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Die hügelige Walachei mit der Hauptstadt Bukarest breitet sich zwischen den Karpaten und der flachen Donauebene im Süden aus, wo die Donau als natürliche Grenze zu Bulgarien fungiert. Die große Tiefebene im Westen teilt sich Bulgarien mit Ungarn. Im Osten behauptet das Land einen Küstenstreifen am Schwarzen Meer.- Amtliche Bezeichnung: Republik Rumänien
- Hauptstadt: Bukarest
- Einwohner: 21,5 Millionen
- Fläche: 237.500 Quadratkilometer
- Landessprache: Rumänisch
- Bevölkerung: 90 % Rumänen, 7 % Ungarn.
- Religion: Rumänisch-orthodox 87%, römisch-katholisch ca. 5%, griechisch-katholisch ca. 1%.
- Währung: Rumänischer Leu = 100 Bani
Zeittafel
5. Jhd. v. Chr.: Stämme der Geten und Dakern besiedeln das Gebiet.
106: Die auf dem Gebiet des späteren Rumänien ansässigen Daker wurden durch Trajan in das Römische Reich eingegliedert und romanisiert. Der Einfluss der Römer spiegelt sich im Namen Rumänien wider. Romania war eine gebräuchliche Bezeichnung für das Römische Reich.
271: Die römischen Truppen ziehen sich ans rechte Donauufer zurück. In den folgenden Jahrhunderten setzte sich unter byzantinischer Herrschaft das orthodoxe Christentum durch, das die Kultur bis heute prägt.
6. Jahrhundert: Herausbildung des Gepidenreichs, später das Awarenreich, um 800 war es zeitweilig von Bulgaren beherrscht.
14.: Jahrhundert: Die drei Fürstentümer Siebenbürgen, politisch weitgehend rechtlos an Ungarn gebunden, sowie die autonomen Gebiete Moldawien und die Walachei, die gegenüber dem Osmanischen Reich tributpflichtig waren, etablieren sich.
1861: Aus den Fürstentümern Siebenbürgen, Moldau und Walachei wird unter Fürst A. I. Cuza der Staat Rumänien gebildet. 1881 wird es Königreich.
1918: Nach dem Ersten Weltkrieg schließen sich die mehrheitlich rumänisch besiedelten Territorien Russlands und Österreich-Ungarns Rumänien an. Der daraus resultierende Krieg mit Ungarn gipfelt in der Besetzung Budapests durch rumänische Truppen. In den Friedensverträgen von Versailles 1919 und Trianon 1920 werden die beträchtlichen Gebietszugewinne bestätigt: Siebenbürgen, das östliche Kreischgebiet, die Bukowina und zwei Drittel des Banats (ehemals Österreich-Ungarn) und Bessarabien (vormals Russland) werden rumänisch.
1934: Das Königreich Rumänien wendet sich auf der Suche nach einer neuen Schutzmacht Nazi-Deutschland zu.
1939/45: Der Hitler-Stalin-Pakt führt zur Besetzung der Nordbukowina, des Hertza-Gebiets und Bessarabiens durch die Sowjetunion. Die Süddobrudscha muss an Bulgarien, das nördliche Siebenbürgen an Ungarn abgetreten werden.
1948: Abschaffung der Monarchie, Proklamation der Volksrepublik Rumänien. Staatschef wird der Führer der Kommunistischen Arbeiterpartei G. Gheorghiu-Dej. Trotz vorsichtiger Distanz zur Sowjetunion tritt Rumänien 1955 dem Warschauer Pakt bei.
1965: Ausrufung der Sozialistischen Republik Rumänien unter Nicolae CeauÅŸescu. Der neue Staatschef versucht, mit Gesetzen zur Förderung des Kinderreichtums und einem Abtreibungsverbot die Bevölkerungszahl Rumäniens zu steigern. Mit ausländischen Krediten und durch die Umsiedlung von Teilen der Landbevölkerung in die Städte will er das agrarisch geprägte Land industrialisieren. Anstelle des gewünschten Fortschritts stellte sich in den 1970ern eine dramatische Versorgungskrise ein.
1989: Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks fordern Demonstrationen die Aufgabe des sich bis zum Schluss wehrenden CeauÅŸescu-Regimes. Tausende Todesopfer heizen die Lage auf. Nachdem sich die Armee auf die Seite der Demonstranten geschlagen hat, wird CeauÅŸescu am 25. Dezember 1989 vor ein Militärgericht gestellt und standrechtlich erschossen.
2004: Im Zuge der NATO-Osterweiterung wird Rumänien am 29. März Mitglied des Nordatlantischen Bündnisses.
2005/7: Am 13. April stimmt das Europaparlament in Straßburg dem Beitritt Rumäniens zur Europäischen Union zu, der 2007 in Kraft tritt.
Fakten
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BucureÅŸti(21.05.2013 15:00) 14 / 30 °C |
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