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Rijeka

Kroatien, Rijeka
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"Rijeka" (italienisch und ungarisch "Fiume", slowenisch "Reka", deutsch (veraltet) "St. Veit am Flaum" (auch "Pflaum"), ungarisch ehemals auch "Szentvit") ist eine Hafenstadt an der Kvarner-Bucht in Kroatien. Der Stadtname leitet sich von einem Kastell und einer Kirche am Fluss Rječina im heutigen Stadtteil Trsat ab (lat. "Flumen Sancti Viti"). (kroatisch) Die kroatische, slowenische und italienische Bezeichnung bedeutet jeweils auf deutsch "Fluss". Die Bezeichnung "Flaum" im deutschen Ortsnamen ist abgeleitet von lateinisch "flumen" (dt. "Fluss").

Rijeka ist die Hauptstadt der Gespanschaft Primorje-Gorski kotar (kroatisch: "Primorsko-goranska županija"), und Sitz der katholischen Erzdiözese Rijeka.

Geographie

Lage und Klima
Klimadiagramm von Rijeka
Die Hafenstadt Rijeka liegt an der gleichnamigen Bucht. Diese Bucht (kroatisch: "Riječki Zaljev") ist das Nordende der inselreichen Kvarner-Bucht. Der Fluss Rječina fließt durch die Stadt und mündet hier in die Adria. Er ist Anlass des Stadtnamens und gleichzeitig sein Name von dem der Stadt abgeleitet.

Die mittlere Lufttemperatur beträgt im Januar 5,9 °C und im Juli 23,5 °C, die jährliche Lufttemperatur 14,3 °C, die jährliche Niederschlagsmenge 1548 mm. Insgesamt gibt es 86 Regentage im Jahr. Im Durchschnitt scheint die Sonne 2120 Stunden im Jahr.

Geschichte
Burg auf dem Trsat
In Rijeka sind Spuren gefunden worden, die bis in das Paläolithikum (Steinzeitalter) und das neolithische Zeitalter hineinreichen.
Im prähistorischen Zeitalter (Bronze- und Eisenzeitalter) bauten vermutlich die Kelten um die Hügel Befestigungen. Die Kelten verbanden die 5 Hügel (Solin, Martinšćica, Trsat, Velivrh und Gradišće) mit Erdwällen.
Ein Überbleibsel aus dem Keltischen dürfte das Wort Tarsa (Trsat) sein, das Berg bedeutet, evtl. Berg am Fluss.

Durch diese Wallbauten konnte sich eine Siedlung mit einem Hafen entwickeln. Die Kelten wurden von den Illyrern verdrängt oder sie haben sich mit ihnen vermischt. Der Stamm der illyrischen Liburner lebte vorwiegend entlang der Küste und baute den Hafen aus, im Hinterland siedelten die Japoden, auf die die Befestigung des Hügels Trsat jenseits des Flusses Riječina zurückgehen soll.

Die Illyrer nutzten den Hafen für ihre seeräuberischen Aktivitäten in der Adria. Sie waren damals bekannt als Seefahrer, Schiffbauer und Seeräuber; zu dieser Zeit nannten sie die Ortschaft "Liburna".

Antike
Liburna war den Römern damals ein Dorn im Auge, da von hier zahlreiche Angriffe auf die römischen Handelsschiffe in der Adria ausgingen. Die Römer führten verschiedene Kriege gegen die Illyrer, dabei eroberten sie die Siedlung um 180 v. Chr. Die Römer verlagerten die bisherige Siedlung näher an das Meer, an die heutige Stelle der Altstadt.

In der Antike wurde die Stadt "Tarsatika" genannt, vermutlich war bereits zu dieser Zeit die Stadt in zwei Kommunen geteilt. "Tarsatica Romana" (Rijeka) war die Hafenstadt und "Tarsata Liburna" (Trsat) die Burgstadt. Die Römer bauten auf dem Tarsata später eine Beobachtungsstation. Heute findet man noch Überreste der römischen Siedlung, unter anderem Ruinen der Thermen, ein römisches Tor, Reste der römischen Stadtmauer sowie Mauerreste römischer Häuser.

