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September könnte diesmal als starker Börsenmonat überraschen

Deutschland
08.09.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Frankfurt/Main (dpa) - Wird der historisch schwache Börsenmonat September diesmal ein starker? Bislang hat der Monat für die Aktienmärkte gut begonnen: Der Dax ist seit Monatsbeginn in der Spitze auf den höchsten Wert seit fünf Wochen gestiegen. Der technologielastige TecDax erklomm am Donnerstag sogar den höchsten Stand seit mehr als 16 Jahren. Der Aufschwung könnte sich in der neuen Woche fortsetzen - trotz Nordkorea-Krise, den Wirbelstürmen «Harvey» und «Irma» sowie einem weiter steigenden Euro.

Am Freitag schloss der Dax mit einem kleinen Plus von 0,06 Prozent auf 12 303,98 Punkte. Auf Wochensicht stand für den deutschen Leitindex damit ein Plus von 1,3 Prozent zu Buche.

Es habe den Anschein, als wären geopolitische Risiken derzeit weniger virulent, schrieb die Analystin Claudia Windt von der Helaba in einem Marktkommentar: «Die internationale Geschlossenheit gegen Nordkorea entlastet zunächst.» Sie lasse sich auf die Formel «Sanktionen, aber kein Krieg» zusammenfassen. Positiv sei auch, dass US-Präsident Donald Trump eine Haushaltskrise zunächst abgewendet habe. Allerdings könne es zum Jahresende wieder turbulent werden, wenn die vorübergehende Aussetzung der Schuldenobergrenze ende.

Auch der steigende Euro muss europäische Aktien nicht zwangsläufig belasten. Denn die zunehmende Unsicherheit von Investoren über die Geldpolitik in den USA habe nicht so sehr den Euro gestärkt, als vielmehr den US-Dollar geschwächt. So habe der überraschende Rücktritt des Fed-Vizepräsidenten Stanley Fischer an den Finanzmärkten für Ratlosigkeit gesorgt. Sein Rückzug werde als «stiller Protest» gegen die Deregulierungspläne des US-Präsidenten Trump gewertet.

Schon jetzt sind im geldpolitischen Gremium der Fed nur vier von sieben Stellen besetzt. Im Februar kommenden Jahres endet zudem die Amtszeit der Fed-Chefin Janet Yellen. «Die künftige Geldpolitik wird damit immer weniger berechenbar», urteilte Windt. Dies verunsichere Anleger, die in den vergangenen Wochen rund 30 Milliarden US-Dollar aus den US-Aktienmärkten nach Europa und Japan umgeschichtet hätten. «Dies erklärt den überwiegenden Teil der Euro-Stärke», resümierte die Analystin.

Unsicherheit herrscht an den Märkten über die künftige Zinsentwicklung in den USA. Probleme bereitet der US-Notenbank vor allem die nach wie vor niedrige Inflation.

 

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