Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt


Bundesliga-Tickets mit Garantie!


     
Hotelsuche in 
 

Sremska Mitrovica

Serbien, Sremska Mitrovica
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
; für die serbische Gemeinde siehe (Gemeinde).}}

Kirche des hl. Demetrius, ehemals hl. Stefan.
"Sremska Mitrovica" (; deutsch veraltet "Syrmisch-Mitrowitz" oder "Mitrowitz", kroatisch "Srijemska Mitrovica", ungarisch "Szávaszentdemeter") ist eine serbische Stadt in der Vojvodina am nördlichen Ufer des Flusses Save, die auf dem Siedlungsgebiet der antiken byzantinischen Stadt Sirmium liegt.

Heute hat Sremska Mitrovica etwa 39.000 Einwohner und hat durch seine Papierfabrik, seinen Hafen mit Schiffswerft, sowie eines der größten Gefängnisse Serbiens regionale Bedeutung.

Sremska Mitrovica ist Hauptort des Opština Sremska Mitrovica und des Okrug Srems.

Geschichte
Römische Kaiser
Zehn römische Kaiser wurden in der Stadt und der Umgebung geboren:
* Herennius Etruscus (227–251)
* Hostilian (230?–251)
* Decius Traian (249–251)
* Claudius II. (268–270)
* Quintillus (270)
* Aurelian (270–75)
* Probus (276–82)
* Maximianus Herculius (285–310)
* Constantius II. (337–61)
* Gratian (367–83)

Der letzte Kaiser des vereinigten Reiches Theodosius I. (378–95) wurde in Sirmium gekrönt. Die römischen Usurpatoren Ingenuus und Regalianus erklärten sich in der Stadt (260) zu Kaisern und viele andere Römische Regenten verbrachten einige Zeit in Sirmium, darunter Marcus Aurelius.

Antikes Sirmium
* Siehe Sirmium
Die Antike Periode endet mit der Eroberung Sirmiums durch die Awaren 582 und ist auch wichtige Zäsur der Geschichte der Südosteuropas, da mit den Awaren die slawische Landnahme erfolgte.

Mittelalter
Im Mittelalter war die Stadt lange Zeit zwischen Byzanz und Ungarn umkämpft. Method von Saloniki hatte im 9. Jahrhundert seinen Sitz als Erzbischof von Pannonien und Großmähren in Sirmium/Sremska Mitrovica. Um 1180 kommt Sremska Mitrovica endgültig unter ungarische Herrschaft. Der geläufige mittelalterliche Name der Stadt war "Civitas Sancti Demetrii", die Stadt des hl. Demetrius, der im ungarischen "Szávaszentdemeter" heute noch besteht. Im 13. Jahrhundert werden erstmals Serben schriftlich erwähnt, ungarische Franziskaner berichten von Schismatikern und ihrem serbischen Patriarchen, die in der Stadt und im südlichen Syrmien anzutreffen sind. Aus der Stadt des hl. Demetrius entwickelte sich die serbische Bezeichnung "Dimitrovica" und letztlich "Mitrovica". Das Präfix "Sremska" stammt aus den 1930-ern, um die Stadt mit Kosovska Mitrovica zu unterscheiden.

1526 erobern die Osmanen die Stadt. Während der osmanischen Herrschaft hieß die Stadt "Şeher-Mitrovica" und "Dimitrofçe". Unter den Osmanen hatte die Stadt eine muslimische Bevölkerungsmehrheit.