Mittelalter
Burg Trsat-Rijeka

Die Kroaten ließen sich um 700 n. Chr. in der Gegend des heutigen Rijeka nieder. Aus strategischen Gründen war der Ort für Karl den Großen wichtig. Er sandte ein Heer unter Führung des Markgrafen Erich (Eric), um die Stadt zu erobern.
Die Kroaten wehrten sich jedoch erfolgreich und schlugen 799 n. Chr. die Franken zurück. Markgraf Erich verlor an den Felshängen vor der Burg Trsat sein Leben. Der Tod des Markgrafen erzürnte Karl den Großen, so dass er "Trsata" mit einem viel größeren Heer angreifen und zerstören ließ. Während dieser Zeit beherrschten die Franken die Stadt, die sie in ihr Reich integrierten.

Im 9. Jahrhundert gehörte Rijeka zum Königreich der Kroaten. Im 12. Jahrhundert kam es zur (Personalunion) Ungarn-Kroatien. Im 13. Jahrhundert wurde "Trsat (Trsata)", das wieder aufgebaut worden war, von den Fürsten Frankopan der Grafschaft Vinodol beherrscht. Diese förderten den Ausbau von Trsat.

1287/1288 entstand das Gesetzbuch von Vinodol, eines der ältesten Gesetzbücher Europas. Die Vinodoler Stadtgemeinden Grobnik, Trsat (Rijeka), Bakar, Hreljin, Drivenik, Grižane, Bribir, Ledenice und Novigrad (heute Novi Vinodolski) unterzeichneten am 6. Januar 1288 dieses Gesetzbuch. Das Gesetzbuch schützte unter anderem Leibeigene und den Mann aus dem Volk vor den Feudalherren und den Gerichten.

Auf der rechten Seite der Riječina entstanden die Siedlungen "Reka (Rika)" und "Sv. Vida" (Sveti Vid na Rječini, St. Veit am Pflaum); sie bildeten eine Stadt mit Toren, Türmen, Straßen und Handel. Während dieser Zeit wechselten die Herren der Stadt: die Dynastie Duino, die Fürsten Frankopan, die Grafen von Walsee. Die Einwohnerzahl betrug zu dieser Zeit ungefähr 3000. Zwischen dem 13. und dem 14. Jahrhundert entstand unter den Grafen von Walsee das gotische Rijeka.

Unter Verwaltung der Habsburger
Kanal in Rijeka
Hafen von Rijeka
Fähre im Hafen von Rijeka

1465 kaufte Friedrich III. die Stadt von den Herren von Walsee; die Stadt wurde St. Veit am Flaum genannt. Bis 1918 gehörte St. Veit am Flaum oder Fiume, wie sie die meiste Zeit genannt wurde, mit kurzen Unterbrechungen zum Reich der Habsburger. Unter den Habsburgern entwickelte sich Fiume als Rivalin von Venedig, die Habsburger bauten Fiume neben ihrem Haupthafen Triest konstant aus.

1509 wurde Fiume unter der Führung von General Trevisian von den Venezianern kurzfristig erobert, dabei wurde die Stadt geplündert, angezündet und teilweise zerstört.

Mit der Thronbesteigung der Habsburger in Ungarn wurde es 1526 Teil ihres Länderkomplexes. In der Folgezeit wurde es aber meist von Graz aus regiert (siehe Innerösterreich).
1530 entstand die erste Druckerei.

1595 erreichten osmanische Truppen die Ebene von Grobnik und standen damit in der Nähe von Fiume.

Im 16. Jahrhundert blühte die Stadt auf; in dieser Epoche entwickelten sich in Fiume Manufaktur, Handel, Kunst und das Schulwesen. 1626 wurde das Jesuitengymnasium gegründet, das erste an der Adria; es besteht bis heute kontinuierlich. Während dieser Zeit entstand das barocke Fiume.
Zugleich kam es in diesem Jahrhundert immer wieder zu Angriffen der Osmanen, Fiume aber fiel nie in ihre Hände.

Der österreichische Monarch Karl VI. führte 1717 die merkantilistische Wirtschaftspolitik ein; dies ermöglichte den freien Schiffsverkehr in der Adria. 1719 wurde der Hafen von Fiume zusammen mit dem Hafen Triest zum Freihafen erklärt, es entwickelten sich Industrie, Seefahrt und Handwerk. 1725 wurde die erste Verkehrsstraße gebaut, die Wien mit der Adria verband (Karolina).

