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Sofia

Bulgarien, Sofia
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Satellitenbild von Sofia

"Sofia" (bulgarisch , gesprochen , im Deutschen: ) ist die Hauptstadt Bulgariens und des Bezirks (Oblast) "Sofia Stadt" mit 1.237.891 Einwohnern (2006). Hier leben 14 Prozent der Menschen des Landes. Sofia ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Bulgariens sowie dessen wichtigster Verkehrsknotenpunkt. In der Stadt gibt es eine Universität aus dem Jahre 1888 und verschiedene andere Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Kultureinrichtungen.

Geographie
Geographische Lage
Sofia - Bulgarien - Nachbarorte: Pernik, Kjustendil, Dupniza, Samokow, Slatiza, Mesdra, Wraza, Berkowiza, Montana, Dimitrovgrad

Sofia liegt in einer Ebene im Westen des Landes, nahe der Grenze zu Serbien.
Sofia mit Witoscha-Gebirge im Hintergrund
Am südlichen Stadtrand beginnt das Witoscha-Gebirge (Schwarzer Gipfel, 2290 m), ein beliebtes Ausflugsziel der Sofioter, das die Kulisse der ganzen Stadt beherrscht. Die Grundform des Witoschagebirges ist fast kreisrund mit einem Durchmesser von etwa 15 km.

Im Norden verläuft in ungefähr 50 Kilometer Entfernung das Balkangebirge in Ost-West Richtung etwa 500 km durch ganz Bulgarien und teilt das Land in eine Nord- und eine Südhälfte. Dieses Gebirge ist Namensgeber für die gesamte Balkanhalbinsel.

Durch Sofia fließt der Fluss Iskar, der im Stadtbild aber kaum zu sehen ist.

Stadtgliederung

Die Stadt Sofia ist einer der 28 Bezirke in Bulgarien (nicht zu verwechseln mit dem Bezirk Sofia, der die Stadt umgibt). Die Gemeinde Sofia besteht geographisch aus insgesamt drei weiteren Städten und 34 Dörfern. Sie gliedert sich politisch in 24 Stadtbezirke.

Stadtbezirke von Sofia

# Bankia (Банкя)
# Witoscha (Витоша)
# Wrabniza (Връбница)
# Wasraschdane (Възраждане)
# Isgrew (Изгрев)
# Ilinden (Илинден)
# Iskar (Искър)
# Krasna poljana (Красна поляна)
# Krasno selo (Красно село)
# Kremikowzi (Кремиковци)
# Losenez (Лозенец)
# Ljulin (Люлин)
# Mladost (Младост)
# Nadeschda (Надежда)
# Nowi Iskar (Нови Искър)
# Owtscha kupel (Овча купел)
# Oborischte (Оборище)
# Pantscharewo (Панчарево)
# Poduene (Подуене)
# Serdika (Сердика)
# Slatina (Слатина)
# Studentski grad (Студентски град)
# Sredez (Средец)
# Triadiza (Триадица)

Klima
Klimadiagramm von Sofia

Sofia liegt in der kontinentalen Klimazone. Die Jahresdurchschnittstemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 572 Millimeter im Mittel.

Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 19,4 bis 20,0 Grad Celsius und die trockensten Januar und Februar mit 27 bis 33 Millimeter Niederschlag im Mittel.

Die größten Niederschläge sind im Mai und Juni mit durchschnittlich 73 bis 75 Millimeter zu verzeichnen. Der kälteste Monat ist der Januar mit -1,6 Grad Celsius im Mittel.

Die bulgarische Hauptstadt ist mit durchschnittlich 33 Tagen pro Jahr die nebligste Stadt des Landes. Ein Rekord für Bulgarien sind die 29 Tage Nebel in Folge, die im Dezember 1948 in Sofia registriert worden sind.



Geschichte
Ursprung
Römischer Thermenbau, heute Georgs-Kirche
Die Hagia-Sophia-Kirche (6. Jahrhundert), im 14. Jahrhundert von den Osmanen zur Moschee umgewandelt und nach einem Erdbeben im 19. Jahrhundert verlassen. Heute ist sie wieder eine Kirche

Sofia blickt auf eine langjährige Geschichte zurück. Sicher ist, dass die Stadt seit über 5000 Jahren besteht, und die neueren archäologischen Funde deuten darauf hin, dass hier sogar schon vor etwa 8000 Jahren eine steinzeitliche Siedlung war. Das würde bedeuten, dass Sofia eine der ältesten Städte Europas ist.

