Skiurlaub- günstig mit FeWo-direkt
Center Parcs - der Familienkurzurlaub im Internet!




     
Hotelsuche in 
 

Sombor

Serbien, Sombor
Von Wikipedia - die freie Nachrichtenenzyklopädie   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
; für die serbische Gemeinde siehe (Gemeinde).}}


"Sombor" (kyrillisch Сомбор, ungarisch "Zombor") ist eine Stadt im Bezirk Westliche Bačka, autonome Provinz Vojvodina, im äußersten Nordwesten Serbiens, nahe der Grenze zu Ungarn und Kroatien. Sombor hat etwa 60.000 Einwohner (2005), die gleichnamige Opština Sombor ca. 100.000 Einwohner.

Geschichte
Die Stadt wurde erstmals 1360 urkundlich erwähnt. Die damals zum ungarischen Reich gehörige Stadt trug zunächst den Namen Czoborszentmihály nach der Familie der Czobors, die damals im Besitz der Stadt war. Die slawische Variante des Namens, Sombor, tauchte erstmals 1543 auf. Im 16. Jahrhundert geriet die Stadt unter osmanische Herrschaft, 1687 kam sie unter habsburgische Herrschaft und war Teil des Königreichs Ungarn.

1717 wurde eine erste orthodoxe Grundschule gegründet. 1722 kam eine römisch-katholische Schule hinzu. 1778 wurde ein Gymnasium eingerichtet, das älteste auf dem Gebiet des heutigen Serbien.

1786 lebten in Sombor 11.420 Einwohner. 1843 waren es 21.086, von denen 56 % orthodoxen und 43 % katholischen Glaubensbekenntnisses waren. Nach Ende des Ersten Weltkrieges musste Ungarn die Vojvodina an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen (das spätere Jugoslawien) abtreten.

Während des Zweiten Weltkrieges annektierte Ungarn das Gebiet 1941, ehe es 1945 wieder zu Jugoslawien kam.

Sehenswürdigkeiten

* Nationaltheater ("Narodno pozorište"): Wurde im klassizistischem Stil, mit Beimischungen des Eklektizismus gebaut (1882).
* Stadtmuseum ("Gradski muzej"): Wurde 1883 gebaut, im Stil des Eklektizismus, beinhaltet archäographische, historische und ethnographischer Sammlungen, eine Galerie sowie eine Bibliothek.
* Stadtbibliothek ("Mala biblioteka"): 1883 im Stil des Klassizismus/Eklektizismus erbaut.
* Lehrerausbildungsanstalt: 1895 im Stil der Neorenaissance gebaut.
* Schulheim ("Sokolski dom"): Wurde im byzantinischem Stil 1927 gebaut. Wahrzeichen sind die Falken. Heute ist es ein Treff der verschiedenen Sportvereine. Außerdem finden dort verschiedene Veranstaltungen statt(Konzerte, etc.).
* Milan-Konjović-Gemäldegalerie ("Konjovićeva galerija"): Das Gebäude hat im Biedermeierstil Apotheker Emil Gale 1838 erbaut.
* Stadthaus ("Gradska kuća"): Wurde im Stil des Neoklassizismus gebaut. Seit 1749 befindet sich dort der Stadtmagistrat, Rundfunk Sombor und die Redaktion der Zeitung "Somborske Novine").
* Kronić-Palast ("Kronić palata"): Wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts im Stil des Eklektizismus gebaut.
* Türkisches Haus ("Turska kuća"): Stammt aus dem 17. Jahrhundert, 1789 wurde dort die erste Poststelle der Stadt Sombor eröffnet.
* Serbischer Lesesaal ("Srpska čitaonica"): Wurde 1845 im Stil des Eklektizismus erbaut.
* Kirche des heiligen Stefan/Karmelitenkirche ("Crkva Svetog Stjepana Kralja Crkva Svetog Stjepana Kralja "): Im Stil des Romantismus gebaut und festlich eingeweiht 1902.
* Katholische Kirche der heiligen Dreifaltigkeit ("Katolička crkva"): Wurde in 1763 von den Franziskanern im Barockstil gebaut.
* Katholisches Kloster der Karmeliten: Erbaut 1904
* Evangelische Kirche ("Evangelistička crkva"): Erbaut 1901.
* Orthodoxe Kirche des heiligen Georgius ("Pravoslavna crkva svetog Đorđa"): Im Stil des Barock und Rokoko 1761 erbaut.
* Orthodoxe Kirche des heiligen Johannes ("Pravoslavna crkva svetog Jovana"): Sie wurde auf den Resten der türkischen Moschee 1790 im Stil des Barocks und Rokoko gebaut.
* Orthodoxes Kloster des heiligen Stefan ("Manastir svetog arhidjakona Stefana"): Gebaut von 1928 bis 1938.
* Rathaus ("Županija"): Wurde 1808 im Stil des Eklektizismus gebaut. Heute befindet sich in ihr der Sitz der Gemeinde Sombor. Das Gebäude ist vom Stadtpark umgeben.
* Stadtgymnasium ("Gimnazija Veljko Petrović"): Erbaut 1886.

Bevölkerung
Bei der Volkszählung 2002 hatte die Gemeinde 97.263 Einwohner, von denen die Mehrheit (51.471 Einwohner) in der Stadt Sombor lebt. In den umliegenden Dörfern wohnten insgesamt 45.792 Menschen.


Die Kroaten in der Stadt Sombor sind meistens Bunjevci, und die Kroaten um die Stadt Sombor sind meistens Šokci Jača urbana Šokadija.

