Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt


ITS | Jahn | Tjaereborg


     
Hotelsuche in 
 

Tuzi

Montenegro, Tuzi
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  

Lageskizze
"Tuzi" (, ) ist eine Kleinstadt im Osten Montenegros. Der Ort hat den Status einer Stadtgemeinde, gehört administrativ zur Großgemeinde Podgorica und ist Hauptort des montenegrinischen Teils der Landschaft Malësia e Madhe. Die Mehrheit der Einwohner sind Albaner.

ag

Tuzi liegt zehn Kilometer südöstlich von Podgorica an der Straße und der Eisenbahnlinie, die Montenegros Hauptstadt mit dem albanischen Shkodra verbindet. Wenige Kilometer südlich der Stadt erstreckt sich der Skutarisee.

evölkerun

Tuzi hat etwa 3700 Einwohner (2003). Davon sind etwa 60 Prozent Albaner und 37 Prozent serbischsprachig (slawische Muslime und Montenegriner). Die zahlenmäßig stärkste Konfession stellen die Katholiken, danach folgen die Muslime, die Orthodoxen sind nur eine kleine Minderheit. Im vergangenen Jahrzehnt sind viele Bewohner der Bergdörfer weiter im Norden nach Tuzi zugewandert.

erwaltun
Zum Weichbild von Tuzi gehören die Dörfer Dinoshë (Dinoša), Milesh (Milješ), Vuksanlekaj (Vuksanlekići), Sukruq (Sukuruć), Dreshaj (Drešaj), Narhelm (Pothum), Vrane (Vranj), Lekaj (Lekići) und Rrogâth (Rogame).
Obgleich das Städtchen zur Großgemeinde Podgorica gehört, hat es beschränkte Selbstverwaltungsrechte, ein eigenes Stadtparlament und einen Bürgermeister, derzeit (2007) Smajl-Maliq Çunmulaj. Neben Serbisch ist auch Albanisch Behördensprache. In den vergangenen Jahren hat die albanische Bevölkerungsmehrheit mehrfach versucht, für die Stadt und die umliegenden Dörfer des montenegrinischen Teils von Malesija den Status einer eigenständigen Kommune zu erlangen. Die montenegrinische Regierung ist auf derartige Vorstellungen aber nicht eingegangen.

eschicht

Im letzten Drittel des 15. Jahrhunderts wurde Tuzi von osmanischen Truppen erobert. Die zum größeren Teil albanischen, zum kleineren Teil slawischen Stämme der Umgebung konnten sich ihre Unabhängigkeit aber weitgehend bewahren, wenngleich einige Clans im Laufe der Zeit zum muslimischen Glauben übertraten. Die Stämme lebten noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nach den Regeln ihrer archaischen Gewohnheitsrechte. Im Zuge einer osmanischen Verwaltungsreform wurde Tuzi 1865 dem Vilayet von Shkodra zugeschlagen. Nach der Anerkennung der Unabhängigkeit Montenegros und der Neufestlegung der Grenzen auf dem Balkan durch den Berliner Kongress (1878) blieb Tuzi beim Osmanischen Reich. Der Ort war in den folgenden Jahrzehnten Grenzstation an der wichtigen Straße von Shkodra nach Podgorica.

1911 brach in der Gegend von Tuzi ein Aufstand der Albaner gegen die osmanische Herrschaft aus. Der Führer dieses Aufstands Dedë Gjo Luli Dedvukaj stammte aus Tuzi. Er soll als erster die alte Flagge Skanderbegs als albanisches Nationalsymbol benutzt haben. Während die örtliche Bevölkerung für die Unabhängigkeit Albaniens kämpfte, brach der Erste Balkankrieg aus. Im Verlauf des Krieges versuchte die montenegrinische Armee die gesamte Region um den Skutarisee erobern, musste aber auf Druck der Großmächte 1913 einen Teil der Eroberungen wieder herausgeben. Tuzi jedoch ist seitdem Teil Montenegros geblieben. Ein Schweizer Besucher beschreibt seinen Beusch im Jahr 1914 mit den folgenden Worten:




Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.10.2017 01:03 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Blick von der Festung "Herceg Novi" (; ital. "Castelnuovo") ist eine Stadt im Westen Montenegros mit etwa 12.700 Einwohnern. Es liegt an der Adria und am Eingang der Bucht von Kotor. Der Ort ist vor allem für den Tourismus bedeutend. Bekannt ist das
Lageskizze"Tuzi" (, ) ist eine Kleinstadt im Osten Montenegros. Der Ort hat den Status einer Stadtgemeinde, gehört administrativ zur Großgemeinde Podgorica und ist Hauptort des montenegrinischen Teils der Landschaft Malësia e Madhe. Die Mehrheit
"Danilovgrad" (kyrill. Даниловград) ist eine Kleinstadt in der Mitte Montenegros. Sie liegt im weiten und fruchtbaren Tal des Flusses Zeta, etwa auf halbem Weg zwischen Nikšić und Podgorica. Die Stadt hat 5.208 Einwohner (2003) und ist
"Mojkovac" (kyrill. Мојковац) ist eine Kleinstadt im Norden Montenegros. Sie hat etwa 4.100 Einwohner und liegt am mittleren Lauf der Tara, etwa 65 km nördlich von Podgorica. Mojkovac ist der Hauptort der gleichnamigen Gemeinde mit 10.300
"Berane" (kyrillisch: "Беране") ist eine Stadt mit etwa 11.800 Einwohnern in Montenegro. Sie liegt in der historischen Region Sandschak von Novi Pazar. Die Türken gründeten diese Siedlung und gaben ihr den Namen Berane. Die Stadt lag lange an
"Dobrota" ("Доброта", italienisch "Bonintro") ist ein Dorf der Gemeinde Kotor in Montenegro. Nach der Volkszählung von 2003 zählt Dobrota 8.169 Einwohner (nach der Volkszählung von 1991 waren es 7.283 Einwohner).Die Postleitzahl von Dobrota
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Rom (dpa) - Bei dem Referendum über mehr Autonomie hat die Regierung der norditalienischen Region Venetien genug Wähler mobilisieren können, damit die Abstimmung gültig ist. Bereits um 19 Uhr lag die Wahlbeteiligung bei mehr als 50 Prozent. Das
Marseille (dpa) - Edinson Cavani hat am Sonntag mit seinem späten Treffer die Erfolgsserie von Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain gerettet. Der Uruguayer verwandelte in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:2 (1:1) bei
Marseille (dpa) - Edinson Cavani hat am Sonntag mit seinem späten Treffer die Erfolgsserie von Bayern-Bezwinger Paris Saint-Germain gerettet. Der Uruguayer verwandelte in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Freistoß zum 2:2 (1:1) bei
Madrid (dpa) - Real Madrid bleibt seit über einem Monat in Pflichtspielen unbesiegt. Die Königlichen entledigten sich am Sonntagabend ihrer Pflichtaufgabe in der Primera Division gegen Lieblingsgegner SD Eibar mit einem nie gefährdeten 3:0
Die Nürnberg Ice Tigers sind nicht mehr Tabellenführer der Deutschen Eishockey Liga. Die Franken verloren am Sonntag bei der Düsseldorfer EG und mussten den EHC München vorbeiziehen lassen. Der Meister unterlag im Topspiel in Berlin, hat aber das
Ljubljana (dpa) - Sloweniens seit fünf Jahren amtierendes Staatsoberhaupt Borut Pahor hat die Präsidentenwahl am Sonntag klar gewonnen. Weil Pahor jedoch die erwartete absolute Mehrheit verfehlte, muss er in drei Wochen noch in einer Stichwahl
Wetter

Podgorica


(23.10.2017 01:03)

11 / 20 °C


24.10.2017
7 / 11 °C
25.10.2017
8 / 10 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum