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Triest
Italien, Triest
Multi-Kulti im Theresienviertel
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http://www.turismofvg.it/de-DE/ort_trieste.html Architektonische Vielfalt
Piazza Unità ist einer der größten und schönsten Plätze mit direktem Blick aufs Meer und ein idealer Ausgangspunkt für diejenigen, die die verschiedenen architektonischen Stile der Stadt entdecken möchten. Oben auf dem Rathaus stehen die Statuen Micheze und Jakeze, die schon seit Ende des 19. Jahrhunderts mit ihren Schlägen den Takt für die Triestiner angaben. Tagsüber scheint die Sonne auf die Vergoldungen des Regierungspalastes, während abends wie durch Zauberhand eine blaue Beleuchtung am Boden den Platz vom Meer abgrenzt. In Triest findet man eine Vielfalt an architektonischen Stilen. Die ersten Zeugnisse stammen aus der Römerzeit wie das Amphitheater, das Stadttor Arco di Riccardo und das römische Forum auf dem Hügel von San Giusto.
Geht man stattdessen weiter in Richtung Stadtzentrum zur Piazza della Borsa und dann durch das streng angelegte Theresienviertel, entdeckt man eine Mannigfaltigkeit an unterschiedlichen Palastbauten: wahre architektonische Meisterwerke des Klassizismus, des Jugendstils und der Eklektizismus.
Triest - auch ein Schatzkästchen mit Festungen
Das Kastell San Giusto, wo die Stadt ihren Ursprung hatte, bietet einen großartigen Blick auf die gesamte Bucht. Auch ein anderer Palast hat eine atemberaubende Aussicht: Das Schloss Miramare. Anfänglich war es die romantische Residenz des Habsburgers Maximilian und Charlottes von Belgien, dann aber wurde es zum tragischen Todesschauplatz der beiden.
Miramare ist eins der Symbole von Triest wie auch der Siegesleuchtturm, der nicht nur den Hafen bescheint, sondern auch eine Gedenkstätte für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Marinesoldaten ist. Triest zeigt tausend Fassaden und Perspektiven, die man fasziniert bewundert. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt.
Hier inspirierte sich James Joyce
Es gibt nur wenige Städte, die man durch die Schöpfungskraft großer Schriftsteller kennen lernen kann. Zu ihnen gehört Triest, das man nicht besuchen kann, ohne auf eine Seite der Gegenwartsliteratur zu treffen.
Hier hat der große James Joyce in der Tat nicht nur gelebt, sondern er hat hier vor allem die Inspiration für seine bedeutendsten Werke gefunden. In Triest sind außerdem Italo Svevo und Umberto Saba geboren, die von vielen als die größten Schriftsteller und Dichter des 20. Jahrhunderts betrachtet werden. Startet man bei der Joyce-Statue am Canal Grande, so kommt man an die Orte, die Anfang des 20. Jahrhunderts seine berühmtesten Werke inspiriert haben: Die Piazza Verdi und ihr Theater, den Stadtpark, die historischen Cafés, wo man sich an das gleiche Tischchen setzen kann, wo er einst auf liebenswürdige Art über Literatur plauderte oder an seinem Meisterwerk Ulysses arbeitete.
Aber auch die Konditorei Pirona, deren treuer Kunde er war und die Apotheke Picciola, die noch fast so aussieht wie vor hundert Jahren, das alles sind Orte, die die Erinnerung an die Zeit, zu der der Schriftsteller lebte, aufrechterhalten. Nimmt man die Romane von Svevo in die Hand und bummelt durch die Stadt, wird man wirklich in die Zeit des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, an die Orte und in die Atmosphäre zurückversetzt - mit all ihren Gerüchen und Aromen.
Dutzende von Orten sind noch erhalten, wie sie der berühmte Schriftsteller in seinen Werken beschreibt. Eins davon ist die Sammlung Piazza Hortis. Umberto Saba hingegen steht mit seiner legendären Pfeife an der Ecke via Dante und via S. Nicolò,… eine Bronzestatue stellt ihn dar.
Sie steht in der Nähe der Bücherei Libreria Antiquaria, die er viele Jahre lang leitete.
Eine Reise im Zeichen großer Gaumenfreuden
In der gastronomischen Tradition von Triest vermischen sich Einflüsse, die es in keinem anderen Teil Italiens gibt.
Die Triestiner Küche wurde von der deutschen, slawischen, ungarischen und sogar der griechischen Küche beeinflusst.
Eine der typischen Gewohnheiten Triests ist der Rebechin, der aus einem traditionellen Imbiss besteht, den man zu jeder Tageszeit in den vielen Imbissstuben der Stadt normalerweise im Stehen einnimmt.
Eine echte Touristenattraktion sind die aus der slowenischen Tradition übernommenen Osmizze.
Unverfälschte Speisen, bestes Olivenöl und hervorragende Weine
Privathäuser im Karst öffnen für kurze Zeit interessierten Gästen ihre Türen: Da kann man dann typische, bodenständige Produkte (Wein, aber auch Wurst und Käse) in einer reizenden ländlichen Umgebung probieren.
Das Triestiner Hinterland bietet eine Vielfalt von ausgezeichneten Produkten an: Neben den Weinen, insbesondere Weißweinen, wird auch das Triestiner Olivenöl vom Karst von Kennern und Experten der Kochkunst hoch geschätzt. Eine besondere Spezialität der julischen Küche, ein einfaches Gericht, das aber heute in den besten Restaurants serviert wird, ist die Jota, eine schmackhafte Suppe, deren Grundzutaten Bohnen, Kartoffeln und Sauerkraut sind.
...und zum Abschluß noch ein Stückchen Kuchen
Was den Kuchen angeht, hat Triest das Beste der mitteleuropäischen Tradition bewahrt. In den Konditoreien der Stadt findet man österreichische, ungarische und slawische Kuchen, darunter Krapfen und Strudel, Sachertorte, Dobos und Rigojanci, Presnitz und Putizza.
Eine Pause im Zeichen der Gaumenfreuden wird zu einer richtigen Reise durch Aromen, Genüsse, Düfte und Farben, die verschiedenen Kulturen angehören, aber in dieser Stadt zu einer einmaligen und unnachahmbaren Einheit gefunden haben.
Für weitere Informationen: http://www.turismofvg.it/de-DE/ort_trieste.html
(Die offizielle Website für tourismus in Friaul-Julisch Venetien)
Agenzia Turismo Friuli Venezia Giulia
Piazza Manin, 10 loc. Passariano
33033 Codroipo (UD)
tel. +39 0432 815111
fax. +39 0432 815199
info@turismo.fvg.it
www.turismofvg.it
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