Antike
Im Laufe des 7. Jahrhunderts v. Chr. entstand im heutigen Stadtzentrum eine Siedlung der thrakischen Serden. Sie gaben der Stadt den Namen ihres Stammes „Serdica“.
339 v. Chr. wurde die Stadt von Philipp II., König von Makedonien (382 v. Chr.-336 v. Chr.) erobert. Nach der Okkupation 29 v. Chr. legten hier die Römer ihr „Serdica“ an, die Hauptstadt des Inneren Dakien, die sich unter Kaiser Marcus Ulpius Trajan zwischen 98 und 117 n. Chr. zu einer blühenden Metropole mit Münzhof entwickelte und Ende des 2. Jahrhunderts von einer starken, zwölf Meter hohen Festungsmauer umgeben wurde. Kirchengeschichtlich bedeutend ist Serdica wegen der 342 oder 343 stattfindenden Reichssynode von Serdica mit über 300 Bischöfen aus ganz Europa.

Mittelalter
447 plünderten die Hunnen unter der Führung Attilas die Stadt; zur Zeit Justinians I. zwischen 527 und 565 wurde sie wieder aufgebaut (532 bis 537 Bau der Kirche Sv. Sofija) und mit starken Mauern und Wehrtürmen umgeben.

809 wurde die Stadt vom Heer des bulgarischen Khans Krum eingenommen und gehörte seitdem zum Ersten Bulgarischen Reich. „Sredec“ (Mitte), so nannten sie die Slawen wegen ihrer zentralen Lage auf der Balkanhalbinsel, entwickelte sich zu einem wichtigen strategischen und administrativen Zentrum.

Es folgten weitere Überfälle und Verwüstungen. Unter byzantinischer Herrschaft zwischen 1018 und 1194 hieß die Stadt „Triadica“. Während des Zweiten Bulgarischen Reiches wurde sie weiter befestigt und erhielt im 14. Jahrhundert nach der Kirche „Sv. Sofija“ ihren heutigen Namen „Sofia“.

Dieser Name wird zum ersten Mal in der Schenkungsurkunde des bulgarischen Herrschers Iwan Schischman aus dem Jahre 1329 erwähnt, mit der er dem Dragalewzi-Kloster Boden übereignete. Lange Zeit wurde die Stadt von den Osmanen belagert, erst 1386 konnten sie als Sieger einziehen.

Neuzeit
Alexander-Newski-Kathedrale, erbaut 1904-1912

Für fast 500 Jahre wurde die Stadt Sitz des rumelischen Bejlerbej, der alle bulgarischen Territorien verwaltete. Trotzdem verfiel die Stadt allmählich. Als der russische General Gurko (1828-1901) während des Russisch-Türkischen Krieges am 4. Januar 1878 in die Stadt als Befreier mit seinen Truppen einzog, hatte sie etwa 18.000 Einwohner, enge, krumme Straßen mit einstöckigen Häusern, war in 17 kleinere Viertel geteilt und ohne Beleuchtung und Wasserleitung.

Die konstituierende Versammlung in Weliko Tarnowo erklärte Sofia am 22. März 1879 zur Hauptstadt des wiedererstandenen bulgarischen Staates. Seitdem erlebte die Stadt einen erheblichen Aufschwung, viele Industriebetriebe siedelten sich an.

1939 war ihre Einwohnerzahl auf 300.000 angewachsen. Im Zweiten Weltkrieg ist die Stadt wegen der profaschistischen Haltung Bulgariens schweren alliierten Bombenangriffen ausgesetzt gewesen. Am 5. September 1944 erklärte die Sowjetunion Bulgarien den Krieg und besetzte das ganze Land.

Georgi Dimitrow rief am 15. September 1946 in der Stadt die Volksrepublik Bulgarien aus. Nach dem Krieg wurde die Stadt wiederaufgebaut. Zahlreiche öffentliche Gebäude und Wohnkomplexe entstanden. Am 10. November 1989 wurde die kommunistische Regierung in Sofia gestürzt und eine Demokratisierung des Landes eingeleitet.

Bevölkerung
Einwohnerentwicklung
Wohngebäude

1887 hatte Sofia rund 20.000 Einwohner. 1910 erreichte die Einwohnerzahl der Hauptstadt die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde. 1946 lebten in der Stadt bereits eine halbe Million Menschen, bis 1975 verdoppelte sich diese Zahl auf eine Million.

Im Zeitraum von 1990 bis 2001 sank die Bevölkerungszahl, hat sich aber auch auf Grund zahlreicher Eingemeindungen in den letzten Jahren stabilisiert. 1999 waren 45 Prozent der Landbevölkerung in der Umgebung Sofias auf selbst hergestellte Nahrungsmittel angewiesen. Die Bewegung vom Land in die Hauptstadt kehrte sich deshalb um. Die anhaltende Krise der Wirtschaft zwingt zu einer neuen Subsistenzwirtschaft, oft mit einfachsten Geräten wie Sichel und Pflug, da nur wenige Dorfgemeinschaften genug Geld haben, um kollektiv einen Traktor anzuschaffen.

Nachfolgend sind die Einwohnerzahlen nach dem "jeweiligen" Gebietsstand aufgeführt. Bis 2001 handelt es sich um Volkszählungsergebnisse und 2006 um eine Schätzung des Nationalen Statistischen Instituts (NSI).

Statue der Sofia

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Ethnische Zusammensetzung

Nach der Volkszählung 2001 sind 96,0 Prozent der Bevölkerung ethnische Bulgaren; 1,5 Prozent sind Roma und 0,5 Prozent Türken (→ Balkan-Türken). Außerdem leben Armenier, Serben, Griechen, Walachen und die muslimischen, bulgarisch sprechenden Pomaken in Sofia. Im Allgemeinen nehmen die Minderheiten in reger Weise am gesellschaftlichen und politischen Leben der Hauptstadt teil. Sie finden in Minderheitenparteien eine politische Stimme.

Religionen
Kirche "Sweta Nedelja"

Bei der letzten Volkszählung 2001 bezeichnete sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung als Christen, die meisten gehören der bulgarischen orthodoxen Kirche (82,6 Prozent) an. Religiöse Minderheiten in Sofia sind die Muslime und eine rapide schwindende jüdische Glaubensgemeinschaft von wenigen hundert Menschen. Dabei handelt es sich vor allem um sephardische Juden.

Die Religiosität und das Vertrauen in die Kirche sind allerdings wesentlich geringer als in den Nachbarländern, was oft mit der Anpassung der bulgarischen Kirche an das ehemalige kommunistische Regime begründet wird. So bezeichneten sich 1999 nach Angaben der European Values Study nur 52 Prozent der Einwohner als religiös, und nur 22 Prozent gehen mindestens einmal im Monat in die Kirche.

Politik
Stadtregierung
Regierungssitz

Der Bürgermeister ist das Exekutivorgan. Die Stadtverwaltung ist in verschiedene Bereiche gegliedert. Die Aufgaben der einzelnen Abteilungen werden vom Stadtrat auf Vorschlag des Bürgermeisters oder der stellvertretenden Bürgermeister (insgesamt sieben) festgelegt.

Die Amtszeit von Bürgermeister und Stadtrat dauert vier Jahre. Beide Organe, Bürgermeister und Stadtrat, sind für Probleme beispielsweise in den lokalen Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Infrastruktur, Kultur, öffentliche Sicherheit, Soziales, Umweltschutz, Verkehrssicherheit und Wirtschaft zuständig. Außerdem verfügen sie über das Eigentum der Stadt und verwalten es.

Im November 2005 gewann Bojko Borissow eine Stichwahl gegen Tatjana Dontschewa (Bulgarische Sozialistische Partei) mit 68,2 Prozent der abgegebenen Stimmen. Die nächsten Kommunalwahlen in Sofia finden 2009 statt, da der amtierende Bürgermeister im Juli 2009 zum Ministerpräsident von Bulgarien gewählt wurde. Bis dahin wird sein Vorgänger Minko Gerdschikow als Interinsbürgermeister die Stadtverwaltung leitenhttp://news.pressclub.bg/bulgaria/2009/07/29/9929_borisov-predava-klyucha-na-sofiya-na-minko-gerdzhikov. Die außerordentlichen Kommunalwahlen am 15. November 2009 gewann mit 67 % der Wählerstimmen Jordanka Fandakowa von der GERB-Partei, unterstützt von der konservativen Blauen Koalition und der nationalistischen Ataka auf www.mediapool.bg, 15. November 2009.

Städtepartnerschaften
Blick auf Sofia

Sofia unterhält mit folgenden Städten Partnerschaften:



Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
Nationaltheater „Iwan Wasow“
Museum

Sofia ist das größte Kulturzentrum des Landes. Es gibt mehrere Theater: das Akademische Nationaltheater „Iwan Wasow“, das Akademische Nationaltheater für Oper und Ballett, das Theater „Salsa i Smjach“ (Träne und Lachen), das Theater Sofia, die Studiobühne der Theaterhochschule, das Staatliche Operettentheater, das Satirische Theater, das Zentrale Puppentheater und andere sowie eine Philharmonie.

Museen
Neben der bulgarischen Staatsbank steht das „Archäologische Museum“ in der ehemaligen Moschee Bujuk Dschamija von 1474. Die bereits 1879 gegründete Bildungsstätte bringt in zahlreichen Exponaten die zum Teil jahrtausendealte Kunst und Kultur der Steinzeit, der Thraker, Griechen und Römer, der Byzantiner, der Slawen und Bulgaren zur Darstellung. Angeschlossen ist ein Münzkabinett.

Im Gebäude des ehemaligen Zarenpalastes ist heute die „Nationale Kunstgalerie“ untergebracht, mit einer reichhaltigen Sammlung alter und moderner bulgarischer Malerei und Bildhauerkunst, darüber hinaus Werke flämischer, niederländischer, italienischer, französischer, russischer und ungarischer Meister. Ebenso in dem Gebäude befindet sich das „Ethnografische Museum“ mit vornehmlich bulgarischer Folklore und altem Gebrauchsgut, aber auch Exponaten aus Asien und Afrika.

