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Tierschützer beklagen «Qualtransporte» in die Türkei
Europa
11.01.2012
Brüssel/Istanbul (dpa) - Tierquälerei auf dem Weg in die Türkei:
Europäische Tierschutzorganisationen beklagen eine zunehmende Zahl
quälerischer Transporte von Rindern und Schafen, die zum Schlachthof
oder zur Mast in die Türkei gebracht werden. Eine gemeinsame
Untersuchung dokumentiere, dass es bei etwa zwei Dritteln der 158
kontrollierten Tiertransporte Verstöße gegen die geltende EU-
Tierschutzverordnung gegeben habe, sagte Iris Baumgärtner,
Mitarbeiterin der deutschen Animal Welfare Foundation (AWF), am
Mittwoch.
«Rund 1,1 Millionen Rinder und Schafe wurden im vergangenen Jahr aus der EU in die Türkei exportiert. Diese Qualtransporte nehmen von Jahr zu Jahr zu», sagte Baumgärtner. In überladenen Transportern litten die Tiere an Hitze und unter der hohen Ammoniakkonzentration. Es fehle an Wasser, Futter und Einstreu.
Die Abwicklung an der bulgarisch-türkischen Grenze verschärfe die Notlage der Tiere nochmals. Häufig verlängerten fehlerhafte Transportpapiere und umständliche Importkontrollen die Transportzeit um Stunden oder Tage. «Wir haben zwei Transporter gefunden, die vier Tage warten mussten. Während dieser Zeit starben 14 Schafe», sagte Baumgärtner. Schon an der Grenze hätten einige Tiere bis zu 2000 Kilometer Transportstrecke hin sich. In der Türkei verstießen zudem die Schlachtbedingungen gegen internationale Standards.
Die Tierschützer forderten, die Ausfuhr lebender Tiere in die Türkei auszusetzen. Nötig seien zudem Gespräche mit den türkischen Behörden und den betroffenen EU-Mitgliedstaaten, um die Verzögerungen an der türkischen Grenze zu beenden.
«Rund 1,1 Millionen Rinder und Schafe wurden im vergangenen Jahr aus der EU in die Türkei exportiert. Diese Qualtransporte nehmen von Jahr zu Jahr zu», sagte Baumgärtner. In überladenen Transportern litten die Tiere an Hitze und unter der hohen Ammoniakkonzentration. Es fehle an Wasser, Futter und Einstreu.
Die Abwicklung an der bulgarisch-türkischen Grenze verschärfe die Notlage der Tiere nochmals. Häufig verlängerten fehlerhafte Transportpapiere und umständliche Importkontrollen die Transportzeit um Stunden oder Tage. «Wir haben zwei Transporter gefunden, die vier Tage warten mussten. Während dieser Zeit starben 14 Schafe», sagte Baumgärtner. Schon an der Grenze hätten einige Tiere bis zu 2000 Kilometer Transportstrecke hin sich. In der Türkei verstießen zudem die Schlachtbedingungen gegen internationale Standards.
Die Tierschützer forderten, die Ausfuhr lebender Tiere in die Türkei auszusetzen. Nötig seien zudem Gespräche mit den türkischen Behörden und den betroffenen EU-Mitgliedstaaten, um die Verzögerungen an der türkischen Grenze zu beenden.
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