durch die in der Umgebung wohnenden Bauern, richten wir uns für die Nacht ein. Kurt erkundet die Umgebung und wird zum Melken eingeladen. Mit frischer Milch und neuen Freunden ist er nach ein paar Stunden wieder da.


27. SATU MARE – UNGARN
Aufgrund des eher regnerischen sowie kühlen Wetters und der dadurch schlechten Übernachtungsmöglichkeiten, entscheiden wir uns, weiter zu reisen. Über Satu Mare und den unweit gelegenen „fröhlichen Friedhof“, der unbedingt einen Besuch wert ist, wenden wir uns Richtung Ungarn. Nicht ohne uns gegenseitig zu versichern, Rumänien irgendwann mal ausführlicher zu bereisen. In Ungarn beschleicht uns der inzwischen wohlbekannte Zustand, nichts zu verstehen, und auch mit den Fremdsprachenkenntnissen der Einheimischen ist es nicht all zu weit her. Nach dem schockierenden Kurzbesuch bei einer vor zehn Jahren paradiesischen Thermalquelle bei Eger, die inzwischen ein Wellnesshotel ist, finden wir irgendwo abseits der Autobahn Budapest-Wien einen ruhigen See mit allerlei Seevögeln und einem imposanten Froschkonzert. Die Idylle ist nur leider von unzähligen Mücken begleitet ,und so verkriechen wir uns schnell in den Bus.

28. ÖSTERREICH – REGENSBURG
Einreise Österreich, fast zu Hause. Nach kurzer Diskussion entscheiden wir uns, Wien diesmal links liegen zu lassen und direkt nach Regensburg weiter zu fahren. Dort verbringen wir noch ein paar angenehme bayerische Tage mit Biergartenromantik, bevor wir endgültig unsere Reise beenden und uns nach Berlin auf machen.


Was haben wir entdeckt?
Unzählige großartige und unterschiedliche Landschaften. Viel Raum und unverstellte Ausblicke. Jederzeit und unkompliziert Übernachtungsmöglichkeiten zu finden. Eine einfache aber gute Lebensmittel-Infrastruktur: Selbst im kleinsten Weiler kann man auch sonntags irgendetwas Essbares erwerben. Noch besser und frischer kann man sich an den unzähligen Straßenverkaufsstellen verpflegen. Einsame Orte mit guten Übernachtungsmöglichkeiten, in der Ukraine ist das Wildcampen erlaubt. Wir haben ein Land am Ende Europas und doch in relativer Nachbarschaft entdeckt, das in vieler Hinsicht hinter unserem westlichen Standards zurück liegt, sei es nun negativ oder positiv.

Welchen Vorurteilen sind wir nicht begegnet?
Dass der ukrainische Verkehrspolizist korrupt ist. Wir sind an vielen Verkehrskontrollen vorbei gekommen und nur einmal angehalten worden, und das zu Recht, bezahlen mussten wir aber trotzdem nichts. Die Grenzen waren erstaunlich schnell passierbar, auseinander genommen wurden wir nicht. Kriminalität ist uns nicht begegnet, und keiner hat versucht, den Bus zu knacken.

Was haben wir nicht entdeckt?
Vieles, aber es ist ein Mank,o weder die kyrillischen Schriftzeichen lesen zu können, noch russisch oder ukrainisch zu sprechen. Es bleibt einem dann doch einiges verborgen. Besonders in den Städten.

Was war schwierig?
So blöd es klingt: an Trink- und Waschwasser zu kommen. Nach einigen erfolglosen Bemühungen an Tankstellen, am Ende bekamen wir dann Wasser mit hohem Benzinanteil. Gelöst haben wir das Problem, indem wir in den städtischen Supermärkten immer gleich 20 Liter Wasser erwarben.
Den eigenen Müll los zu werden und den ständig begleitenden Müll, selbst in den Naturschutzgebieten, ignorieren zu lernen. Wir gewöhnten uns daran unseren Müll und einigen Umgebungsmüll solange mit uns zu führen, bis wir an irgendeiner Landstraße, an irgendeiner Bushaltestelle einen halbwegs leeren Abfalleimer fanden. Immer mit der Befürchtung im Hinterkopf, dass dieser ja doch nie geleert wird.

Fazit:
Wer sich gerne individuell auf die Reise begibt, nicht viel Komfort benötigt und ein wenig Zeit hat ,dem sei dieses Land unbedingt anempfohlen.



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