Östlich der Parkanlage steht das 1906 in neoklassizistischer Manier entstandene „Nationale Akademische Theater“ und hinter dem Hotel „Bulgarija“ mit Konzertsaal, an der Nordseite das seit 1889 bestehende „Naturwissenschaftliche Museum“ mit etwa einer Million Ausstellungsstücken zur Geologie, Flora und Fauna des Landes; eines der reichhaltigsten Museen dieser Art in Südosteuropa und die 1911 erbaute „Russische Kirche Sv. Nikolai“, die den Stil der Moskauer Kirchen des 17. Jahrhunderts aufgreift (vergoldete Kuppeln, reiche Wandmalereien).

Bauwerke

Im heutigen Stadtzentrum befanden sich im antiken „Serdica“ das Forum und der Sitz des Prätors, auf dessen Ruinen um 1900 die „Kathedrale Sweta Nedelja“ gebaut wurde, mit interessanter Ikonostase und Wandmalereien im Inneren. Im Süden steht die „Geistliche Akademie bzw. Priesterseminar“ mit Museum (Ikonen, Handschriften, Kirchengeschichte) und das Gerichtsgebäude, ein klassisistischer Bau von 1940, sowie weiter nördlich das Zentralkaufhaus, an dessen Nordseite das 1913 fertiggestellte Sofioter Mineralbad mit seiner auffälligen, aus dekorativer Keramik gestalteten Vorderfront liegt.

Davor befindet sich die türkische Moschee aus dem Jahre 1576, ein Beispiel osmanischer Architektur. Auf der anderen Seite die 1911 im Stil der Renaissance erbaute „Zentralmarkthalle“ mit Uhrturm und Wappen von Sofia, in der Unterführung vor dem Zentralkaufhaus dann die kleine Kirche Sweta Petka Samardschijska aus dem 14. und 15. Jahrhundert mit gut erhaltenen Wandmalereien.

Nach Osten schließt sich der zentrale Platz Sofias an, mit Fragmenten der Ostpforte des römischen Serdika, Steinplatten der alten Ausfallstraße nach Konstantinopel (Istanbul) aus dem 2. Jahrhundert, Überreste des Festungsgemäuers, ferner Gefäße zum Aufbewahren von Getreide.

Im Innenhof des ehemaligen Hotels „Balkan“, dem jetzigen „Sheraton“, findet man das älteste Gebäude Sofias, die „Rotunde Sweti Georgi“. Wahrscheinlich lag an ihrer Stelle ursprünglich ein Bad; die Kirche stammt aus dem 4. Jahrhundert und besitzt Reste dreier Schichten von Wandmalereien aus dem 11. bis 13. Jahrhundert.

Reiterdenkmal Zar Alexanders
Sehenswert ist auch das „Denkmal der Befreier“ - der russische Zar Alexander II. hoch zu Ross - nach einem Entwurf des Italieners Arnoldo Zocchi, 1901 bis 1907. Das Denkmal trägt die Inschrift: „Dem Befreierzaren, vom dankbaren Bulgarien.“ Unter seiner Führung siegten die Russen im Russisch-Türkischen Kriege (1877-1878) gegen die Osmanen, verdrängten das Osmanische Reich fast vollständig von der Balkanhalbinsel und schufen die Grundlage für das heutige Bulgarien, dessen Territorium vorher 500 Jahre lang von den Osmanen beherrscht wurde.

Im Halbrund um das Zarendenkmal angeordnet sind das ehemalige Hotel „Sofia“, jetzt „Radisson SAS“, die Gebäude der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften und - freistehend an der Nordseite - die Nationalversammlung - mit der Inschrift: „Die Einheit macht die Stärke.“ Nach Norden zu dann der „Alexander-Newski-Platz“, der völlig von der Alexander-Newski-Kathedrale, dem Wahrzeichen der Stadt, beherrscht wird.

Der Monumentalbau, 1904 bis 1916 nach dem Entwurf des russischen Architekten Alexander Pomeranzew im neobyzantinischen Stil entstanden, bedeckt eine Fläche von mehr als 2500 m² und fasst 5000 Menschen. Zu der kostbaren Innenausstattung zählen 270 Wandgemälde, 80 Ikonen, kunstvolle Schnitzereien und Details aus verschiedenfarbigem, fremdländischem Alabaster. Die Krypta birgt ein einzigartiges Ikonenmuseum mit hervorragenden Beispielen ab dem 12. Jahrhundert, unter anderem eine Kollektion von Ikonen aus Nessebar aus dem 16. und 17. Jahrhundert.