1750 wurde Fiume wochenlang von mehreren Erdbeben erschüttert, teilweise dürften sie sehr heftig gewesen sein. Dabei wurde auch die Burg Trsat beschädigt. Nach dem Erdbeben wurde die Zuckerraffinerie (1750-1828) gegründet, später folgten die Papiermühle (1823) und die Torpedofabrik (1873) für die k.u.k Seeflotte.

Mit einer Verfügung von Maria Theresia wurde Fiume 1779 ein "Corpus separatum", eine eigenständige, autonome Körperschaft. Damit wurde die Stadt direkt der Habsburger Krone unterstellt.

In den napoleonischen Kriegen
Die Franzosen nahmen 1805 Fiume ein und gliederten es an Italien an. Eine besondere Rolle während dieser Zeit spielte die Gemahlin eines Kaufmanns von Rijeka, "Karolina von Rijeka". Sie rettete die Stadt zur Zeit der napoleonischen Kriege, indem sie bei Verhandlungen mit einem englischen Admiral ihren weiblichen Charme benutzte. Dank Karolina wurde nur ein einziger Schuss aus einer Kanone Richtung Fiume abgefeuert. Die Kanonenkugel steckt heute noch in einer Hauswand in Fiume.

Nach dem Wiener Kongress
Fiume mit Hafen um 1900
1815 übernahmen die Habsburger wieder die Macht, nach sechsjähriger Zugehörigkeit der Stadt zu Italien. Fiume war mit Ausnahme dieser sechs Jahre vom 12. Jahrhundert bis 1918 immer Teil des österreichischen und/oder ungarischen Reiches.

1848 erobert Ban Josip Jelačić Fiume (Rijeka), er setzte die Stadtregierung ab und gründete die Gemeinde Rijeka. 1855 wurde der Hafen komplett modernisiert, dabei wurde der Fluss Riječina in ein neues Bett verlegt. Nach dem österreichisch-ungarischen Ausgleich 1867 war es als freie Stadt (einem Kronland gleichgestellt und ähnlich wie Triest) Teil der ungarischen Reichshälfte (siehe Fiume város). Fiume war zur Zeit des Königreiches Ungarn auch Sitz des Komitats Modrus-Fiume.

1867 wurde Fiume (Rijeka) der Haupthafen für ungarische Waren; unter der ungarischen Leitung blühte der Hafen auf. Dies dauerte bis in den Ersten Weltkrieg hinein an. 1870 übernahm die ungarische Regierung die Verwaltung Fiumes. Zwischen 1870 und 1910 verdoppelte sich die Bevölkerungszahl auf 50.000 Einwohner. 1871 erfolgte die Eröffnung von Banken (u. a. "Riječka Banka") und Gründung von Dampfschifffahrtsaktiengesellschaften. Durch die ganze Stadt fuhren Straßenbahnen, es gab 22 Konsulate, 20 Hotels und 9 Kinos.

1873 wurden Bahnlinien nach Ljubljana und Zagreb, Wien und Budapest, 1874 nach Triest eröffnet.

1882 wurde in Rijeka eine der ersten Ölraffinerien in Europa gegründet.

1899 Rijeka erhält elektrische Tramverbindungen, diese verbinden die einzelnen Stadtteile untereinander.

Kroatisches Nationaltheater Rijeka

Im 19. Jahrhundert war Fiume (Rijeka) der achtgrößte Hafen Europas mit einem Umsatz von 2,1 Millionen Tonnen; in der größten Tabakfabrik des Königreichs waren 2400 Arbeiter beschäftigt, in der Papierfabrik wurde die erste Dampfmaschine Südosteuropas installiert; es waren mehr als 20 große Betriebe und Schiffswerften registriert. Es wurde das Gebäude der einzigen Militär-Seefahrts-Akademie der Kriegsmarine im Kaiserreich errichtet (heute Gebäude des Krankenhauses in Rijeka).

Das Museum Nuget wurde im Kastell von Trsat eröffnet, das erste Museum in Kroatien. Auch das Theater von Adamic (zerstört) wurde eröffnet, ein Theater für 1600 Zuschauer, das zu den größten in Europa zählte.

In Fiume (Rijeka) wurde der erste Torpedo durch den einheimischen Ingenieur Ivan Lupis-Vukić (italienisch Giovanni Luppis) entwickelt. Die Fabrik „Torpedo“ (ehemals Whitehead-Werft) besteht heute noch. Zusammen mit dem Ingenieur Robert Whitehead wurde der Torpedo so weiterentwickelt, dass er auch effektiv eingesetzt werden konnte.

