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Podgorica

Montenegro, Podgorica
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Serbisch-orthodoxe Auferstehungskirche

Millennium-Brücke ("Most Milenijum") über die Morača, eröffnet 2005

Moschee in Podgorica

"Podgorica" (; Aussprache ) ist die Hauptstadt Montenegros. Mit Ausnahme des Staatspräsidenten, der in Cetinje residiert, haben hier alle wichtigen Institutionen der Republik ihren Sitz. Podgorica hat 143.718 Einwohner (2008), eine Universität, mehrere Theater und ist Sitz der Montenegrinische Akademie der Wissenschaften und Künste. Von 1946 bis 1992 hieß die Stadt "Titograd". Der Name Podgorica bedeutet auf deutsch ungefähr "unterhalb des Hügels".

eographi

Die montenegrinische Hauptstadt liegt in einer weiten Ebene an der Mündung der Zeta in die Morača, wobei letztere Podgorica in von Norden nach Süden durchfließt. Bis zum Skutarisee im Süden sind es von Podgorica etwa 15 Kilometer.

Podgorica hat ein gemäßigt mediterranes Klima, mit heißen und trockenen Sommern und milden Wintern. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt etwa 1544 mm und die Durchschnittstemperatur 16,4 °C.

olitik und Verwaltun

Die Großgemeinde Podgorica ist die einwohnerstärkste Kommune Montenegros. Außer der Hauptstadt selbst gehören die Kleinstädte Golubovci und Tuzi sowie insgesamt 57 Dörfer und Siedlungen zur Gemeinde.

eschicht

1326 wurde Podgorica erstmals erwähnt. Es gehörte Mitte des 14. Jahrhunderts zum serbischen Reich des Zaren Stefan Dušan, danach zu den Fürstentümern der Balšići (bis 1421) und der Crnojevići (bis 1466). Kurzzeitig stand die Stadt auch unter venezianischer Herrschaft. Von 1466 an war Podgorica Teil des Osmanischen Reichs. Die Osmanen erbauten hier eine große Festung, um sich gegen die Angriffe der freien montenegrinischen Stämme aus den Bergen zu schützen. Auf dem Berliner Kongress (1878) wurde Podgorica Montenegro zugesprochen, dessen Hauptstadt zu dieser Zeit Cetinje war. Die Ergebnisse des Kongresses bedeuteten das Ende von vier Jahrhunderten osmanischer Herrschaft. Podgorica ist seit dieser Zeit die größte Stadt des Landes und der wichtigste Handelsplatz. 1904 wurde hier die erste Bank des Landes gegründet. Anfang des 20. Jahrhunderts hatte die Stadt 13.000 Einwohner. Anders als im rein orthodox und slawisch geprägten montenegrinischen Kernland um Cetinje lebten in Podgorica damals viele muslimische Slawen und auch Albaner.

Im Ersten Weltkrieg stand Podgorica von 1916 bis 1918 unter österreichischer Besatzung. 1918 kam die Stadt mit Montenegro zu Jugoslawien. Im Zweiten Weltkrieg folgten den italienischen Besatzern (1941 - 1943) die Deutschen (1943 - 1944). Die Stadt war während des Krieges etwa 70 Luftangriffen ausgesetzt, welche sie fast ganz zerstörten. Im Dezember 1944 erfolgte die Befreiung durch die jugoslawischen Partisanen. 1946 wurde die Stadt zu Ehren des jugoslawischen Ministerpräsidenten Josip Broz Tito in "Titograd" umbenannt und gleichzeitig zur Hauptstadt der jugoslawischen Teilrepublik Montenegro erklärt. Seit dem 2. April 1992 heißt die Stadt wieder "Podgorica". Nach dem Unabhängigkeitsreferendum 2006 wurde Podgorica die Hauptstadt des neuen Staates Montenegro.

erkeh

PN

Der öffentliche Nahverkehr basiert ausschließlich auf Stadtbussen und wurde bis zur Jahrtausendwende von der stadteigenen Gesellschaft "Gradsko saobraćajno preduzeće" durchgeführt. Nach dem Bankrott dieser Gesellschaft wird der Nahverkehr von zwei privaten Gesellschaften betrieben.

isenbah

Bahnhof

Podgorica liegt an der Bahnstrecke Belgrad–Bar. Abzweige führen von hier nach Nikšić (zurzeit wegen Modernisierungs- und Elektrifizierungsarbeiten außer Betrieb) und nach Albanien (zurzeit nur Güterverkehr, Wiederaufnahme des Personenverkehrs vorgesehen).

lugverkeh

Podgorica hat einen Flughafen, der 12 km südöstlich des Stadtzentrums liegt.

irtschaf

Bau-Boom in Podgorica

Podgorica ist das wichtigste Zentrum der montenegrinischen Industrie. Es gibt in der Stadt eine Aluminiumhütte, das "Kombinat Aluminijuma Podgorica" (KAP), auf das 45 Prozent der Exportleistung des Landes entfallen. Weiterhin gibt es Textilbetriebe sowie Betriebe zur Verarbeitung von Erzeugnissen der Landwirtschaft, insbesondere Tabak. Die meisten Menschen sind jedoch nicht mehr in der Industrie, sondern im Dienstleistungssektor und bei den staatlichen Behörden beschäftigt.

ultu

Podgorica ist das kulturelle Zentrum von Montenegro. Das Montenegrinische Nationaltheater, das Stadttheater, das Kindertheater, das Puppentheater und viele kleinere Theater sind hier beheimatet. Das Stadtmuseum, das Naturhistorische Museum und die Galerien Dvorac Petrovića und Perjanički dom sind die bekanntesten Ausstellungsorte.

ildun

Die meisten Bildungseinrichtungen Montenegros haben ihren Sitz in Podgorica. Hier befinden sich die Universität von Montenegro und die Montenegrinische Akademie der Wissenschaften und Künste. In den letzten Jahren stieg die Anzahl der privaten Lehrinstitute. Der Bezirk Podgorica beinhaltet 34 Grundschulen und 10 weiterführende, inklusive einem Gymnasium. Die Nationalbibliothek "Radosav Ljumović" ist die größte in Montenegro.

edie

Podgorica ist das Medienzentrum Montenegros. Hier sind der staatliche Fernsehsender RTCG und private Stationen wie TV IN, NTV Montena, Elmag RTV, RTV Atlas und MBC angesiedelt. Die Tageszeitungen Vijesti, DAN und Pobjeda werden in Podgorica herausgegeben. Das renommierte Wochenmagazin Monitor stammt auch aus der Stadt.

rchitektu

Die Architektur der Stadt besteht infolge ihrer bewegten Vergangenheit aus einer Mischung verschiedener Stilrichtungen. Auf Grund der Jahrhunderte währenden Herrschaft der Osmanen ist der türkische Einfluss prägend für die Stadt, wie man an den Moscheen in den Stadtteilen Stara Varoš und Drač erkennt. Der Wiederaufbau nach den Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg orientierte sich stärker an europäischen Einflüssen. In der Zeit des sozialistischen Jugoslawiens wurden große Wohnblöcke erbaut. Erst in den späten 1990ern begann eine modernere Architektur in Podgorica Fuß zu fassen. Verglaste Appartementhäuser und Bürogebäude wurden erbaut. Es begann ein Bauboom, der seit der Unabhängigkeit 2006 noch zugenommen hat.

Heute sind die Wahrzeichen der Stadt die orthodoxe Kirche "Hristovog Vaskrsenja" (Auferstehungskirche) und die Millennium-Brücke über den Fluss Morača, die am 13. Juli 2005 eröffnet wurde.

ehenswürdigkeite

* Georgskirche (10. Jahrhundert)
* Uhrturm
* alte Brücke
* Zitadelle

ersönlichkeite

öhne und Töchter der Stad

* Vesna Zmijanac (* 1957), Folk-Sängerin
* Dejan Savićević (* 1966), Fußballspieler
* Dejan Raičković (* 1967), Fußballspieler und -trainer
* Slavko Cicak (* 1969), Schachgroßmeister
* Predrag Mijatović (* 1969), Fußballspieler
* Sanibal Orahovac (* 1978), Fußballspieler
* Ardijan Đokaj (* 1979), Fußballspieler
* Đorđije Ćetković (* 1983), Fußballspieler
* Igor Burzanović (* 1985), Fußballspieler
* Milan Purović (* 1985), Fußballspieler
* Simon Vukčević (* 1986), Fußballspieler
* Milena Vučić (* 1986), Pop-Sängerin
* Stevan Jovetić (* 1989), Fußballspieler

por

Der Morača Sport-Center

Die beliebtesten Sportarten in Podgorica sind Fußball und Basketball. Der Basketballverein KK Budućnost Podgorica hat in den 1990er und 2000er Jahren in vielen internationalen Turnieren Erfolge errungen und spielt derzeit in der ABA-Liga.

Die bekannten Fußballspieler Predrag Mijatović und Dejan Savićević sind in der Stadt geboren und haben beim Klub FK Budućnost Podgorica ihre Anfänge bestritten.

Auch die Volleyball- und Handball-Mannschaften der Stadt waren in der Vergangenheit erfolgreich in europäischen Wettbewerben.

Zur Zeit wird das Stadion der Stadt umgebaut und soll nach der Fertigstellung 24.000 Zuschauern Platz bieten. Das Sportzentrum "Morača" hat eine Kapazität von 4.200 Sitzen und war einer der Veranstaltungsorte der Basketball-Europameisterschaft 2005, welche in Serbien und Montenegro stattfand.

tädtepartnerschafte

* Belgrad, Serbien (seit 2006)
* Priština, Kosovo (seit 2006)
* Eriwan, Armenien (seit 2006)
* Zagreb, Kroatien (seit 2006)

eblink



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Dieser Artikel stammt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und kann dort bearbeitet werden. Der Text ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution/Share Alike verfügbar. Fassung vom 23.11.2017 14:12 von den Wikipedia-Autoren.
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