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Sgraffito am Hradschin-Platz

Tschechien, Praha
Von Jürgen Herda   auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Mächtige Palais am Hauptplatz des Prager Burgviertels
Lernfortschritte stellt der Fremdenführer bei der richtigen Einordnung von Sgraffito-Fassaden fest: „Mir reicht’s schon, wenn Sie sagen, das muss aus der Renaissance sein“, freut sich Ivo über die Wortmeldungen. „Das Muster entstand, indem der Handwerker in den obersten, frischen Putz Linien und Flächen ritzte, kratzte oder schnitt, so dass die durchgefärbte Schicht sichtbar wurde.“
Galerie
Erzbischöfliches Palais am Hradschin-Platz.

Der an die Burg angrenzende Stadtteil Hradschin (Hradčany) wurde 1320 von Burggraf Hynek Berka von Dubá als dritte Prager Stadt nach Altstadt und Kleinseite gegründet. Unter Karl VI. wurde die Stadtanlage erweitert und in den gemeinsamen Mauerring mit der Kleinseite einbezogen.

Das Palais von Havels Kanzler
Der malerische Hradschin-Platz entstand im 14. Jahrhundert, als reiche Bürger und später auch der Adel hier ihre Palais möglichst nahe bei der Prager Burg errichteten: Der Palast des Grafen von Thun (heute Toskanisches Palais, weil es an eine italienische Familie verkauft wurde) und das Schwarzenberg-Palais des ehemaligen Kanzlers unter Václav Havel,
Im Marschtempo durch Prag.
heutigen Senators und Außenministers, dann die Hl.-Benedikt-Kirche der Karmelitenschwestern, das heute das Museum „Barock in Böhmen“ beherbergt, auch die Pestsäule von 1713 mit einer Nepomuk-Figur sowie ein Kandelaber aus dem 19. Jahrhundert rahmen den Platz.

Das weiß-cremefarbene Erzbischöfliche Palais ist der Umbau einer älteren dreiflügeligen Renaissance-Anlage durch Bonifaz Wohlmut und Ulrico Aostalli – 1599 durch eine Kapelle ergänzt und 1669-1679 durch den französischen Baumeister Jean Baptiste Mathey frühbarock modernisiert. Paul Ignaz Bayer schuf 1722-1725 einen vierten Flügel und Johann Joseph Wirch schuf 1764-1765 das heutige Rokoko-Erscheinungsbild.
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