In Fiume (Rijeka) wurden neben zahlreichen Schiffen auch die ersten U-Boote für Österreich-Ungarn der k.u.k. Kriegsmarine gebaut.

1910 wurde Rijeka Komitatssitz und Hauptort des gleichnamigen Komitats im Königreiche Ungarn. Die Stadt hatte zu jener Zeit ca. 30.000 Einwohner verschiedenster Nationen und eine Fläche von 1,957 km².

Der Erste Weltkrieg bedeutete für Rijeka einen starken Niedergang. Im Londoner Vertrag von 1915 (Geheimvertrag) wurde Italien bei einem Sieg der Alliierten zwar die Annexion von Istrien und Dalmatien erlaubt, Rijeka wurde davon aber ausdrücklich ausgenommen. Die Blockade von Otranto durch die Alliierten brachte den Hafen von Rijeka zum Stillstand.

Nach dem Ersten Weltkrieg
Während die Pariser Friedensverhandlungen noch im Gange waren, wurde die Stadt am 12. September 1919 von 2.500 italienischen Freischärlern unter der Führung des italienischen Nationalisten und Schriftstellers Gabriele d"Annunzio besetzt. D"Annunzio wollte damit den Status von Fiume (Rijeka) als italienische Stadt als vollendet untermauern, bevor die Stadt der SHS zugesprochen wurde. D"Annunzio rief die Italienische Regentschaft am Quarnero aus, die man als wichtigen Vorläufer des faschistischen Systems ansehen kann; er selber übernahm das Stadtkommando. Es wurde der Ausnahmezustand verhängt und eine Politik der Massenmobilisierung in Gang gesetzt.

Eine sogenannte Italianisierung wurde in Fiume und Umgebung angestrebt, d. h. Kroaten und andere Nichtitaliener wurden assimiliert oder vertrieben, Linke wurden vertrieben und auch eingesperrt, zudem wurde die kroatische Sprache verboten. Viele Kroaten wanderten schließlich in den jugoslawischen SHS-Staat aus. Italien förderte die Einwanderung von Italienern in diese Region.

Die italienische Regierung blieb gegenüber d"Annunzios Besatzung zurückhaltend, einzig die Faschisten stellten sich hinter ihn: Deren Anführer Benito Mussolini unterstützte d"Annunzio bei seinem Vorhaben.

Freistaat Fiume 1920-1924, orange: altes Stadtgebiet, gelb: 1920 angeschlossene Orte
Am 12. November 1920 kam der Vertrag von Rapallo zwischen Italien und dem SHS-Königreich zustande, bei dem die Stadt (einschließlich des Hinterlandes) zum Unabhängigen Freistaat Fiume erklärt wurde (ähnlich wie Danzig). Aber d"Annunzio zog eine italienische Besatzung vor, erst durch den Einsatz eines italienischen Kriegsschiffes an Weihnachten 1920 konnte d"Annunzio zum Rückzug bewegt werden.
Es kam in der Stadt zu Unruhen, im März 1922 kam es sogar zu einem Putsch der lokalen Faschisten.

Der Freistaat wurde im "Vertrag von Rom" (Freundschaftsvertrag zwischen Italien und SHS) am 27. Januar 1924 aufgelöst: das Territorium wurde geteilt, die Stadt kam an Italien, die Nachbarstadt Sušak kam zum SHS-Königreich. Die Hafenverwaltung wurde gemeinsam ausgeführt. Fiume (Rijeka) hatte zu dieser Zeit ca. 46.500 Einwohner, 28.911 waren Italiener und 10.927 Kroaten.

D"Annunzio sah in dem italienischen Faschisten Mussolini trotz einiger Differenzen den Erfüller seiner schwärmerischen nationalistischen Ideen und diente diesem umgekehrt als Vorbild. In Fiume wurden die von den Faschisten übernommenen Rituale eingeübt, mit denen Europa kurz darauf zu großen Teilen totalitär regiert wurde und später in den Spanischen Bürgerkrieg und den Zweiten Weltkrieg driftete: Die Funktionsweisen der „Ästhetik“ des Faschismus, die die Massen in ihren Bann zog, wurden in Fiume erstmals zur Anwendung gebracht, erprobt von d"Annunzio.

