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Trani
Italien, Trani
"Trani", im Altertum "Turenum", ist eine süditalienische Hafenstadt in der Region Apulien, Provinz Barletta-Andria-Trani und hat 53.499 Einwohner (Stand am 31. Mai 2005). Bis Ende 2007 war die Stadt Bestandteil der Provinz Bari.
Verkehr
Die Stadt hat einen Bahnhof mit regelmäßigen Verbindungen nach Bari und Foggia. Von Trani nach Neapel verkehren Busse, da die einzige Bahnverbindung über Benevent und Caserta führt. Ferner verkehren Busse nach Andria.
Geschichte
Die Hoch- und Blütezeit Tranis lag in der Zeit der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert, als Kreuzfahrer und Kaufleute vor allem von Bari und Trani aus in das Heilige Land fuhren. Davon zeugt die Kathedrale, die einzigartig unmittelbar am Meer gelegen in die Ferne weist. Seit 2008 ist Trani eine der drei Hauptstädte der neu gegründeten Provinz Barletta-Andria-Trani.
Berühmte Persönlichkeiten
Aus Trani stammt der mittelalterliche Kanonist Goffredus de Trano.
Sehenswürdigkeiten
Das Castello Svevo
Die Kathedrale am Abend
Prozession mit dem Heiligen Nicola von Trani vor der Kathedrale
* Castello Svevo (deutsch Schwabenkastell), ein Bau Friedrichs II. von Hohenstaufen
* Kloster Colonna
* Kathedrale San Nicola Pellegrino
* Kirche Ognissanti (Templerhospiz)
* Torre Dell"Orologio (Uhrturm in der Altstadt)
* Chiesa di Scolanova (Kirche in einer ehemaligen Synagoge)
* sechs Meilensteine der Via Traiana
* Villa Communale (Stadtpark)
* Chiesa di San Domenico (Kirche im Stadtpark)
* Chiesa del Carmine (Kirche am Hafenbecken)
* historische Altstadt
* Tagesausflüge nach Andria und zum Castel del Monte.
Die Stadt ist Mitglied der Cittaslow, einer 1999 in Italien gegründeten Bewegung zur Entschleunigung und Erhöhung der Lebensqualität in Städten durch Umweltpolitik, Infrastrukturpolitik, urbane Qualität, Aufwertung der autochthonen Erzeugnisse, Gastfreundschaft, Bewusstsein und landschaftliche Qualität.
Literatur
* Karl Baedeker "Unteritalien". 15. Auflage, Leipzig 1911, 237 f.
* Wolfgang Stürner: "Friedrich II"., 2 Bde., Darmstadt 2000 (ND 2003).
* Hotz, Walter: Pfalzen und Burgen der Stauferzeit. Darmstadt / Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1981. Tafel 188
* Durliat, Marcel: Romanische Kunst. Freiburg-Basel-Wien 1983, Farbtafel 26
* Legler, Rolf: Apulien. Köln 3. Auflage 1989, S. 141, 284
Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.05.2013 07:35 von den Wikipedia-Autoren.
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