Kaisertum Österreich
1688 wurde Sremska Mitrovica, zu deutsch "Mitrowitz", vom Kaiserreich Österreich im Zuge der Türkenkriege erobert. Endgültig unter österreichische Herrschaft kam die Stadt 1718 mit dem Frieden von Passarowitz. Nach dem Frieden von Belgrad 1739 befand sich Sremska Mitrovica als Grenzstadt zum osmanischen Reich, wurde als solche der Militärgrenze angegliedert und gehörte dem Petrovaradiner Regiment an. 1848/1850–1860 war es Teil der Woiwodenschaft Serbien, danach kehrten die Verhältnisse von vor 1848 zurück. 1881 wurde die Militärgrenze aufgelöst und die Stadt mitsamt dem südlichen Syrmien, das zum Petrovaradiner Regiment gehörte, Kroatien-Slawonien angegliedert. Hingegen bekam Sremska Mitrovica den Status einer königlichen Freistadt, um der serbischen und deutschen Bevölkerungsgruppe entgegenzukommen, welche die Auflösung der Militärgrenze nicht begrüßte. 1918 kam Sremska Mitrovica nach dem Ende des Ersten Weltkrieges und mit dem Zerfall Österreich-Ungarns zum neu gegründeten südslawischen Staat, dem Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen.

20. Jahrhundert
Ab 1918 gehörte Sremska Mitrovica zum "Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen", dass sich 1929 in das Königreich Jugoslawien umbenennen sollte. Die Stadt wurde 1929 Teil der neu gebildeten Banschaften Jugoslawiens, der Banschaft Donau. Nach dem Angriff des Deutschen Reiches auf das Königreich Jugoslawien und der Kapitulation Jugoslawiens 1941 wurde die Banschaft Donau aufgelöst. Sremska Mitrovica wurde dem faschistischen Kroatien zugeschlagen und in "Hrvatska Mitrovica" umbenannt. Die Stadt wurde am 1. November 1944 von jugoslawischen und sowjetischen Truppen befreit. 1945 wurde die Autonome Provinz Vojvodina innerhalb der Republik Serbien gebildet, Sremska Mitrovica wurde Teil der Vojvodina.

Demografische Entwicklung der Stadt
Nach den osmanischen Katastern hatte Sremska Mitrovica für die Jahre 1566-1569 592 muslimische und 30 christliche Haushalte. Für das Jahr 1572 waren es 598 muslimische und 18 christliche Haushalte.

Im Kaiserreich Österreich werden für das Jahr 1756 809 Einwohner gezählt, davon 514 orthodoxen und 219 römisch-katholischen Glaubens. Die Bevölkerungszählung von 1910 ergibt für die Stadt eine Einwohnerzahl von 12.909 Einwohnern, davon 4878 Serben, 3915 Kroaten und 2341 Deutsche.

Gemäß der Volkszählung im Königreich Jugoslawien aus dem Jahr 1931 hatte die Stadt 18.839 Einwohner, davon 10.429 mit serbokroatischer, 1753 mit deutscher und 945 mit ungarischer Muttersprache. 632 sprachen eine sonstige slawische Muttersprache. Nach der Volkszählung im kommunistischen Jugoslawien aus dem Jahr 1948 lebten in der Stadt nach dem Exodus der Jugoslawiendeutschen u. a. 6777 Serben, 3933 Kroaten, 864 Russinen und Ukrainer und 835 Ungarn. Für das Jahr 1991 ergibt sich eine Einwohnerzahl von 38.834 Einwohnern, davon 26.943 Serben, 4836 Jugoslawen, 3162 Kroaten, 732 Russinen und 617 Ungarn.

Die letzte aktuelle Volkszählung, durchgeführt 2002, ergibt eine Einwohnerzahl von 39.084 Einwohnern, davon 31.127 Serben, 2.130 Kroaten, 961 Jugoslawen, 620 Ruthenen und 524 Ungarn.

Söhne und Töchter der Stadt
* Ilarion Ruvarac (1832-1905), serbischer Historiker
* Branislav Ivanović (* 1984), serbischer Fußballspieler
* Mara Švel-Garmišek (1900–1975), kroatische Schriftstellerin
* Robert Frangeš Mihanović (1872–1940), kroatischer Bildhauer

Galerie

Datei:Smitrovica.JPG
Datei:Sremska Mitrovica Center 1.JPG
Datei:Sremska Mitrovica - Historic part of town with New orthodox church.JPG
Datei:The view to New Orthodox Church and neighborhood.jpg