Im Juli desselben Jahres wurde der Faschismus in ganz Italien, und damit auch in Rijeka etabliert. Während der deutsch-italienischen Besetzung Jugoslawiens 1941 kam die Umgebung der Stadt unter italienische Besatzung. Nicht-Italiener wurden teilweise enteignet und aus der Stadt Rijeka verwiesen.

Der Hafen wurde zweigeteilt, die umgeschlagene Warenmenge fielen auf ein Tief von 500.000 BRT. Der Hafen von Sušak wurde dem Unabhängigen Staat Kroatien zugeschlagen. Er war zwar rund sechsmal kleiner als der italienische Teil, aber die umgesetzte Menge gleich hoch. Rijeka trat in eine Epoche intensiver Italianisierung ein und ging ökonomisch zugrunde, denn es wurde zu einer provinziellen Grenzstadt eines Staates.

Nachdem die Italiener 1943 kapituliert hatten, besetzen die Deutschen bis 1945 Rijeka und ihre Umgebung.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstörte die deutsche Wehrmacht 50 % der Lagerhäuser sowie die Verankerungen des Hafens. In der Stadt selbst gab es dabei ebenfalls einige kleinere Zerstörungen, nachdem es zuvor bereits durch anglo-amerikanische Luftangriffe größere Schäden gegeben hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg
Das Ende des Zweiten Weltkriegs warf eine politische Frage in Verbindung mit Rijeka auf; Rijeka wurde 1947 Jugoslawien zurückgegeben und durch eine Volksabstimmung wurden die Städte Sušak und Rijeka wieder eine geeinte Stadt. Somit endete eine 21-jährige Zugehörigkeit zu Italien, insgesamt war die Stadt 27 Jahre unter italienischer Herrschaft.

Jugoslawien wies nach italienischen Angaben über 300.000 Italiener aus. Als Grund für die Ausweisung der Italiener wird die Nichtannahme der jugoslawische Staatsangehörigkeit genannt. Die meisten Flüchtlinge kamen aus Rijeka und Umgebung, aber auch aus Istrien und Dalmatien. Historisch gesehen ist dies nicht der einzige Grund für den Exodus der Italiener. Viele Italiener fürchteten die Rache der slawischen Einwohner, die unter der Politik der "slavofobia" (Slawenhass) zu leiden hatten und verließen Rijeka und damit auch Jugoslawien.

Die ausgewiesenen Italiener wurden zum Teil in der Region von Triest angesiedelt, viele Italiener kamen erst nach 1920 in die Stadt und in ihre Region, die italienische Regierung hatte diesen Zuzug während ihrer Herrschaft gefördert. Die Kroaten, die zuvor von den Italienern vertrieben wurden, kehrten in die Stadt zurück.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Rijeka zu einem transittouristischen, Verwaltungs-, Handels-, Industrie-, Kultur- und Universitäts-Mittelpunkt.

Die Revitalisierung der Altstadt begann in den 1960er Jahren nach Entwürfen des einheimischen Architekten Igor Emili. Dabei wurde auch die Burg von Trsat komplett renoviert.

1973 wurde Rijeka Universitätszentrum. Der Sitz des Rektorats ist das ehemalige Rathaus von Sušak.

Seit der staatlichen Unabhängigkeit Kroatiens
1991 erklärte sich Kroatien unabhängig von Jugoslawien. Während des anschließenden Kriegs kam Rijeka ohne Schäden davon; es lag ca. 70 km vom nächsten Kriegsschauplatz entfernt. Viele Serben verließen die Stadt und ihre Umgebung, während viele Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten Kroatiens und Bosniens hier aufgenommen wurden.

Durch verschiedene Reformen wurden in Kroatien die wichtigsten Bildungsinstitute nach Zagreb verlagert. Verschiedene Fakultäten und Institutionen mussten nach Zagreb umziehen.

Österreich erhielt im Jahr 2000, Ungarn im Jahr 2001 einen Freihafen. Durch diese Maßnahme eröffneten verschiedene Firmen aus beiden Ländern neue Standorte in Rijeka.

Bevölkerung
Mit 144.043 Einwohnern (2001) ist Rijeka die drittgrößte Stadt Kroatiens, mit den Vororten weist sie etwa 305.505 Einwohner auf (Statistisches Jahresbuch 2002).
1991 hatte Rijeka 164.075 Einwohner. Nach dem Kroatien-Krieg nahm die Einwohnerzahl leicht ab.

