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Rad-Weltverband sagt Motor-Doping den Kampf an

Schweiz
21.03.2018
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Genf (dpa) - Der Radsport-Weltverband UCI verstärkt den Kampf gegen Motor-Doping. Zukünftig werden mobile Röntgengeräte, Wärmebildkameras und wie bisher Tablets zur Aufdeckung auffälliger Magnetresonanzen verwendet. Das kündigte die UCI auf einer Pressekonferenz in Genf am Mittwoch an.

«Radsport ist eine der schönsten Sportarten. Die Leute müssen Vertrauen in die Ergebnisse haben dürfen. Technologischer Betrug ist einfacher zu lösen als Doping», sagte der im vergangenen Jahr zum UCI-Präsidenten gewählte Franzose David Lappartient.

In der Vergangenheit war es immer wieder zu Kritik an den Kontrolltechniken der UCI gekommen. Die Tablet-Methode sei nicht zuverlässig genug, hieß es. Die neuen Kontrollmaßnahmen sollen nun an 150 Renntagen im Straßenradsport, auf der Bahn, im Cross sowie im Mountainbike eingesetzt werden. Damit würden 50 Prozent der World Tour abgedeckt werden.

Bereits seit 2010 gibt es Gerüchte über Motor-Doping im Radsport. Prominente Fälle waren in der Vergangenheit aber ausgeblieben. 2016 war Nachwuchsfahrerin Femke van den Driessche bei der Cross-WM mit Motordoping aufgeflogen. Der Fall hatte für großes Aufsehen gesorgt. Die Belgierin wurde vom Radsport-Weltverband UCI für sechs Jahre gesperrt.

 

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