LÄNDER
STÄDTETIPPS
TOURENTIPPS
PROFI SUCHE
Tote an der Themse
Europa, London
12.08.2011
Neues Todesopfer der Krawalle in Großbritannien
Galerie

Feuerwehrleute versuchen ein Feuer im Sony Einkaufszentrum in Enfield im Osten Londons unter Kontrolle zu bringen.
London (dpa) - Die Krawalle in Großbritannien haben erneut ein Menschenleben gefordert. Ein 68 Jahre alter Mann starb am Donnerstag kurz vor Mitternacht an seinen bei den Unruhen in London erlittenen Verletzungen. Wie Scotland Yard nach Medienberichten in der Nacht zum Freitag mitteilte, seien Mordermittlungen eingeleitet worden. Der 68-Jährige sei am Montag im Londoner Stadtteil Ealing attackiert worden, als er ein Feuer löschen wollte. Der Mann hatte schwere Kopfverletzungen erlitten.
Im Fall von drei während der Krawalle ums Leben gekommenen Männern nahm die Polizei drei Tatverdächtige fest, darunter einen 16-Jährigen. Die Männer waren am frühen Mittwochmorgen in Birmingham von einem Autofahrer überrollt und getötet worden. Nach Angaben von Zeugen hatten sie Geschäfte ihrer Wohngegend vor Plünderern schützen wollen. Am Mittwoch war bereits ein 32-Jähriger unter Mordverdacht festgenommen worden. Am Donnerstag wurde dieser auf Kaution freigelassen. Ihm könnten aber weitere Befragungen bevorstehen.
Ein 26-Jähriger, der in der Nacht zum Dienstag angeschossen wurde, war im Krankenhaus gestorben. Der Mann war mit mehreren Schusswunden in einem Auto im Bezirk Croydon gefunden worden. Nach Angaben der Polizei waren zu dem Zeitpunkt zwei weitere Personen anwesend. Sie wurden verhaftet, weil sie Diebesgut bei sich trugen.
In Großbritannien blieb es in der Nacht zum Freitag ersten Angaben zufolge ruhig. Um neue Krawalle zu verhindern, sollen auch in den nächsten Tagen und über das Wochenende noch rund 16 000 Polizisten in London im Einsatz bleiben. Außerdem soll die Polizei mehr Spielraum im Kampf gegen Gewalttäter und Plünderer bekommen. Unter anderem sollen sie mehr rechtliche Möglichkeiten erhalten. Neben dem Einsatz von Gummigeschossen und Wasserwerfern soll die Polizei Vermummten die Gesichtsmaske abnehmen dürfen. Auch die Möglichkeit, eine Ausgangssperre zu verhängen, solle überdacht werden.
Großbritannien will der Gewalt und Gesetzlosigkeit auf den Straßen keinen Raum lassen. «Es ist für unser Land jetzt die Zeit gekommen, sich zusammenzureißen», sagte Premierminister David Cameron. Er werde vorsichtshalber prüfen lassen, ob die Polizei Unterstützung von Soldaten benötige und Straftätern der Zugang zu Internetdiensten wie Twitter und Facebook verwehrt werden könne. Er selbst teile aber die Meinung der Polizei, die nicht für einen Militäreinsatz sei, sagte Cameron am Donnerstag bei einer Krisensitzung des britischen Parlaments. Oppositionsführer Ed Miliband sicherte Cameron Unterstützung zu.
Zigtausende Menschen unterzeichneten eine Internet-Petition an die Regierung und forderten, dass Randalierer und Plünderer ihr Recht auf Sozialhilfe verlieren sollten.
Cameron machte gewalttätige Straßengangs als Hauptursache für die Randale der vergangenen Tage verantwortlich. Er will nun unter höchster Prioritätsstufe ein Anti-Gang-Programm nach US-Vorbild ins Leben rufen. «Wir werden nicht zulassen, dass eine Kultur der Angst auf unseren Straßen herrscht, und wir werden alles tun, was nötig ist, um Recht und Ordnung wiederherzustellen und unsere Stadtviertel aufzubauen», sagte Cameron.
Cameron räumte ein, zu Beginn der Ausschreitungen sei «viel zu wenig Polizei» auf den Straßen Londons unterwegs gewesen. Dennoch will er auf seine im Zuge des Sparprogrammes geplanten Kürzungen beim Polizeietat in Höhe von 20 Prozent nicht verzichten. Die Labour-Opposition hatte gefordert, die Streichungen angesichts der Krawalle und bevorstehender Großereignisse wie Olympia 2012 in London zu überdenken. Die Polizei habe in den vergangenen Tagen bewiesen, dass es möglich sei, aus den vorhandenen Ressourcen das Maximale herauszuholen.