Die Bevölkerung ist aus folgenden Nationalitäten zusammengesetzt:

*80,39 % Kroaten
*7 % Serben
*2 % Italiener
*1 % Ungarn

Religion
Die 1908-29 gebaute Kapuzinerkirche Maria Lourdes
Die Kroaten sind mehrheitlich römisch-katholisch.
In Rijeka gibt es eine Vielzahl religiöser Minderheiten; 88% der Bewohner (hauptsächlich Kroaten und Italiener) bekennen sich zum römisch-katholischen Glauben, während sich die Serben als serbisch-orthodox fühlen, sie machen etwa 7% der Bevölkerung Rijekas aus. Daneben existieren noch eine islamische und eine jüdische Gemeinde. Während sich die Muslime auf eine eigene größere Moschee konzentrieren, haben die Juden ihre alte Synagoge wieder rekonstruiert, sie dient wieder als Gebetsraum. Die Zahl der Juden in Rijeka beläuft sich auf etwa 75 Personen (2008) von einst 4700 Mitgliedern (1943), siehe Hauptartikel Jüdische Gemeinde Rijeka.

Sprache ==
Die Amtssprache ist kroatisch. In Rijeka wird mehrheitlich kroatisch gesprochen (čakavischer Dialekt), viele Einheimische beherrschen zusätzlich die Italienische Sprache.

Verkehr
Der Stadtturm von Rijeka

Rijeka liegt in der Nähe der slowenischen Grenze, Slowenien trennt Rijeka von Italien und Österreich.

Schifffahrt
Rijeka ist der Haupthafen Kroatiens. Der Transithafen ist für die mitteleuropäischen Binnenstaaten von großer Bedeutung, insbesondere für Ungarn, das den Ausbau der Hafenanlagen sowie der Schifffahrtswirtschaft zu Zeiten Österreich-Ungarns stetig vorangetrieben hat. Auch heute noch haben Österreich und Ungarn je einen eigenen Freihafen in Rijeka (siehe Hafen Rijeka).

Der Hafen von Fiume wurde ab dem Österreichisch-Ungarischen Ausgleich 1867 von Ungarn stark gefördert, um im Seehandel von Österreich möglichst unabhängig zu sein. Mit Hilfe günstiger Tarife sollte der gesamte internationale Frachtverkehr der ungarischen Reichshälfte auf Fiume gelenkt werden. Bereits 1878 schlugen 5.463 Schiffe Güter im Ausmaß von 427.513 Tonnen um. Ab 1880 setzte Ungarn auch auf eigene Schifffahrtsgesellschaften, weshalb die "Adria" mit Sitz in Fiume gegründet wurde. Auch die Gründung der Küstenschifffahrtsgesellschaft "Ungaro-Croata" wurde von Ungarn unterstützt. Diese steuerte von Fiume aus Ziele entlang der Adriaküste bis Albanien an. Bis 1914 brachte es die Gesellschaft auf eine Flotte von 49 Dampfschiffen – die auch in der Hochseeschifffahrt tätige "Adria" verfügte über lediglich 33 Dampfschiffe. Weitere Reedereien in Fiume waren die "Oriente" mit 6 Dampfern, die "Levante" mit 12 Dampfern und die "Atlantica" mit ebenfalls 12 Dampfern.

Der Fährhafen von Rijeka verbindet die Stadt mit den bedeutenderen Häfen entlang der kroatischen Küste, Venedig, und Süditalien.

Die Segelschifffahrt brachte der Stadt im 18. Jahrhundert Wohlstand und Vermögen. Im 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der hergestellten Schiffe jedoch stark ab. Zwischen 1840 und 1859 wurden jährlich rund 35 Schiffe gebaut. Bis 1862 nahm die Zahl der Schiffswerften auf 12 ab. Diese fielen jedoch dem Ausbau von Hafen, Kais und Eisenbahn zum Opfer. 1883 schloss die letzte verbliebene Werft Fiumes. Bis auf die Whitehead-Werft, aus der ehemaligen "Stabilimento Tecnico Fiumano" hervorgegangen, gab es bis 1894, als das Marineunterstützungsgesetz in Kraft trat, keinen weiteren Werft- oder Schiffsreparaturbetrieb in der Stadt. Durch einen Zusammenschluss von Fiumaner Interessenten und der Kieler Schiffbaufirma Howaldt entstand 1892 die "Fiumaner Dockgesellschaft", die am 13. November 1894 ihre Werft, ca. 4. km westlich vom Stadtzentrum, eröffnete. Nach zehnjährigem Bestand musste auch diese Gesellschaft liquidiert werden. Erst 1905 engagierte sich der Staat aktiv im Schiffbau von Fiume, indem die Budapester Werft "Danubius" durch finanzielle Anreize für den Betrieb und Ausbau der Werftanlagen in Bergudi (heute "Brgud") gewonnen werden konnte. Grund waren Erweiterungspläne der k.u.k. Kriegsmarine, wodurch große Werftkapazitäten benötigt wurden. In den folgenden Jahren entstand daher in Bergudi eine beachtliche Großwerft, die per 1913 2.500 Mitarbeiter beschäftigte. Das größte dort hergestellte Schiff wurde 1912 mit der SMS Szent István (20.000 BRT) auf Kiel gelegt. Heute befindet sich an derselben Stelle die Werft 3. Maj.

