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Rrogozhina

Albanien, Rrogozhina
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Hauptstraße und Eisenbahnbrücke
"Rrogozhina" (albanisch auch Rrogozhinë) ist eine Kleinstadt in Mittelalbanien. Das Städtchen liegt im Kreis Kavaja am nördlichen Ufer des Flusses Shkumbin, 15 km Luftlinie südöstlich von Kavaja, 8 km westlich von Peqin, 30 km südwestlich von Tirana und 17 km vom Ufer der Adria im Westen entfernt. Das Shkumbintal verengt sich bei Rrogozhina, bevor der Fluss in die Myzeqe-Ebene austritt. Die Hügel nördlich, an deren Fuß die Stadt liegt, erheben sich bis zu 300 müA.

Rrogozhina – zu Zeiten des Kommunismus eine kleine Industriestadt – ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt. Es ist wohl sinnbildlich, dass das Zentrum der Stadt in einer Schleife der Eisenbahn liegt. In Rrogozhina teilen sich die von Durrës kommenden Verkehrswege für den Straßenverkehr und der albanischen Eisenbahn nach Süden und nach Osten durchs Shkumbintal in Richtung Elbasan. Die Route nach Osten folgt der antiken Via Egnatia nach Südostalbanien und Mazedonien und ist Teil des Paneuropäischen Verkehrskorridor VIII. Die bei Rrogozhina befindlichen Brücken andererseits sind die wichtigsten Übergänge über den Shkumbin und verbinden Nord- und Ostalbanien mit dem Südwesten des Landes. Seit dem Bau der Autostraße und einer neuen Brücke über den Shkumbin im Jahr 2000 quält sich nur noch der Verkehr von und nach Elbasan durchs Stadtzentrum.

Es wird vermutet, dass sich an der Stelle von Rrogozhina in der Antike die Stadt "Asparagium" befand, wo im Jahr 48 v. Chr. Caesar und sein rund 15.000 Mann umfassendes Heer lagerten, bevor sie den in Durrës befindlichen Pompeius angriffen.

Der lokale Fußballklub KS Egnatia Rrogozhina spielt in der zweiten albanischen Spielklasse.


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.05.2013 13:04 von den Wikipedia-Autoren.
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