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Picassos Weg nach Guernica

Spanien
03.04.2017
Von unserem dpa-Korrespondenten und Europe Online    auf Facebook posten  Auf Twitter posten  
Ausstellung zum 80. von Picassos «Guernica»
Das Museum Reina Sofía in Madrid zeigt anlässlich des 80. Jubiläums von «Guernica» eine Sonderausstellung über das legendäre Antikriegsbild von Pablo Picasso.
Galerie
Madrid (dpa) - Die Schau «Piedad y terror en Picasso» (Deutsch in etwa: «Gnade und Schrecken bei Picasso») soll am Dienstag in Anwesenheit von Ex-König Juan Carlos I. und dessen Gattin Sofía eröffnet werden. Bis 4. September werden rund 180 Werke der 1920er, 1930er und 1940er Jahre gezeigt.
Eine Frau schaut am 03.04.2017 im Museum Reina Sofía in Madrid (Spanien) das Gemälde "Guernica" des spanischen Künstlers Pablo Picasso an in der Ausstellung "Pity and terror. Picassos path to Guernica" (Mitleid und Schrecken. Picassos Weg nach Guernica) Picasso malte Guernica 1937 im Gedenken an die Menschen, die in der baskischen Stadt Guernica im Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939) starben.

Die Gemälde stammen zum Teil aus der großen Picasso-Kollektion des Reina Sofía. Leihgaben kommen aber auch von mehr als 30 Privatsammlern und Museen aus aller Welt, darunter das Musée Picasso und das Centre Pompidou in Paris, die Tate Gallery in London sowie das MoMA und das Metropolitan Museum in New York.

Das 27 Quadratmeter große «Guernica» gilt als eines der wichtigsten Werke des 20. Jahrhunderts. Es entstand nach dem deutschen Angriff im spanischen Bürgerkrieg auf die gleichnamige baskische Kleinstadt am 26. April 1937. In Schwarz, Weiß und Grau zeigt das Bild deformierte Menschen und Tiere, Schmerz und Angst. Es wurde erstmals bei der Weltausstellung in Paris gezeigt.

Im Mittelpunkt der Ausstellung zum «Guernica»-Jubiläum stehen ausdrücklich nicht die politischen Aspekte, wie es bei der Präsentation der Schau am Montag in Madrid hieß.

Die Kuratoren Timothy James Clark und Anne Wagner sagten, sie seien «nicht so qualifiziert», um den spanischen Bürgerkrieg zu analysieren. «Das war nicht unsere Rolle. Wir hätten nichts Neues zu sagen gehabt». Man habe es unterdessen vorgezogen, Picassos Beziehung zu Gewalt, Krieg und Konflikten zu erforschen.

 

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