Eisenbahn
Während der Donaumonarchie wurde Rijeka eisenbahnmäßig sowohl durch die ungarische Staatsbahn von Rijeka über Karlovac, Zagreb nach Budapest 1873 und die private Südbahn von Rijeka nach Ljubljana, Prag und Wien, erschlossen. Durch diese beiden Bahnlinien überholte Rijeka Triest als größten Adriahafen.

Durch den EU-Beitritt Sloweniens sind die Güterströme der Eisenbahnlinie Rijeka–Ljubljana–Wien vom Hafen Rijeka großenteils auf den slowenischen Hafen Koper verlagert worden. Über den Hafen von Rijeka werden praktisch keine Waren mehr in Richtung Slowenien transportiert. Dies führt zu großen Verlusten im Hafen von Rijeka. Ausbaupläne oder Erneuerungspläne für den Anschluss Slowenien–Rijeka sind nicht bekannt. Der zweimalige Grenzübertritt hat auch dazu geführt, dass die Bahnverbindung Rijeka–Pula kaum mehr genutzt wird.

2007 wird mit dem Ausbau der Bahnstrecke nach Karlovac, Zagreb, Botovo und nach Ungarn begonnen, dieser sollte Ende 2012 beendet sein.

Vom Fernbahnhof bestehen Verbindungen u. a. nach Osijek und international z. B. nach Ljubljana, Wien und München. Während der Sommersaison gibt es außerdem Autoreisezüge der Deutschen Bahn von verschiedenen deutschen Städten nach Rijeka.

Das Eisenbahnnetz in dieser Region ist mittlerweile sehr veraltet und bedarf dringend einer Sanierung.

Für den Nahverkehr (ÖPNV) spielt die Eisenbahn in der Region Rijeka praktisch keine Rolle. Dafür werden Busse eingesetzt.

Luftfahrt
Der internationale Flughafen Rijeka (RJK) befindet sich südöstlich der Stadt auf der Insel Krk, bei Omišalj. Die Entfernung dorthin beträgt ca. 26 km.

Flugverbindungen gibt es von und nach:
Zagreb, Köln/Bonn, Hannover, München, Nürnberg und Stuttgart. Der internationale Flughafen von Rijeka wird unter anderem von TUIfly angeflogen.
Im Sommer wird der Flughafen von Norwegian, AirBerlin und EasyJet angeflogen.

Straßenverkehr
Rijeka ist an das Autobahnnetz im zentralen Teil Kroatiens über die A6 und Richtung Slowenien über die A7 angeschlossen. Über die Autobahn A8 wird von Rijeka aus die Halbinsel Istrien erreicht.

Das Autobahnzwischenstück von Kroatien nach Italien (Rijeka-Triest) wurde bisher von Slowenien nicht realisiert, obwohl dies von den Kroaten gefordert wird.

Nahe der Stadt befindet sich die Motorsport-Rennstrecke Automotodrom Grobnik.

Nahverkehr und Fernverkehr
Der Nahverkehr wird durch die lokale Autotrolej bzw. Autotrans mit Autobussen abgedeckt. Es gibt insgesamt 17 Stadtlinien. Dabei verbinden die Busse sämtliche Stadtteile und die umliegenden Dörfer miteinander. Die Verbindungen sind sehr gut.

Der Fernverkehr wird ebenfalls durch die lokale Autotrans abgedeckt. Es existieren viele tägliche und wöchentliche Anbindungen an größere europäische Städte (z. B. Zürich, Basel usw.)

