Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Bundesliga-Tickets mit Garantie!


Espresso der Extra-Klasse


     
Hotelsuche in 
 

Stepanakert

Aserbaidschan, Xankəndi
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  


Geographische Lage von Stepanakert
Parlamentsgebäude in Stepanakert
Eine Hauptstraße in Stepanakert
"Stepanakert" (, , aserbaidschanisch Xankəndi oder Xankändi) ist die Hauptstadt von Bergkarabach, einer zwischen Armenien und Aserbaidschan umstrittenen Region (bis 1991 zur Aserbaidschanischen SSR). Historisch ist die Stadt auch unter der alten Umschrift „Chankendi“ bekannt.

Name
Die Bezeichnung „Xankəndi“ setzt sich ursprünglich aus alttürkischen Wortbestandteilen zusammen. In der aserbaidschanischen/türkischen Sprache bedeutet „xan“ "der Khan" und „kənd“ bedeutet "das Dorf", und sie bedeuten zusammen in etwa soviel wie "Dorf des Khans".

Geschichte
Im 18. Jahrhundert wurde Xankəndi durch einen aserbaidschanischen Khan gegründet.

An Stelle des vorherigen Dorfes Xankəndi wurde nach der Oktoberrevolution eine neue Stadt gegründet, die 1923 den Namen Степанакерт/"Stepanakert" erhielt, benannt nach dem armenischen Kommunisten Stepan Schahumjan, der 1918 im russischen Bürgerkrieg von britischem Militär in Baku erschossen worden war.

Obwohl die Region Bergkarabach zu etwa 80 % von Armeniern besiedelt war, wurde sie 1923 von der Sowjetregierung der Aserbaidschanischen SSR zugesprochen. Stepanakert wurde Hauptstadt des Autonomen Gebietes Bergkarabach, in dem 1989 noch zu etwa 77 % Armenier lebten.

Im Jahre 1988 forderte das Regionalparlament des Autonomen Gebietes Bergkarabach den Anschluss an Armenien. Daraufhin kam es am 28. und 29. Februar in der Stadt Sumqayıt nördlich der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku sowie anderen Städten zu anti-armenischen Pogromen, bei denen Dutzende Armenier ums Leben kamen. Das Gebiet von Bergkarabach wurde 1988 unter direkte Kontrolle Moskaus gestellt.
Armenisches Denkmal "Wir sind unsere Berge"
1991 proklamierte das Parlament von Bergkarabach in Stepanakert die Unabhängigkeit. Seitdem ist Stepanakert die Hauptstadt der international nicht anerkannten Republik Bergkarabach.

Im Konflikt um Bergkarabach war die Stadt umkämpft und geriet 1991 unter armenische Kontrolle, wobei praktisch alle aserbaidschanischen Einwohner vertrieben wurden.
Durch die Einnahme von Şuşa 1992 wurde der aserbaidschanische Beschuss der Stadt beendet. Der Krieg forderte auf armenischer Seite etwa 6.000, auf aserbaidschanischer Seite 17.000 Opfer.

Nach Auffassung der Vereinten Nationen und der Europäischen Union gehört die gesamte Region und damit auch die Gebietshauptstadt weiterhin zu Aserbaidschan, welches statt "Stepanakert" den Namen "Xankəndi" verwendet.

Die Stadt hat 53.600 Einwohner (Stand 1. Januar 2004), fast ausschließlich Armenier, die Aserbaidschaner sind mit Ausbruch des Krieges geflohen.

Söhne und Töchter der Stadt
* Sersch Sarkissjan, seit 2008 Präsident Armeniens.
* Robert Kotscharjan, der erste Präsident der Republik Bergkarabach, 1998 bis 2008 Präsident Armeniens.
* Andrej Hovnanjan (André), armenischer Sänger, der Armenien beim Eurovision Song Contest 2006 vertrat






Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Geographische Lage von StepanakertParlamentsgebäude in StepanakertEine Hauptstraße in Stepanakert"Stepanakert" (, , aserbaidschanisch Xankəndi oder Xankändi) ist die Hauptstadt von Bergkarabach, einer zwischen Armenien und Aserbaidschan
"Yevlax" (auch "Yevlakh", "Avlakh" und "Jewlach") ist eine Stadt in Aserbaidschan. Die Stadt hat Bezirksstatus und ist selbst vom Bezirk (Rayon) Yevlax umgeben. In der Stadt nahe dem Fluss Kura lebten 2008 über 56.700 Einwohner. über die größten
"Qazax", auch "Gazakh", ist eine Stadt in Aserbaidschan. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Qazax. In der Stadt leben über 20.500 Einwohner. Kultur und ErholungIn der Stadt sind viele Gebäude aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben, darunter die
BakuDer "Qız Qalası", Teil der alten Festungsanlage der Stadt"Baku" (aserbaidschan. "Bakı"/ باکی; russ. Баку/"Baku") ist die Hauptstadt Aserbaidschans mit 1.116.513 Einwohnern in der engen Stadtgrenze; 2.036.000 Menschen leben in der
"Quba", auch "Guba", ist eine Stadt in Aserbaidschan. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Quba. Die Stadt liegt auf etwa 600 m Höhe an des Ufern des Flusses Kudyal.In der Stadt leben über 22.000 Einwohner. über die größten Städte Aserbaidschans
"Salyan" ist eine Stadt in Aserbaidschan. Sie ist Hauptstadt des Bezirks Salyan. In der Stadt lebten über 37.900 Einwohner. über die größten Städte Aserbaidschans eografiHauptbahnhof von SalyanSalyan liegt am Fluss Kura. eschichtDie Stadt war
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Stockholm (dpa) - Die aserbaidschanische Journalistin Khadija Ismayilova kann nicht zur Verleihung des Alternativen Nobelpreises am 1. Dezember nach Stockholm reisen. Wie die Right Livelihood-Stiftung am Freitag mitteilte, werde ihr die Ausreise
Baku (dpa) - Die deutsche U21 hat in der EM-Qualifikation einen klaren Pflichtsieg in Aserbaidschan bejubelt. Einen Monat nach der 1:3-Niederlage gegen Norwegen gewann die Auswahl von Trainer Stefan Kuntz am Donnerstag in Baku mit 7:0 (3:0).
Teheran (dpa) - Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Mittwoch zu politischen und wirtschaftlichen Gesprächen mit seinem iranischen Amtskollegen Hassan Ruhani in Teheran eingetroffen. Bei den Gesprächen der beiden Präsidenten sollte es
Wetter

Bakı


(14.12.2017 11:19)

9 / 10 °C


15.12.2017
9 / 11 °C
16.12.2017
10 / 11 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Background - FAQ on ke ...
Agenda - The Week Ahea ...

Kazakh Mine Owner Sues ...
CPJ Urges Tajikistan T ...

Mordprozess Endingen: ...
Weniger Wohnungen in D ...

Wer nachahmt, macht si ...
Schweiz des Balkans ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum