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Prilep

Makedonien, Prilep
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"Prilep" (kyrill. Прилеп, , , aromun. "Pîrleap, Părleap") ist eine Stadt im Westen Mazedoniens, im nördlichen Teil der Pelagonischen Ebene. Es ist Zentrum der gleichnamigen politischen Gemeinde, die neben der Stadt noch 58 Dörfer umfasst und 76.768 Einwohner zählt (Stand 2002).

Geschichte
Die Stadt liegt am Fuße einer Burg des legendären serbischen Königs Marko Mrnjavčević, bekannt auch unter "Kraljević Marko", um dem sich viele Mythen ranken. Darin ist König Marko als weiser Herrscher und Kämpfer gegen die Türken dargestellt.

Es gibt mehrere Ausgrabungsstätten in unmittelbarer Nähe. Eine große römische Nekropole und Teile vieler Häusermauern deuten darauf hin, dass diese Siedlung das antike "Ceramiae" ist. Am Kloster Varoš, das auf den steilen Hängen des Hügels gebaut wurde und wo später eine mittelalterliche Gemeinde wohnte, gibt es ebenfalls große Mengen antiker Grabstätten, einige davon mit gemeißelten Bildnissen der Verstorbenen, die im Garten des Klosters besichtigt werden können.

Eines der wichtigsten antiken Denkmäler in der Umgebung ist die Stadt "Stybera". Es ist eine der größten antiken Städte in Mazedonien und gleichzeitig eine der attraktivsten urbanen Siedlungen. Sie befindet sich in der Nähe des Dorfes Čepigovo, in der zentralen Region Pelagoniens. Noch zu Zeiten der Römisch-Makedonischen Kriege war diese Stadt als Sitz der makedonischen Königs Perseus bekannt. Die Ausgrabungen enthüllten eine wahre archäologische Fundgrube aus der vorchristlichen Zeit. Gefäße aus Keramik, Münzen, Denkmäler aus Marmor, über 30 Statuen respektabler Bürger der Stadt und Gedenktafeln mit Inschriften, der Tempel der Göttin der Hoffnung - Tiha, die Architektur, die dekorativen Plastiken, der Schmuck, die Infrastruktur und vieles mehr, zeigen den wirtschaftlichen Wohlstand und die Bedeutung der Stadt im Altertum. Stybera überlebte jedoch die Angriffe der Goten (268 n. Chr.) nicht. Die Stadt wurde nie wieder aufgebaut.

Eine wichtige Stätte ist auch "Bela Crkva", 6 km von Styberra entfernt, wo sich vermutlich das antike "Alkomenai" befand.

In Prilep liegt ein bulgarischer und ein deutscher Soldatenfriedhof des ersten und Zweiten Weltkrieges, auf dem auch Gefallene anderer Nationen beigesetzt sind, unter anderem auch ein Sohn des ehemaligen Reichspräsidenten Friedrich Ebert (SPD). Beide Friedhöfe konnten jahrzehntelang nicht gepflegt werden und verfielen zusehend. Der deutscher Soldatenfriedhof wurde ab 2004 durch deutsche Soldaten der KFOR-Einsatzkontingente und den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit Unterstützung der deutschen Botschaft Skopje und großem Engagement der Stadt Prilep wieder hergerichtet. Am 29. August 2009 fand die feierliche Wiedereinweihung unter Beteiligung hochrangiger Gäste aus Mazedonien, Bulgarien und Deutschland statt.

Söhne und Töchter der Stadt

* Krume Kepeski (1909–1988), Linguist
* Ilija Džuvalekovski (1915–2004), Film- und Fernsehschauspieler
* Blaže Koneski (1921–1993), Schriftsteller und Philologe
* Zvonko Stanojoski (* 1964), Schachgroßmeister
* Elena Velevska (* 1980), Sängerin
* Toše Proeski (1981–2007), Sänger
* Ilco Naumoski (* 1983), Fußballspieler
* Dimitar Talew, (* 1898–1966), bulgarischer Schriftsteller
* Danail Kraptschew (*1880–1944), bulgarischer Journalist


Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 27.01.2020 01:25 von den Wikipedia-Autoren.
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