Im Stadtteil Bojana (am Fuße der Witoscha) befindet sich die Kirche von Bojana. Die Architektur stammt aus dem 9. bis 11. Jahrhundert und ist mit unzähligen und zum Teil makellos erhaltenen Wandmalereien aus den verschiedenen Epochen versehen (die älteste Malereischicht stammt aus dem 11. bis 12. Jahrhundert, die jüngste von 1882). Die Kirche wurde 1979 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Parks
Statuen im Park

Einer der wichtigsten Parks der Hauptstadt ist der "Witoscha-Naturpark", zu dem auch ein Teil des gleichnamigen Gebirges gehört. Der "Borispark", größter Park der Stadt, liegt im Zentrum von Sofia. Dort befinden sich der Arianesee, das Wassil-Lewski-Stadion, das Stadion der bulgarischen Armee, mehrere Tennisplätze, eine Radrennbahn und das Maria-Louisa-Freibad. Ebenfalls im Borispark stehen das Freiheitsdenkmal sowie zahlreiche Büsten bekannter Persönlichkeiten des Landes.

Der "Südpark" ist der zweitgrößte Park der Stadt. Er reicht vom Iwan-Wasow-Viertel bis hin zum Hladilnika-Viertel. Dort gibt es viele Kinderspielplätze und eine Schwimmanlage, wo zahlreiche öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Der "Stadtpark" liegt nahe der Stadtgalerie. Im Zentrum des Parks befinden sich gegenüber dem Nationaltheater ein Springbrunnen und ein Kinderspielplatz.

Sport
Wassil-Lewski-Nationalstadion

Das größte Stadion des Landes ist das rund 40.000 Zuschauer fassende Wassil-Lewski-Nationalstadion. Dort finden Spiele in der UEFA Champions League und im UEFA-Pokal statt, die Nationalmannschaft trägt dort ihre Heimspiele aus und auch die Endspiele im Bulgarischen Fußball-Pokal werden im Wassil-Lewski-Nationalstadion ausgetragen.

Bekannte Fußballvereine aus der Hauptstadt sind Lewski Sofia (Spielstätte ist das Georgi-Asparuchow-Stadion mit einer Kapazität von 29.000 Plätzen), Lokomotive Sofia (spielt im 25.000 Zuschauer fassenden Lokomotiw-Stadion), Slawia Sofia (Spielstätte ist das 18.000 Zuschauer fassende Slawia-Stadion) und ZSKA Sofia (spielt im Bulgarska-Armija-Stadion mit einer Kapazität von 22.000 Zuschauern).

ZSKA Sofia ist bulgarischer Fußball-Rekordmeister mit 30 Titeln. Lewski Sofia erzielte 25 Meistertitel. Slawia Sofia wurde siebenmal Meister und Lokomotive Sofia errang vier Meistertitel.

Gastronomie
Zentrale Markthalle
Sofia besitzt zahlreiche Restaurants, die dem Gast nationale und internationale Speisen anbieten. Zu den Spezialitäten gehören unter anderem "Kebaptscheta", gegrillte Röllchen aus gewürztem Hackfleisch. Sie werden gewöhnlich mit Pommes frites und gemischtem Salat serviert. "Tarator" ist eine erfrischende Kaltschale aus feingeschnittenen Salatgurken, gemahlenen Walnüssen, Dill und mit Wasser und Salatöl verrührtem Joghurt.

Gern gegessen wird auch "Schopska-Salat", ein Salat aus Gurken, Tomaten und Paprikaschoten, mit geriebenen weißem Schafskäse und gehackter Petersilie bestreut. "Gjuwetsch" ist ein gemischtes Gemüse aus unter anderem Paprikaschoten, Tomaten, Eierfrüchten, Eibisch, Zwiebeln, Kartoffeln, grünen Erbsen, grünen Bohnen und Petersilie, das mit oder ohne Fleisch im Tontopf gebacken wird. Beliebt ist auch "Bjurek", eine Art ungesüßter Käsestrudel.

Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
Einkaufszentrum
Lulin-Silber-Handelszentrum

Sofia hat einen Anteil von circa 16 Prozent an der Industrieproduktion des Landes. Hier befinden sich Betriebe der Elektro-, Tabakwaren-, Lebensmittel- und Textilindustrie sowie des Maschinenbaus. Die Bulgarische Wertpapierbörse hat ihren Sitz in der Hauptstadt.

Nach dem Wegfall des Marktes der Sowjetunion, mit dem die meisten Handelsbeziehungen bestanden, geriet die Wirtschaft der Hauptstadt in eine schwere Krise, aus der sie sich bis heute nicht erholt hat. In den Jahren 1989 bis 1995 gingen die Realeinkommen um fast 70 Prozent zurück, der Lebensstandard fiel um 40 Prozent.

Die Annäherung an den Weltmarkt wird bis jetzt nicht durch eine Ankurbelung der Wirtschaft, sondern durch eiserne Sparmaßnahmen erreicht. Für die lokale Wirtschaft und für die Bevölkerung haben Einsparungen und Verteuerungen in erster Linie negative Folgen. Die ausländischen Investoren sind bis jetzt ausgeblieben, ein eigener unternehmerischer Mittelstand hat sich - nicht zuletzt aufgrund der hohen Zinspolitik - bis jetzt kaum entwickelt.

