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Quimper

Frankreich, Quimper
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"Quimper", Bretonisch "Kemper", ist eine Stadt in der Bretagne. Sie ist die préfecture (Hauptstadt) des Départements Finistère. Die Stadt hatte 1999 67.127 Einwohner (welche frz. "quimpérois" und bret. "Kemperiz" genannt werden).
Der Name „Quimper“ stammt aus dem Bretonischen "kemper" und bedeutet "Zusammenfluss", da die Stadt am Zusammenfluss von Jet, Steïr und Odet erbaut wurde. Die Stadt hieß einst "Quimper-Corentin" (bret. "Kemper-Kaorentin"), benannt nach St. Corentin, dem ersten Bischof der Stadt. Während der Französischen Revolution wurde die Stadt in "Montagne-sur-Odet" umbenannt und heißt jetzt einfach nur noch Quimper. Quimper ist berühmt für seine Porzellan-Manufaktur. Seit vier Jahrhunderten werden hier in den Fayence-Werkstätten nach alter Tradition die Fayencen vollständig per Hand geformt und verziert. Die deutsche Partnerstadt ist seit 1971 das nordrhein-westfälische Remscheid.

Sehenswürdigkeiten
Alles beherrschend und weithin sichtbar, ragen die spitzen Türme der „Cathédrale Saint Corentin“ über die Stadt Quimper. Der Bau begann bereits 1240, konnte aber erst 1856 mit dem Errichten der Kirchturmspitzen abgeschlossen werden. Die Besonderheit dieser Kirche ist der nach links geneigte Chor. Man wollte wohl einer Grabkapelle ausweichen, die durch den Bau nicht abgerissen werden sollte, aber eine richtige Erklärung für den „krummen Chor“ gibt es nicht.

Wirtschaft und Infrastruktur
Der Flughafen Quimper - Cornouaille liegt acht Kilometer westlich von Quimper.

Söhne und Töchter der Stadt
* Jean Hardouin, Jesuit, Philologe und Theologe
* Charles Hernu, französischer Politiker
* Max Jacob, französischer Dichter, Maler und Schriftsteller
* Corentin Louis Kervran, Wissenschaftler
* René Théophile Hyacinthe Laënnec, der Erfinder des Stethoskops
* Émile Lemoine, französischer Mathematiker und Ingenieur
* Jacques de la Villeglé, französischer Künstler und Mitbegründer des Nouveau Réalisme

Heilige und Schutzpatrone der Stadt
Viele Geschichten werden vom heiligen Corentinus, Schutzpatron der Stadt, erzählt. Besonders wunderlich ist die berühmte Fischmahlzeit des Corentinus, Symbol für das unerschöpfliche, nahrungsspendende Meer: Täglich schwamm ihm ein Fisch zu, von dem der anspruchslose Heilige so viel verspeiste, bis er satt war. Den angenagten Rest warf er ins Wasser zurück, und am nächsten Tag war der Fisch wieder heil und bot sich erneut zum Verzehr.

Bilder

bild:quimper_axb01.jpg|Cathédrale St. Corentin
bild:Bretagne_Finistere_Quimper_20077.jpg|Altstadt von Quimper


Sport
Bekanntester Sportverein der Stadt ist der über 100 Jahre lang als Stade Quimpérois bekannte Cornouaille FC Quimper, dessen Männerfußballmannschaft fast zwei Jahrzehnte lang in der zweithöchsten Liga gespielt hat. Das Frauenteam gehörte sogar kurzzeitig der höchsten Klasse an.

Siehe auch
* Ankou


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 22.04.2018 00:47 von den Wikipedia-Autoren.
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