Verwaltungsorganisation
Sombor wird in 7 städtischen und 15 ländlichen "mesne zajednice" (Ortsgemeinschaften) verwaltet.

Städtische "mesne zajednice" (= Stadtteile)


Ländliche "mesne zajednice" (= Ortsgemeinden)


Bekannte Personen
*Zvonko Bogdan (* 1942), Sänger
*Ivan Frgić (* 1953), Ringer
*Milan Konjović (1898-1993), Maler
*Radivoj Korać (1938–1969), Basketballspieler
*Helmar Müller (* 1939), deutscher Leichtathlet
*Veljko Petrović (1884-1967), Schriftsteller
*Dragan Trkulja (* 1964), Fußballspieler

Quellen
* Milan Vojnović: "Sombor - Ilustrovana hronika"



Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 12.12.2017 15:12 von den Wikipedia-Autoren.
Überblick
 

 

Kommentare zu diesem Artikel
 
Neuer Kommentar
Name *
Email * (wird nicht öffentlich angezeigt)
Kommentar
* Pflichtangaben
 
Diesen Artikel empfehlen

Absender Empfänger Nachricht (optional)
Name
E-Mail

Name
E-Mail
   
 
 
Tipps der Redaktion aus dem Reiseportal
 
REISEPORTAL
Das Nationalgericht Pljeskavica, in vielen Imbissstuben als eine Art Burger über Holzfeuer gegrillt, der mit Frischkäse in einem Fladenbrot serviert wird, gehört zu einer unverfänglichen Kategorie von Antworten auf die Frage, was in aller Welt
Wir brauchen einen neuen Blick auf Serbien, das für einen „Schurkenstaat“ nicht taugt. Nachdem sich in einem schmerzhaften Ablösungsprozess nun wohl ein dauerhaftes Kern-Serbien herausgeschält hat, wird es Zeit, dass wir den ehemals so
Den Dichter aus dem Elfenbeinturm mögen ehrenwerte Motive geritten haben, sich in die morastige Tiefebene des jugoslawischen Bürgerkriegs zu begeben. Peter Handkes Argumente wurden aber auch dadurch nicht besser, dass der Enkel eines slowenischen
Serbien liegt in Südosteuropa auf der Balkanhalbinsel. Das Land grenzt im Norden an Ungarn, im Nordosten an Rumänien, im Südosten an Bulgarien, im Süden an den Kosovo, Albanien und Mazedonien, im Südwesten an Montenegro, im Westen an Bosnien und
; für die serbische Gemeinde siehe (Gemeinde).}}Kirche des hl. Demetrius, ehemals hl. Stefan."Sremska Mitrovica" (; deutsch veraltet "Syrmisch-Mitrowitz" oder "Mitrowitz", kroatisch "Srijemska Mitrovica", ungarisch "Szávaszentdemeter") ist eine
"Kraljevo" () ist eine Stadt in Serbien mit 82.846 Einwohnern (2002). Die Stadt befindet sich am Ibar, sieben Kilometer westlich von dessen Mündung in die Westliche Morava in einem Mittelgebirgstal zwischen den Kotlenik-Bergen im Norden und den
 
Tipps der Redaktion aus dem Nachrichtenportal
 
NACHRICHTEN
Belgrad (dpa) - Durch das Abbrennen unerlaubter Pyrotechnik und das Abschießen von Feuerwerksraketen auf das Spielfeld oder in die Zuschauerränge sind einige wenige Anhänger des 1. FC Köln auch beim Europa-League-Spiel in Belgrad negativ
Belgrad (dpa) - Nach Hertha BSC und 1899 Hoffenheim ist auch der 1. FC Köln aus der Europa League ausgeschieden. Vier Tage nach der Trennung vom bisherigen Cheftrainer Peter Stöger verpassten die Domstädter die erhoffte Überraschung. Der
Für Stöger-Nachfolger Stefan Ruthenbeck geht es um alles oder nichts: Bei seiner Premiere mit den Profis des 1. FC Köln muss der Interims-Coach bei Roter Stern Belgrad gewinnen, um die K.o.-Runde der Europa League zu erreichen.Belgrad (dpa) -
Belgrad (dpa) - Peter Stögers Interims-Nachfolger Stefan Ruthenbeck kündigt für seine Premiere als Profi-Chefcoach des 1. FC Köln einen couragierten Auftritt an. «Wir werden mutig sein. Wenn wir hier brav sind, haben wir ein Problem», sagte der
Belgrad (dpa) - Gruppe H:Roter Stern Belgrad - 1. FC Köln (Donnerstag, 21.05 Uhr/Sky und Sport1)Roter Stern Belgrad: Borjan - Stojkovic, Le Tallec, Savic, Rodic - Donald, Krsticic - Srnic, Kanga, Radonjic - Boakye1. FC Köln: T. Horn - Klünter,
Leipzig (dpa) - Die deutschen Handball-Frauen haben bei der Heim-WM vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Die DHB-Auswahl trennte sich am Dienstag vor 3871 Zuschauern in Leipzig gegen Serbien mit 22:22 (9:11) und bleibt damit nach zuvor zwei Siegen
Wetter

Beograd


(12.12.2017 15:12)

10 / 17 °C


13.12.2017
3 / 8 °C
14.12.2017
2 / 10 °C
powered by wetter.com
Börsenberichte

Ecken
LÄNDER
STÄDTE
EUROPA-TOUREN
banner

banner

banner

banner

© europe online publishing house GmbH, Weiden, Germany, info@europeonline-magazine.eu | Impressum