Viele Hauptstädter kämpfen ums tägliche Überleben. Ein Durchschnittslohn reicht kaum für die Ernährung, die Haushaltseinkommen sinken bei steigenden Preisen für so essentielle Dinge wie Heizung, Wasser und Müllabfuhr. Die vom Internationalen Währungsfonds (IWF) geforderte Erhöhung der Energiepreise führte dazu, dass sich viele Haushalte von der Energieversorgung abmeldeten.

Verkehr
Fernverkehr
Internationaler Flughafen

Die Stadt ist der bedeutendste Verkehrsknotenpunkt Bulgariens mit dem internationalen Flughafen sowie Eisenbahn- und Straßenverbindungen in alle Teile des Landes.

Der Flughafen Sofia befindet sich zehn Kilometer östlich der Innenstadt am Autobahnring der Hauptstadt. Er ist der wichtigste und größte Flughafen des Landes und Heimatbasis der drei bulgarischen Gesellschaften Bulgaria Air, Viaggio Air und Hemus Air. Seit April 2003 baute die österreichische Firma STRABAG den Flughafen aus: Eine neue Abfertigungshalle (Terminal 2), sowie eine neue Landebahn wurden gebaut. Terminal 2 wurde am 27. Dezember 2006 pünktlich zum EU-Beitritt Bulgariens eröffnet. Während im „alten“ Terminal 1 mittlerweile hauptsächlich Billigfluggesellschaften abgefertigt werden, wird der größte Teil der Linienflüge über Terminal 2 abgewickelt. Die alte Landebahn ist teilsaniert worden und wird derzeit als Taxiway genutzt. Die Kapazität der beiden Terminals erhöhte sich auf fünf Millionen Passagiere pro Jahr.

Die Stadt ist wichtigster nationaler Eisenbahnknotenpunkt mit acht Bahnhöfen der Bulgarischen Staatseisenbahnen und mit internationalen Verbindungen in die Türkei, nach Griechenland, Rumänien, Serbien und Mazedonien.

Der zentrale Fernbusbahnhof liegt zwischen Hauptbahnhof und Princess Hotel im Stadtzentrum. Von hier werden fast alle großen bulgarischen Städte, größtenteils mehrmals täglich angefahren (beispielsweise Plowdiw, Warna, Russe, Burgas, Stara Sagora, Razgrad, Schumen). International verkehren von hier täglich Busse nach Mazedonien (Ohrid, Strumica, Skopje), nach Serbien (Niš), in die Türkei (Istanbul), nach Griechenland (Athen, Thessaloníki) und nach Österreich (Wien). Von dem direkt anliegenden, alten, inoffiziellen Fernbusbahnhof werden Ziele in ganz Europa angesteuert, unter anderem fahren von dort täglich mehrere Busse nach Deutschland.

Durch Sofia verlaufen zwei wichtige internationale Fernstraßen, die Europastraße 79 von Oradea in Rumänien nach Thessaloníki in Griechenland und die Europastraße 80 von Lissabon in Portugal nach Doğubeyazıt in der Türkei.

Nahverkehr
Metro-Station „Obelia“

Am 1. Dezember 1898 erteilte die Stadt eine Konzession zum Bau einer elektrisch betriebenen Straßenbahn. Diese nahm am 1. Januar 1901 auf einem 23 Kilometer langen Streckenabschnitt mit sechs Linien den Betrieb auf. Heute verkehrt die Straßenbahn auf einem 84 Kilometer langen Streckennetz mit 21 Linien.

Trolleybusse fuhren erstmals zwischen 14. Februar 1941 und 9. September 1944 in der Stadt. Durch die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs musste der Betrieb vorübergehend eingestellt werden. Seit 1. Mai 1948 fahren wieder Trolleybusse in Sofia. Die 150 Wagen bedienen ein 104 Kilometer langes Netz mit neun Linien.

Die Hauptlast des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Sofia tragen die 593 Omnibussehttp://www.sumc.bg/en/transport/transportni-operatori/43/autotransport-ead. Daneben gibt es auch zahlreiche Marschrutka-Linien.

Der erste Streckenabschnitt der U-Bahn Sofia wurde am 28. Januar 1998 eröffnet, wobei der zweite Teil nach vielen Komplikationen in der Bauphase erst am 8. Mai 2009 in Betrieb genommen werden konnte. Die erste Linie ist im Moment 9,9 Kilometer lang, hat 13 Stationen auf der Strecke Obelja (Обелия) ↔ Serdika (Сердика), sowie Nationalstadion Wasil Lewski (Васил Левски) ↔ Mladost 1 (Мадост 1. Der Abschnitt zwischen Serdika und Nationalstadion Wasil Lewski soll jedoch noch im Herbst 2009 abgeschlossen werden, sodass eine Fahrt von Obelja bis Mladost 1 möglich sein wird. Dem typischen Sekantennetz nach sind noch zwei weitere Linien in Planung. Die zweite Linie soll von Losenez über die heute schon bestehende Station Serdika nach Ilijanzi fahren. Die Linie soll zukünftig 18 Kilometer lang sein und 15 Stationen besitzen. Die dritte Linie soll von Knjaschewo in die Satellitenstadt Poduene führen, 15 Kilometer und 15 Stationen soll sie zukünftig haben. Ein Baubeginn beziehungsweise Fertigstellungstermin ist unbekannt.

