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Seini

Rumänien, Seini
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"Seini" (deutsch "Leuchtenburg", ungarisch "Szinérváralja") ist eine Stadt, die im Kreis Maramureş im Nordwesten Rumäniens liegt. Die Einwohnerzahl beziffert sich auf 9.439. Seini hat eine Fläche von 58,91 km².

Die Stadt liegt 26 km nordwestlich der Stadt Baia Mare (ungarisch "Nagybánya"). Zur Stadt gehören die Dörfer Viile Apei und Săbişa.

Geschichte

Die Burg Leuchtenburg wurde 1490 zum ersten Mal erwähnt. 1677 wurden die Burg und der sie umgebende Ort von Tataren niedergebrannt, wobei ein großer Teil der Bevölkerung flüchten konnte. Nach den historischen Angaben wurde 1717 fast die ganze Bevölkerung, die überwiegend aus Ungarn bestand, niedergemetzelt oder versklavt. Später haben sich Rumänen angesiedelt. 1952 bezifferte sich die Einwohnerzahl auf 5056 Personen, die etwa zu gleichen Teilen Rumänen und Ungarn waren. Viele der hier lebenden Sathmarer Schwaben haben sich als Ungarn bezeichnet, der Assimilationsprozess war hier viel intensiver als im Banat im Südwesten Rumäniens.

Sehenswert ist die Burgruine, die noch heute existiert.

Persönlichkeiten

* In Leuchtenburg wurde 1504 Sylvester János, ein Bibelübersetzer, dem in der Stadt ein Denkmal (1902) gewidmet ist, geboren.
* Hier begraben ist Szende Pál, der 1918/19 ungarischer Finanzminister († 1934) war.




Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.10.2019 10:17 von den Wikipedia-Autoren.
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