Die Krawalle waren am Samstag im nördlichen Londoner Stadtteil Tottenham ausgebrochen und hatten sich immer weiter ausgebreitet. Auslöser war der Tod eines 29 Jahre alten dunkelhäutigen Familienvaters, der von der Polizei erschossen worden war. Ballistische Untersuchungen ergaben, dass der Mann selbst nicht auf die Polizisten geschossen hatte. Das hatte Scotland Yard zuvor behauptet.
Kommentare zu diesem Artikel
Diesen Artikel empfehlen
Weitere Artikel zu diesem Thema
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
NACHRICHTEN
Die eigenen Kinder sind aus dem Haus, der Ruhestand erreicht. Endlich Zeit, fremde Länder zu bereisen - und Kinder zu betreuen: «Madame Grand-Mère» schickt Ruheständler als Au-pair-Großeltern in die Welt. London (dpa) - Einige Monate in einer
Sie ist ein Star in der Musikwelt, obwohl sie seit Jahren das Haus nicht verlassen hat. Jemma Pixie Hixon hat krankhafte Angst, nach draußen zu gehen. Über das Internet schickt sie selbstgedrehte Musik-Videos aus ihrem Schlafzimmer in die Welt.
Die Zahl der Toten im Zusammenhang mit den Krawallen in Großbritannien steigt. Am Donnerstag kurz vor Mitternacht erlag ein 68-Jähriger seinen Kopfverletzungen. In der Nacht zum Freitag meldete die Polizei zunächst keine weiteren Auseinandersetzungen.
Fünf Jahrzehnte lang ist Barry Gibb im Musikgeschäft. Der Engländer komponierte in seiner Karriere viele der bedeutendsten Pop-Hits («Night Fever», «How Deep Is Your Love»). Am 1. September feiert der Produzent und Bee-Gees-Sänger seinen 65. Geburtstag.
Eben erst ist die New Yorker Modewoche vorbei, da setzt sich Londoner Modewoche fort. An Glamour kann die London Fashion Week mit der Konkurrenz in New York, Paris und Mailand kaum mithalten. Die Briten hoffen jetzt auf den königlichen «Kate-Effekt».
London
Londons Fashion-Szene fehlt der Glamour von New York und der Luxus von Paris. Der «Kate-Effekt» und das Olympia-Jahr 2012 sollen es richten. Die heimische Mode-Szene schwört unbeirrt auf Londons Mischung aus Kunst, Underground-Kultur und Kaufkraft. London
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
REISEPORTAL
Durch die Streets of London drängten sich schon zu einer Zeit Millionen von Gents und Prols, als anderswo in Europa die Überschreitung der 100 000-Einwohner-Marke bereits als Eintrittskarte in den Club der Metropolen reichte. 1851 war London mit
It’s not a trick, it’s a Soho. Das reinste Vergnügen. Aber um es zu finden, muss der Entdecker wendig sein, wie Londons liberalkonservativer Mayor Brian Johnson auf dem für seinen wuchtigen Body viel zu kleinem Fahrrad. Wie ein Windhund eben,
"London" (englische Aussprache ) ist die Hauptstadt Englands und des Vereinigten Königreiches. Die Stadt liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. Das heutige Verwaltungsgebiet mit den
Prinz William (29) und seine Kate (30) brauchen nicht aus Fleisch und Blut zu sein, um Massen von Kameras und Fotografen anzuziehen: Bei der Enthüllung der beiden als Abbilder im berühmten Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds gab es am
Prinz William (29) und seine Kate (30) brauchen nicht aus Fleisch und Blut zu sein, um Massen von Kameras und Fotografen anzuziehen: Bei der Enthüllung der beiden als Abbilder im berühmten Londoner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds gab es am
Sein Vater hatte die Orgel für St Paul's Cathedral gebaut, die bei der Hochzeit von Lady Diana und Prinz Charles ertönte. John Mander selbst, geboren 1949 in London, ist besonders stolz auf sein Werk in der St Ignatius Loyola in New York. Er bleibt
Krawalle in London
London(19.05.2013 23:57) 11 / 18 °C |
|
|
||||||
| powered by wetter.com | |||||||
Börsenberichte
Agenda - The Week Ahea ...Press release - Intern ...
Agenda - The Week Ahea ...
Press release - Intern ...
Lawmaker Fires Back In ...Karachi Holds Repeat V ...
Lawmaker Fires Back In ...
Karachi Holds Repeat V ...
Ergebnisse und Tabelle ...Ergebnisse und Tabelle ...
Ergebnisse und Tabelle ...
Ergebnisse und Tabelle ...
2700 Biere im «Deliriu ...Edles Bäder- Vergnügen ...
2700 Biere im «Deliriu ...
Edles Bäder- Vergnügen ...
"Lange Nacht der Kirch ...U-Bahn in Prag plant F ...
"Lange Nacht der Kirch ...
U-Bahn in Prag plant F ...












weiter