Medien
Fernsehturm

In Sofia haben die bedeutendsten Telekommunikationsfirmen, Fernseh- und Radiosender, Kabelfernsehgesellschaften, Tageszeitungen, Magazine und Webportale des Landes ihren Sitz. Die Staatliche Bulgarische Telegraphagentur (BTA) hat ebenfalls ihren Sitz in der Hauptstadt.

Wichtige Fernsehkanäle sind BNT Kanal 1 und TV Bulgaria (beide staatlich) sowie bTV (privat). Für die türkische Minderheit sendet das Bulgarische Nationalfernsehen (BNT) täglich um 17 Uhr fünf Minuten Nachrichten in türkischer Sprache. Der Bulgarische Nationalhörfunk (BNR) sendet zwei Kanäle, „Horizont“ und „Christo Botew“. Bedeutende Tageszeitungen der Hauptstadt sind "24 Chassa", "Dnewen Trud", "SEGA", "Sofiiski Imoti" und "Sofia Dnes".

In Sofia hat der Rat für elektronische Medien (REM), die bedeutendste Institution für alle bulgarischen Medien, seinen Sitz. Er wurde am 26. November 2001 gegründet und ersetzte den Nationalen Rat für Radio und Fernsehen. Der Rat hat als unabhängiges Organ die Kontrolle über die Länge der ausgestrahlten Werbung, die Aufsicht über Pluralismus und Unabhängigkeit sowie die Einhaltung der Moralwerte und stellt Lizenzen für Radio- und Fernsehsender aus.

Bildung
Universität „Kliment von Ohrid“
Der Nationale Kulturpalast ()
Die Stadt ist das herausragende Bildungs- und Forschungszentrum des Landes. Hier befinden sich die Bulgarische Akademie der Wissenschaften, die St.-Kliment-Ohridski-Universität Sofia, die Neue Bulgarische Universität Sofia, die Technische Universität Sofia, sowie weitere spezialisierte Universitäten wie die St.-Iwan-Rilski-Universität für Bergbau und Geologie Sofia, die Medizinische Universität Sofia die Universität für Chemische Technologie und Metallurgie Sofia und die Universität für National- und Weltwirtschaft Sofia.

Des Weiteren gibt es über 15 Hochschulen in Sofia, etwa die Bauhochschule, die Hochschule für bildende Künste und die Theaterhochschule sowie etwa 200 wissenschaftliche Institute und über 900 Bibliotheken, darunter als bedeutendste die Nationalbibliothek „Kiril und Method“.

Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Stadt


* Stefan Abadschiew (* 1934), Fußballspieler und -trainer
* Marin Balabanow (* 1974), Zeichner
* Aleksandar Boschkow (1951–2009), Politiker
* André Boucourechliev (1925–1997), Komponist und Musikschriftsteller
* Ferdinand Bruckner (1891–1958; eigentlich Theodor Tagger), Schriftsteller und Theaterleiter
* Juri Bukow (1923–2006), Pianist
* Paraschkew Chadschiew (1912–1992), Komponist
* Alexandar Deltschew (* 1971), Schachgroßmeister
* Albena Denkowa (* 1974), Eiskunstläuferin
* Maria Dundakowa (* 1939), multimedial schaffende Künstlerin
* Alexandar Fol (1933–2006), Historiker und Thrakologe
* Silwia Georgiewa (* 1988), Biathletin
* Maria Grosdewa (* 1972), Sportschützin
* Stanislaw Janewski (* 1985), Schauspieler
* Tschawdar Jankow (* 1984), Fußballspieler
* Christo Schiwkow (* 1975), Schauspieler
* Aleksandar Jossifow (* 1940), Komponist klassischer Musik
* Shlomo Kalo (* 1928), israelischer Schriftsteller
* Meglena Kunewa (* 1957), Politikerin
* Iwet Lalowa (* 1984), Leichtathletin
* Daisy Lang (* 1972), Boxerin und Kampfsportlerin
* Magdalena Maleewa (* 1975), Tennisspielerin
* Stefan Marinow (1931–1997), Physiker
* Georgi Markow (1929–1978), Schriftsteller
* Schiwko Milanow (* 1984), Fußballspieler
* Susanne Miller (1915–2008), Historikerin
* Alice Panikian ( * 1985), kanadisches Model
* Wiktor Paskow (1949–2009), Schriftsteller und Musiker
* Ljubomir Romansky (1912–1989), Dirigent
* Christo Schopow (* 1964), Filmschauspieler
* Antoaneta Stefanowa (* 1979), Schachgroßmeisterin, ehemalige Damenweltmeisterin
* Ljuben Stoew (* 1939), Maler und Grafiker
* Sofia Tchernev (* 1967), Schauspielerin
* Zwetan Todorow (* 1939), Soziologe
* Ilija Trojanow (* 1965), deutscher Schriftsteller
* Ray van Zeschau (* 1964), Musiker und Filmschaffender

Personen, die vor Ort gewirkt haben
* Konstantin Jireček, tschechischer Politiker, Diplomat, Historiker, Slawist, Begründer der böhmischen Balkanologie und Byzantinistik

Ehrenbürger (Auswahl)
* Benita Ferrero-Waldner (2007), EU-Kommissarin, für den Einsatz für die in Libyen verurteilten bulgarischen Krankenschwestern

Literatur

*Thomas Cook: "Cityspots Sofia", Thomas Cook Publishing, 2006, ISBN 1-84157-728-6
*Dimiter Mihailov, Pancho Smolenov: "Sofia: A Guide", Hippocrene Books, 1988, ISBN 0-87052-517-4
*Philip Ward: "Sofia: Portrait of a City", Oleander Press, 1995, ISBN 0-906672-65-1


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Schon vergessen? Das muss am Alter liegen! Genau: Kein Land der Europäischen Union hat mehr Hundertjährige aufzuweisen als das bergige Land im Balkan. Ist es die gesunde Bergluft, das Schwarzmeerklima, der berühmte Joghurt, der gute Wein? Die
Wenn Sie noch nie in Bulgarien waren, dann kommen Sie an folgenden Highlights nicht vorbei: 1) Sofia: Rauschendes Nachtleben in einer modernen Millionenstadt, die nicht allzu viel Tradition, dafür eine umso quirligere Kulturszene zu bieten hat.
Der Eiserne Vorhang ist gefallen. Aber der westliche Blick ist immer noch getrübt vom Grauschleier der kapitalistischen Gardine, die zwischen der angeblich so farbenfrohen Warenwelt hie und der vermeintlich grauen, postsozialistischen Welt da Falten
Schumen (rotes Viereck) - Bulgarien - Nachbarorte: Kaspitschan, Preslaw, Targowischte, Warna, Burgas"Schumen" (bulgarisch ) ist eine Stadt in Ostbulgarien. Von 1950 bis 1965 war der Name der Stadt Kolarowgrad.Geographische LageSchumen liegt am
Gorna Orjachowiza in Bulgarien - Nachbarorte: Weliko Tarnowo, Bjala, Russe, Rasgrad, Popowo, Targowischte, Kotel, Sliwen, Kasanlak, Gabrowo, Trojan, Plewen, Lewski, Swischtow, Nikopol "Gorna Orjachowiza" (bulg.: ) ist eine Stadt in Nordbulgarien,
 
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Sinsheim (dpa) - Mit einem glanzlosen 1:1 (1:0)-Remis gegen Ludogorez Rasgrad hat die TSG 1899 Hoffenheim sich als Schlusslicht der Gruppe C von der Europa League verabschiedet. Der Fußball-Bundesligist hatte bereits vor dem letzten Gruppenspiel die
Für das bedeutungslose letzte Europa-League-Spiel gegen Bulgariens Meister hat 1899 Hoffenheim 13 500 Karten verkauft. Internationaler Fußball ist nicht immer voller Glanz.Zuzenhausen (dpa) - Die erste internationale Saison für 1899 Hoffenheim
Zuzenhausen (dpa) - Nach dem unfreiwilligen Schaulaufen zum Gruppenfinale in der Europa League gegen Ludogorez Rasgrad kann sich 1899 Hoffenheim ganz auf die Bundesliga konzentrieren - was Trainer Julian Nagelsmann mit Humor nimmt. «Wir tanzen dann
Sinsheim (dpa) - 1899 Hoffenheim - Ludogorez Rasgrad, Gruppe C, 6. Spieltag (Donnerstag, 19.00 Uhr/Sky) 1899 Hoffenheim: Kobel - Passlack, Bicakcic, Hoogma - Zuber, Grillitsch, Schulz - Zulj, Hack, Ochs - Skenderovic Ludogorez Rasgrad: Broun -
«Wir tanzen dann ab morgen nur noch auf einer Hochzeit. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Monogamie nicht so verkehrt ist.»(Trainer Julian Nagelsmann am Mittwoch vor dem letzten Europa-League-Spiel von 1899 Hoffenheim gegen Ludogorez
Sinsheim (dpa) - 1899 Hoffenheim - Ludogorez Rasgrad, Gruppe C, 6. Spieltag (Donnerstag, 19.00 Uhr/Sky) 1899 Hoffenheim: Baumann - Passlack, Bicakcic, Hoogma - Zuber, Grillitsch, Schulz - Zulj, Hack, Ochs - Skenderovic Ludogorez Rasgrad: Broun -
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