Von 1899 bis 1952 besaß Rijeka ein eigenen Straßenbahn-Netz (siehe Straßenbahn Fiume), von 1952 bis 1971 traten Obusse an ihre Stelle (siehe Obus Rijeka), wurden jedoch in jenem Jahr wiederum durch Autobusse ersetzt. Die Obusfahrleitungen sind zum Teil noch bis heute vorhanden.

""Siehe auch:"" Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien

Städtepartnerschaften
* Rostock (Deutschland), seit 1966
* Kawasaki (Kanagawa), Japan, seit 1977
* Neuss (Deutschland), seit 1990
* Ljubljana, Slowenien, seit 2001
* Burgas, Bulgarien, seit Ende 2008

Bildung
Die Universität Rijeka hat folgende Fakultäten: Medizin, Philosophie, Technik, Wirtschaft, Schifffahrt, Recht. Daneben besteht noch die Hochschule in Rijeka und die Marinehochschule Rijeka.

Medien
Die unabhängige Tageszeitung Novi list erscheint seit 1890 in Rijeka, sie ist die wichtigste Zeitung der Region. Zudem gilt sie als eine der wenigen Zeitungen, die sich auch gegenüber Regierung und Opposition kritisch äußern.

In Rijeka erscheint die unabhängige Tageszeitung La Voce del Popolo seit über 120 (Neuauflage 60) Jahren.

Das Regionalfernsehen RiTV berichtet vorwiegend aus der Region.

Das kroatische Staatsradio HRT unterhält den Lokalsender Radio Rijeka, der seit 1945 in Betrieb ist. Darüber hinaus gibt es viele weitere Sender, zum Beispiel Radio SVID, Radio Sušak und Radio Trsat.

Kunst und Kultur
Karneval
Seit 1982 findet in Rijeka der jährliche Karneval statt. Jährlich besuchen über 120.000 Zuschauer den Karneval, der von Mitte Januar bis Ende Februar stattfindet. Am Umzug nehmen über 10.000 Aktive teil, die in ca. 150 Gruppen organisiert sind.

Sport
In Rijeka sind sehr viele Sportarten vertreten, u. a. Fußball, Handball, Basketball und Wasserball.

Der Fußballklub in Rijeka ist einer der größeren Vereine in Kroatien. HNK Rijeka hat bisher vier nationale Pokale gewonnen (zweimal in Jugoslawien und im Jahre 2005 und 2006 in Kroatien).

Söhne und Töchter der Stadt

* Aleksa Bjeliš, Rektor der Universität Zagreb
* Dino Ciani, italienischer Pianist
* Slavenka Drakulić (* 1949), kroatische Schriftstellerin
* Mirza Džomba Handballspieler
* Nedjeljko Fabrio, Schriftsteller
* Jakov Fak (* 1987), kroatischer Biathlet
* Zarko Galjanic, Biathlet
* Ödön von Horváth (1901–1938), österreichisch-ungarischer Schriftsteller
* Vinko Jelić (1596–1636), kroatischer Komponist
* Ana Jelušić, kroatische Skirennläuferin
* János Kádár, ungarischer Politiker und Kommunist, Ministerpräsident von Ungarn
* Dario Knežević (* 1982), kroatischer Fußballspieler
* Ezio Loik, italienischer Fußballspieler
* Lovro von Matačić, Dirigent
* Roberto Oros di Bartini, italienisch/russischer Flugzeugkonstrukteur
* Abdon Pamich, italienischer Olympiasieger
* Zlatko Perica, Gitarrist
* Alexander Petritz, Architekt und Stadtplaner
* Rodolfo Volk, italienischer Fußballspieler
* Ivan Zajc (1832–1914), kroatischer Komponist und Dirigent


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Zagreb (dpa) - Ante Cacic ist nicht mehr Trainer der kroatischen Fußball-Nationalmannschaft. Das bestätigte Kroatiens Verbandspräsident Davor Suker am Samstag dem nationalen Fernsehsender HRT. Der Verband sieht nach dem 1:1 gegen Finnland am
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Zagreb (dpa) - Kroatiens Fußball-Nationaltrainer Ante Cacic steht laut Medienberichten vor dem Aus. Nach Angaben der größten kroatischen Zeitung «Vecernji List» soll der Verband noch am Samstag die sofortige Trennung von dem 64-Jährige
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