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 17.12.2017 11:05 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Das Nationalgericht Pljeskavica, in vielen Imbissstuben als eine Art Burger über Holzfeuer gegrillt, der mit Frischkäse in einem Fladenbrot serviert wird, gehört zu einer unverfänglichen Kategorie von Antworten auf die Frage, was in aller Welt
Wir brauchen einen neuen Blick auf Serbien, das für einen „Schurkenstaat“ nicht taugt. Nachdem sich in einem schmerzhaften Ablösungsprozess nun wohl ein dauerhaftes Kern-Serbien herausgeschält hat, wird es Zeit, dass wir den ehemals so
Die Republik Serbien (Република Србија / Republika Srbija) ist als größter ehemaliger Teilstaat alleiniger Rechtsnachfolger der 1992 gegründeten Bundesrepublik Jugoslawien. Das Land im Zentrum der Balkanhalbinsel grenzt im Norden an
Serbien liegt in Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel. Das Land grenzt im Norden an Ungarn, im Nordosten an Rumänien, im Südosten an Bulgarien, im Süden an den Kosovo, Albanien und Mazedonien, im Südwesten an Montenegro, im Westen an Bosnien und
; für die serbische Gemeinde siehe (Gemeinde).}}Kirche des hl. Demetrius, ehemals hl. Stefan."Sremska Mitrovica" (; deutsch veraltet "Syrmisch-Mitrowitz" oder "Mitrowitz", kroatisch "Srijemska Mitrovica", ungarisch "Szávaszentdemeter") ist eine
"Kraljevo" () ist eine Stadt in Serbien mit 82.846 Einwohnern (2002). Die Stadt befindet sich am Ibar, sieben Kilometer westlich von dessen Mündung in die Westliche Morava in einem Mittelgebirgstal zwischen den Kotlenik-Bergen im Norden und den
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Den Haag (dpa) - Die Anklage des UN-Kriegsverbrechertribunals hat im Berufungsverfahren gegen den serbischen Nationalisten Vojislav Seselj einen Schuldspruch gefordert. Seselj müsse für schwere Kriegsverbrechen auf dem Balkan Anfang der 90er Jahre
Athen/Thessaloniki (dpa) - Griechenland, Mazedonien und Serbien wollen das Mittelmeer mit der Donau verbinden und dafür einen Kanal bauen. Sollte dieser Plan umgesetzt werden, wäre dies eines der längsten Kanäle Europas. Das berichteten am
Belgrad (dpa) - Durch das Abbrennen unerlaubter Pyrotechnik und das Abschießen von Feuerwerksraketen auf das Spielfeld oder in die Zuschauerränge sind einige wenige Anhänger des 1. FC Köln auch beim Europa-League-Spiel in Belgrad negativ
Belgrad (dpa) - Nach Hertha BSC und 1899 Hoffenheim ist auch der 1. FC Köln aus der Europa League ausgeschieden. Vier Tage nach der Trennung vom bisherigen Cheftrainer Peter Stöger verpassten die Domstädter die erhoffte Überraschung. Der
Für Stöger-Nachfolger Stefan Ruthenbeck geht es um alles oder nichts: Bei seiner Premiere mit den Profis des 1. FC Köln muss der Interims-Coach bei Roter Stern Belgrad gewinnen, um die K.o.-Runde der Europa League zu erreichen.Belgrad (dpa) -
Belgrad (dpa) - Peter Stögers Interims-Nachfolger Stefan Ruthenbeck kündigt für seine Premiere als Profi-Chefcoach des 1. FC Köln einen couragierten Auftritt an. «Wir werden mutig sein. Wenn wir hier brav sind, haben wir ein Problem», sagte der
Wetter

Beograd


(17.12.2017 11:05)

0 / 4 °C


18.12.2017
-1 / 3 °C
19.12.2017
-1 / 2 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN

Agenda - The Week Ahea ...
Background - FAQ on ke ...

Suicide Attack On Paki ...
U.S. Hails Afghan Forc ...

Mindestens sechs Tote ...
...

Wer nachahmt, macht si ...
Schweiz des Balkans ...

Goldene Stadt an der M ...
Polyphone Power aus Fr ...

banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum